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Irans Ultimatum im Atomstreit: Rohani gibt Europa 60 Tage

AFP PHOTO / HO / IRANIAN PRESIDENCY Irans Präsident setzt auf Eskalation - und den Europäern eine Frist: Deutschland, Frankreich und Großbritannien sollen binnen zwei Monaten das Atomabkommen retten. Er droht, sonst Flüchtlinge und Drogen aus Afghanistan durchzuwinken.
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#1 - 08.05.2019, 13:23 von schachus

Korrektur

In der Überschrift, genauer gesagt im Untertitel steht: "Irans Präsident setzt auf Eskalation". Sehr offensichtlich ein Schreibfehler. Korrekt ist: Präsident Trump setzt auf Eskalation - ohne Rücksicht auf Verluste

#2 - 08.05.2019, 13:24 von mitch72

Eigentlich hat er recht

nur schade, dass ausser China und Russland keiner der unterzeichneten Staaten sich ernsthaft bemühen wird. Hier wird also weiter Öl seitens des Westens ins Feuer gegossen. Hoffen wir, dass bis zur Abwahl von Trump alles noch ruhig bleibt und der/die nächste POTUS wieder mehr Sinn für Politik hat.
Andererseits sollte Europa sich endlich mal zusammenreissen und das Heft in die Hand nehmen. Bis zum 18. Jahrhundert hat Europa auch ohne die Amerikaner auf der Weltbühne handeln können.

#3 - 08.05.2019, 13:28 von kenterziege

Er droht Flüchtlinge und Rauschgift durchzuwinken

Damit nützt er unsere Humanität als Druckmittel aus! Eine widerliche Drohung!

#4 - 08.05.2019, 13:32 von meinemeinungpunkt

Wir fassen vereinfacht zusammen.....

USA kündigen Vertrag. Europäische Länder möchten den Vertrag bestehen lassen und arbeiten (mit mehr oder minder Erfolg) an Wegen, dies - auch mit Hinblick auf die US Drohungen von Saktionen auch gegen europäische Unternehmen, die mit dem Iran weiter handeln wollen - zu ermöglichen. Iran droht nun seinerseits nicht mehr dem Ausstieg aus dem Vertag (was nach dem Ausstieg der USA und möglicher Sekudärsanktionen) zumindest legitim und möglich wäre, sondern droht damit Drogenhandel nach Europa nicht weiter zu unterbinden und Flüchtlinge (aktiv/passiv) nach Europa zu schicken? Geht es denn noch? Und da wundert sich noch irgendjemand, dass der Iran nicht als vertrauenswürdiger Partner gesehen wird?

#5 - 08.05.2019, 13:36 von ade

Und

den ganzen Zirkus haben wir wieder einmal den Amerikaner zu verdanken mit ihrer Kündigung des Atomvertrags

#6 - 08.05.2019, 13:39 von andraschek

Vertragskonform oder nicht, dass ist hier die Frage

" relativ milde Verletzungen des JCPOA" entweder das steht so in Artikel 26 drin, dass der Iran im Falle von Sanktionen seinen Verpflichtungen nicht mehr nachzukommen braucht, oder eben nicht. Und wenn das so da drin steht verhält sich der Iran immer noch vertragskonform.

#7 - 08.05.2019, 13:40 von Awesomeness

Womöglich...

...ist der Iran respektive seine Staatsreligion ja gar nicht friedlich? Da ich nur Spiegel lese und „gewaltfreie, gendergerechte Sprache“ ausschließlich verwende, ließ mein Gedankengang einen solchen Schluss bislang nicht zu. Wäre viel einfacher allerdings ohne ständig störende Tatsachen. Bitte solche Berichte in Zukunft mit Triggerwarnung versehen!

#8 - 08.05.2019, 13:52 von MisterD

Tja prima Druckmittel...

den USA kanns egal sein, die haben nen großen Teich zwischen sich und dem Rest der Welt. Bei uns hingegen wirds problematisch, wenn die nächste Flüchtlingswelle anrollt, dann prophezeie ich ein Comeback von LePen, Wilders und Komplizen. Wir sollten aufhören uns an die USA zu klammern uns unseren Blick gen Osten wenden. Dort spielt die Zukunft, machttechnisch als auch wirtschaftlich. Die USA werden sich kaputtisolieren, das ist absehbar...

#9 - 08.05.2019, 13:52 von oinarc

Moderate Reaktion

in Anbetracht der Repressalien Trumps und dem fehlenden Rückhalt der Europäer.
Im übrigen war mir bis dato nicht klar, welch großen Beitrag der Iran zur Bewältigung der Flüchtlingskrise gespielt hat.
Hier haben wohl die hohen Zahlungen an die Türkei den Blick verstellt.
Der Preis des Gehorsams könnte für die Europäer hoch werden.

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