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Irans Staatsoberhaupt: Khamenei schickt seinen Wunschnachfolger in die Spur

AP Irans Staatschef Ali Khamenei ist 80 Jahre alt und gesundheitlich angeschlagen. Im Rennen um die Nachfolge liegt der Jurist Ebrahim Raisi vorn. Doch ihm fehlt noch eine Voraussetzung für das höchste Staatsamt.
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#10 - 18.03.2019, 17:53 von mailo

@Garak @botschinski @stefan.p1

@Garak: Ich rede mir da nichts schön. Daher ja auch meine Frage wie oft die Mitglieder von Wächterrat und Expertenrat neugewählt bzw. ausgetauscht werden.
@botschinski: Zumindest im Iran war ich auch schon unterwegs. Es gibt dort scheinbar deutliche Unterschiede zwischen den Kandidaten die von den Leuten auch als solche wahrgenommen werden.
Interessant ist auch, dass sich die Beschwerden der Lokalen über "die große Politik" nicht wirklich von den Beschwerden hier in Deutschland unterscheiden. (Klar an zweiter und dritter Stelle kommen da auch religiöse Restriktionen zur Sprache. Fürs trinken fährt man dann aber halt mal für ein Wochenende in die Türkei - so wie wir nach Holland zum kiffen)
@stefan.p1
Richtig, war in der Wortwahl bewusst so gewählt. Was aber gleichzeitig auch keine Ablehnung beinhalten soll. Zum einen halte ich das System nicht für grundsätzlich undemokratisch, zum anderen sollten wir nicht den Fehler machen und alle Länder dieser Welt an unseren Vorstellungen von Demokratie zu messen. Definitiv halte ich den Iran für eines der demokratischsten islamisch geprägten großen Länder.

PS: Ob diesen Beitrag noch irgendwer ließt? ;)

#11 - 18.03.2019, 21:29 von Keyany

Warum gerade jetzt einer Hardliner mit Blut in der Hände

Die Zeit der äußeres Scheins ist bei Mullah Regime ist vorbei. Spiegel online wäre gut beraten, die Tatsachen so zu schildern, wie es ist. Durch den Wahl Raisi als Chef des Justizminister ist eine Ohrfeige gegen alle die politische Kräfte in EU, die in den letzten 40 Jahren darauf hoffen, eine Reform in Mullah Regime zustande kommt. Raisi ist einer der drei Hauptpersonen, die mehr als 5000 (Laut Opposition zwischen 20.000-25000) politischen Gefangenen innerhalb nur 3 Monaten im Sommer 1988 hinrichten ließ. Es waren politischen Gefangenen, die durch dieses Mullah Regime bereits verurteilt worden waren. Diese politische Gefangene waren von islamischen Justiz nicht zum Tode verurteilt gewesen. Sie hatten unterschiedliche Haftzeiten abzusetzen (von einigen Wochen bis lebenslange Haft) Die Angehörigen warteten auf ihre Entlassung. Die Verbrechen ist im Iran als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet. Spiegel-Online versucht mit weichen kritische Töne dieser Verbrecher salonfähig zu machen. Nur die überwiegende Mehrheit der Iraner wollen die Abschaffung das ganze System. Der Grund vor dieses Kurswechsel (von Rohani zu Raisi) ist einfach die Verbreitung zur Niederschlagung der baldigen Aufständen im Iran.In nähren Zukunft werden wir Zeugen, die Explosion gegen die mittelalteriges System sein.

#12 - 18.03.2019, 22:26 von iranohnemollah

Zitat von mailo
@Garak: Ich rede mir da nichts schön. Daher ja auch meine Frage wie oft die Mitglieder von Wächterrat und Expertenrat neugewählt bzw. ausgetauscht werden. @botschinski: Zumindest im Iran war ich auch schon unterwegs. Es gibt dort scheinbar deutliche Unterschiede zwischen den Kandidaten die von den Leuten auch als solche wahrgenommen werden. Interessant ist auch, dass sich die Beschwerden der Lokalen über "die große Politik" nicht wirklich von den Beschwerden hier in Deutschland unterscheiden. (Klar an zweiter und dritter Stelle kommen da auch religiöse Restriktionen zur Sprache. Fürs trinken fährt man dann aber halt mal für ein Wochenende in die Türkei - so wie wir nach Holland zum kiffen) @stefan.p1 Richtig, war in der Wortwahl bewusst so gewählt. Was aber gleichzeitig auch keine Ablehnung beinhalten soll. Zum einen halte ich das System nicht für grundsätzlich undemokratisch, zum anderen sollten wir nicht den Fehler machen und alle Länder dieser Welt an unseren Vorstellungen von Demokratie zu messen. Definitiv halte ich den Iran für eines der demokratischsten islamisch geprägten großen Länder. PS: Ob diesen Beitrag noch irgendwer ließt? ;)
In Iran gibt es keinen freien Wahlen und alles ist nur pure Spielerei um immer wieder die Menschen in diesem Land mit etwas unreales beschäftigen und der Sturz dieses Diktaturs nach hinten schieben. Erstaunlich ist, dass insbesondere europäische Länder und vor allem Deutschland in diesem Spiel so zusagen mitspielen. Deutschland macht sich unbeliebt, weil er die existierende Oposition, die auch Mehrheit sowohl im Inland als auch im Außland hat, ignoriert. Die Menschen wollen dieses Diktatur nicht mehr. Es gibt keine Hard liner und Gemäßigten in Iran. Sie sind alle zwei Seite einer Medalie.
Das muss ein Land wie Deutschland verstehen und sein Verhalten gegenüber Islamische Republick überdenken.
Dieses Doppelmoral pass gar nicht zu demokratischen Werte, wofür jahre Lang gekämpft worden ist.

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