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Ivorischer Ex-Präsident: Weltstrafgericht beginnt Verfahren gegen Gbagbo

DPA Mindestens 3000 Menschen starben in einer blutigen Gewaltwelle nach der Wahl in der Elfenbeinküste. Einer der Hauptschuldigen, Ex-Präsident Gbagbo, steht jetzt vor dem Weltstrafgericht in Den Haag. Bis zum Monatsende entscheiden die Richter, ob die Vorwürfe für eine Anklage ausreichen.
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#1 - 20.02.2013, 20:32 von zukunft007

Hauptschuldiger?

Zitat von sysop
Mindestens 3000 Menschen starben in einer blutigen Gewaltwelle nach der Wahl in der Elfenbeinküste. Einer der Hauptschuldigen, Ex-Präsident Gbagbo, steht jetzt vor dem Weltstrafgericht in Den Haag. Bis zum Monatsende entscheiden die Richter, ob die Vorwürfe für eine Anklage ausreichen.
oder eher nicht genehm.
Dies ist, wie Frankreich 14 afrikanische Länder unter der Sklaverei hält - YouTube

#2 - 21.02.2013, 18:55 von wittmann27

Ouattara

Die Aufarbeitung des Gbagbo Regimes durch den IStGH ist dringend geboten. Ein bitterer Sarkasmus hingegen ist, dass sich die Regierung von Ouattara als der stolze Unterzeichner der Beitrittsurkunde zum Römischen Statut feiern lässt, jedoch sich beharrlich weigert, in seinen eigenen Reihen die Kriegsverbrecher klar beim Namen zu benennen und sie zu verfolgen. So wird in diesem Land nie eine Versöhnung entstehen.

#3 - 22.03.2013, 17:54 von team_gleichklang_de

Einseitige Groteske

Der Prozess gegen den ehemaligen ivorischen Präsidenten Gbagbo ist kein Beispiel von Gerechtigkeit, sondern Ausdruck einer politischen Instrumentalisierung des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag. Dieser Prozess wird den Opfern der schweren Menschenrechtsverletzungen in der Elfenbeinküsten, die mehrheitlich im übrigen durch die Truppen des jetzigen Präsidenten Quattaras verübt wurden (siehe: Prozess gegen ivorischen Expräsidenten Laurent Gbagbo: Internationaler Strafgerichtshof in Den Haag agiert einseitig - Menschenrechte.eu ) in keiner Weise gerecht.

Das Gericht blendet die Opfer der Quattara-Truppen aus und wird damit zur einseitigen Farce. Anklage und Gericht kooperierten mit dem jetzigen Präsidenten Quattarra, um Gbagbo habhaft zu werden und um Zeugenaussagen zu sammeln. Sie haben es dafür akzeptiert, dass kein einziges der schweren Verbrechen der Quattara Truppen gesühnt wird.

Eine parteiische Justiz erweist der internationalen Gerechtigkeit einen Bärendienst.