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Große Koalition: Sozialistisch, genügsam, Merkel

DPA Jedem Menschen merkt man die Prägungen der Kindheit an. Bei Angela Merkel schlagen jetzt Pfarrhaus und DDR durch.
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#1 - 08.02.2018, 14:05 von ambulans

allen ernstes,

jan - muss ich jetzt auch noch anfangen, dich zu mögen (in meinem alter)?

#2 - 08.02.2018, 14:06 von xxbigj

Wer hätte gedacht, dass die Union so sehr Kompromiss bereit ist. Die SPD muss sich freuen, mit so einem Wahlergebnis, so viele Minister stellen zu können, welche auch noch viele der begehrten Ämter erhält. Da hat die SPD sehr gut verhandelt und die Union hat Größe gezeigt! Klar gefällt das dem CDU-Wähler nicht so, aber für unser Land ist es momentan das Beste was passieren konnte. Hoffen wir das die SPD-Anhänger das auch so sehen!

#3 - 08.02.2018, 14:08 von echoanswer

Nachrede ...

DDR und Pfarrhaus? Was darfs bei den Politikern im Westen sein? Saumagen und 3.Reich? Solche Vergleiche sind nach 28 Wiedervereinigung unterster Bodensatz. Das sage ich als Gegner von Frau Merkels Politik, die zu 100% auf dem Mist von Kohl und Konsorten gewachsen ist. Reine Lehre West.

#4 - 08.02.2018, 14:10 von mostly_harmless

Ich frag mich seit langem, warum die angeblich so um die Staatsfinanzen besorgten Leute wie Fleischhauer in den letzten Jahrzehnten nicht auf die Idee gekommen sind, staatlicherseits das zu tun, was private Firmen seit ewig und drei Tagen tun: sich jemand ins Haus zu holen, der mal prüft wo sinnlos Geld ausgegeben wird, wo Geld versickert, wo ineffizient gearbeitet wird, etc, pp.

Naja, ist vermutlich Zufall. Oder aber diese Leute wollen auf gar keinen Fall, das ihre Vorurteile in Gefahr geraten, widerlegt zu werden, so wie beim Effizienzvergleich von GKV / PKV. Wo sich herausstellte, dass die Verwaltungskosten der GKV halb so hoch sind wie bei den PKVs.

#5 - 08.02.2018, 14:12 von Tim P.Tou

Ach, Herrje ...

... da waren wir in der Analyse von Frau Merkel aber schon mal viel weiter. Lächerlich.

Ach ja, und was die beschworene Freiheit angeht, selbst zu entscheiden wofür man sein Geld ausgibt. Es gibt eine nicht geringe Anzahl Menschen mit dieser Einstellung, die sich in jungen Jahren, solange sie noch fit sind, dafür entscheiden, das Geld NICHT in eine solidarische Krankenversicherung einzuzahlen. Später dann, wenn die Zipperlein und/oder chronische Wehwehchen beginnen, dann wird gejammert, wie schwierig doch die steigenden Versicherungsprämien der PKV zu stemmen sind.

#6 - 08.02.2018, 14:12 von klardenkendermensch

guter Artikel

Sehr guter Artikel, dem man nur voll und ganz zustimmen kann. Der Staat ist eben nicht für alles zuständig und sollte sich auch soweit wir möglich zurückhalten und nur auf die wirklich wichtigen Probleme konzentrieren. Bildung gehört da sicherlich dazu, deshalb ist es wirklich eine Schande wie unsere öffentlichen Schulen momentan ausschauen und nicht verwunderlich, dass private Schulen so zu nehmen.
Nur leider hat sich die FDP, als die Partei, die ja eigentlich als liberale Partei, die Selbstverantwortung jedes einzelnen stärken und damit die wuchernden ausgabenwirksamen und oft wenig sinnvollen Subventionen beschneiden sollte bei den Jamaikaverhandlungen ängstlich aus dem Staub gemacht.

#7 - 08.02.2018, 14:13 von joG

Nun sollye man mit Keynes....

...gehen und seine Meinung ändern, wenn sich die Umstände ändern. Aber will man wirklich sich im Ausland vertreten lassen von Einem, der sich laufend umentscheidet in grundlegenden Dingen und nach der Wahl eine andere Agenda vertritt als im Wahlkampf? Ich kann die spd da nicht verstehen.

#8 - 08.02.2018, 14:14 von tekgeist

Milchmädchenrechnung

Wenn man sich dieses Pamphlet wider dem Sozialstaat durchliest, könnte man den Eindruck gewinnen, daß es um unsere Schulen besser bestellt wäre, wenn man noch weniger Geld für sie bereitstellen würde.
Und wenn die 1.3 Billionen Euro offenbar schon für die Reparatur der Dächer der Schulgebäude reserviert sind, wie teuer soll es dann wohl erst werden, wenn man jetzt auch noch genügend Lehrer einstellen würde, um der Verrohung der Gesellschaft (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/metoo-debatte-ein-schlechter-witz-und-du-bist-raus-kolumne-a-1188496.html) entgegenzuwirken?

#9 - 08.02.2018, 14:16 von anton_otto

Zu hoher Preis

Richtig, das eingenommene Steuergeld versickert einfach so. Dramatisch wird es erst dadurch, dass die Merkel-Regierungen nichts für die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft getan haben und das auch für die nächsten vier (?) Jahre nicht zu erwarten ist. Die Verkehrs-Infrastruktur ist in einem beklagenswerten Zustand. Es wird von Digitalisierung geredet, aber auch dort hinkt Deutschland anderen Ländern inzwischen deutlich hinterher.
Außerdem haben die Parteien nicht vor, die Masseneinwanderung ins Land zu stoppen, was die Gesellschaft nicht nur finanziell dauerhaft belasten wird.
Obendrein wird der EU ein finanzieller Dauertransfer zugesagt.
Und das alles nur, damit Merkel Kanzlerdarstellerin bleiben kann. Ein zu hoher Preis.

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