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Großbritanniens EU-Austritt: Brexit-Deal steht laut May zu 95 Prozent

Getty Images Die britische Premierministerin steht massiv unter Druck. Vor Abgeordneten will Theresa May nun über "wichtige Fortschritte" in den Brexit-Gesprächen berichten - und dass sie den EU-Vorschlägen zur Irlandfrage nicht zustimmen werde.
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#1 - 22.10.2018, 04:07 von dirkcoe

So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein

Während die EU eigentlich noch auf realistische Vorschläge der Briten wartet - glaubt May schon fast fertig verhandelt zu haben. Entrückt in ihr Paralleluniversum scheint sie das richtige Leben weit hinter sich gelassen zu haben. Damit wird May nicht nur zur tragischen Figur -- sie wird auch zur Peinlichen Lachnummer. Mal sehen wie lange die Briten sich noch verdummen lassen. Leute, fängt an CARE Pakete vorzubereiten.

#2 - 22.10.2018, 04:39 von timpia

In GB nichts Neues

Der Artikel ist überflüssig. Keine neuen Fakten oder Argumente, nur das May glaubt, der Deal sei fast fertig. Ich wünsche mir besseren Journalusmus vom Spiegel.

#3 - 22.10.2018, 05:45 von fördeanwohner

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Ganz ehrlich, solange die Irlandfrage nicht geklärt ist, kann es eigentlich keinen Brexit geben. Entweder ganz austreten oder gar nicht oder Nordirland ... Was ist eigentlich mit Nordirland? Die Leute dort wollen mehrheitlich in der EU bleiben, aber sie wollen auch das UK nicht verlassen. Die Grenze einfach offen zu lassen geht ja nicht, weil man so Waren, ohne Zölle darauf erheben zu können, nach NI lassen müsste, was die Briten ja auch nicht wollen ...
Ich glaube, die Briten werden die Grenze dicht machen. Das war ja früher schon so. Warum sollte es London kümmern, welche Probleme das für die Menschen in NI bringen könnte?

#4 - 22.10.2018, 05:50 von kurtbär

das kann es nicht sein!

wenn das mit den 95% wahr ist, ist dies eine riesen enttäuschung. ich besuchte vor 40 jahren im rahmen eines akademischen jahres die university of exeter. ich kenne meine pappenheimer. alles andere als einen harten brexit hat das united kingdom nicht verdient!

#5 - 22.10.2018, 05:52 von herbert

Wenn ich das EU Elend sehe ...

wo der Euro mal wieder wegen Italien auf der Kippe steht und Länder wie Polen und Ungarn der EU den Vogel zeigen dann ist der Weg der May richtig, nur raus aus dieser EU.

Das der EU Juncker nun noch Albanien und Serbien praktisch als Ersatz für England in die EU aufnehmen will ist der Höhepunkt an Versagen.

England wird nicht durch einen Brexit untergehen, sondern durch massive Steuererleichterungen unzählige Firmen anziehen.

Das beste Beispiel ist die deutsche Firma Linde aus München, die mit dem Unternehmen Praxair zusammengehen will und den Firmensitz von München nach England verlagert.

England ist frei und kann machen was es will, während in der trägen EU mit den kranken Staaten alles Richtung Pleite geht.

#6 - 22.10.2018, 05:53 von ruhuviko

Das liest sich wie die Wasserstandsmeldungen

von Rhein, Elbe und Oder. Kann die Binnenschifffahrt noch oder kann sie nicht mehr? Spannend wie Herzschmerzromane.

#7 - 22.10.2018, 06:10 von alternativlos

Super-Brexit

So schnell gab‘s noch nie eine Angleichung zwischen Gesellschaftsräumen und deren Rechtskörpern.

Weiterhin Alles Gute

#8 - 22.10.2018, 06:11 von pepe-b

Warum

sollen die Verhandlungen an der Irland-Frage eigentlich scheitern? Wenn das tatsächlich noch der einzige offene Punkt ist, dann ist das Ding doch fertig. In diesem Abkommen werden so wahnsinnig viele Themen geregelt, die nichts mit der Irland-Frage zu tun haben, dass man die auch ohne Lösung dieser Frage umsetzen kann - z.B. Flugrechte etc. Wenn man sich bezüglich Irland nicht einigen kann, dann nehmen wir halt das, was schon vereinbart ist. Zweitens verstehe ich eins nicht: BEIDE Seiten sind absolut nicht daran interessiert die Grenze wieder hochzuziehen. NIEMAND will, dass dort der Bürgerkrieg wieder aufflammt. Wie um Himmels Willen kann man da an ein Scheitern denken? Das hieße nämlich: Mauern hoch. Welcher Preis ist zu hoch um das in Kauf zu nehmen?

#9 - 22.10.2018, 06:29 von Schlaflöwe

EU und Britannien müssen,

evtl. auch unter Fristverlängerung, einen Vertragsentwurf aushandeln und dann den britischen Wählern zur Entscheidung in einer weiteren Volksabstimmung vorlegen. Die Sache lässt anders nicht zufrieden stellend lösen.

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