Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Politik

Klimaschutzprogramm: Grüne wollen CO2-Aufschlag erhöhen und Energiegeld für jeden

Tobias SCHWARZ/ AFP Sprit und Heizen teurer machen, Strom dafür billiger: Mit einem Programm wollen die Grünen den Klimaschutz voranbringen. Über den Sommer sollen konkrete Maßnahmen erarbeitet werden.
zum Artikel
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!
    Seite 1/16   10  
#1 - 28.06.2019, 15:22 von usmc-cpl.

Finde ich gut

Dann weiß die grüne Jugend, was es kostet und die Speckgürtelbewohner der Großstädte die gut bei Kasse sind, zahlen noch einen drauf. Geschafft !! Der Ecology Traum ist dann bald vorbei. Die armen Schlucker mit H4-Almosenversorgung werden im Winter die Zimmertemperatur um einen Grad senken müssen. Dann sparen wir schon mal 5 Tonnen co2, dass mit dem nächsten interkontinentalen Flug nach Bagdad wieder von Annalena verbraten wird. Verlogene Welt.

#2 - 28.06.2019, 15:31 von chjuma

Einen größeren Strunz hab ich noch nie gehört

Seit wann spart eine Steuererhöhung, sorry... eine CO2 Abgabe auch nur einen Gramm CO2? Hören die Schichtarbeiter dann auf zur Arbeit zu fahren?? Fahre ich dann auf dem Dorf mit der Schubkarre zum 20km entfernten Einkaufszentrum, zum Arzt oder zum Amt? Wo bleibt der Rufbus zum Beispiel als Alternative? Sehr gerne stimme ich einer ZWECKGEBUNDENEN ÖPNV Abgabe zu. Wenn ich dann im Dorf 14:00 eine App bedienen kann die mir verbindlich eine Stromtaxe schickt die mich für ein normales Busticket zum Supermarkt fährt und zurück. Dann kann der Sprit wegen mir auch 50 Cent teurer gemacht werden. Weil ich dann die Wahl habe. Das was die wollen ist weitere Enteignung. Da sind die Sozis ja sympathischer. Die reden wenigstens von Steuererhöhungen und nennen das auch so.

#3 - 28.06.2019, 15:36 von brotfresser

Arm soll wohl arm bleiben

"Das Modell sei sozial ausgewogen, weil Menschen mit geringerem Einkommen in der Regel weniger Energie verbrauchten - etwa wegen kleinerer Wohnungen und Autos."

Falscher Ansatz der Grünen. Besser wäre eine Art Luxussteuer. Wer ein Auto kauft, das z.B. mehr verbraucht als der mittlere Verbrauch aller Autos zahlt pro Liter Mehrverbrauch z.B. 2000 Euro Steuer pro Liter/100km Mehrbrauch. Und zwar unabhängig von der Größe des Autus.
Wer braucht denn noch eine Auto mit 10Liter/100km? Das würde die Leute dazu bewegen, Autos mit wenig Verbrauch zu kaufen und die Industrie hätte einen Anreiz Autos mit weniger Verbrauch herzustellen. Und wer dann immer noch einen SUV braucht, der muss halt beim Kauf des Autos zahlen.

Der Vorteil wäre, das Pendler - die in der Regel nicht freiwillig lange Strecken fahren - nicht über Gebühr herangezogen werden.

#4 - 28.06.2019, 15:37 von Shelumia

klingt nach einer sinnvollen Maßnahme. Sollte sogar die egoistischen Wähler zufrieden stellen. Aber eigentlich wären mehr Einnahmen für den Staat besser.

#5 - 28.06.2019, 15:41 von quark2@mailinator.com

Dann mögen sie bitte eine Klausel in die H4-Ordnung einbauen, die dafür sorgt, daß die Ärmsten auch in kalten Wintern nicht gezwungen sind, sich zwischen Essen und Wärme zu entscheiden. Dinge teurer machen ist immer witzig, wenn man genug Geld hat. Aber wer die Grundbedürfnisse wie Nahrung und Energie verteuert, der ist verpflichtet, den Sozialstaat dagegen zu härten.

#6 - 28.06.2019, 15:43 von 7eggert

Zitat von usmc-cpl.
Dann weiß die grüne Jugend, was es kostet und die Speckgürtelbewohner der Großstädte die gut bei Kasse sind, zahlen noch einen drauf. Geschafft !! Der Ecology Traum ist dann bald vorbei. Die armen Schlucker mit H4-Almosenversorgung werden im Winter die Zimmertemperatur um einen Grad senken müssen. Dann sparen wir schon mal 5 Tonnen co2, dass mit dem nächsten interkontinentalen Flug nach Bagdad wieder von Annalena verbraten wird. Verlogene Welt.
Die Heizungskosten werden übernommen.

#7 - 28.06.2019, 15:44 von quark2@mailinator.com

"Das Modell sei sozial ausgewogen, weil Menschen mit geringerem Einkommen in der Regel weniger Energie verbrauchten - etwa wegen kleinerer Wohnungen und Autos."

Also, soweit ich mich entsinne, bezahlen arme Menschen anteilig am meisten für Nahrung und Energie, wohingegen Begüterte einen größeren Anteil ihres Vermögens für andere Dinge ausgeben. Das bedeutet, hier werden eben gerade doch wieder die ärmeren Bürger anteilig stärker belastet.

#8 - 28.06.2019, 15:44 von gerd_hn

da werden wieder viele lamentieren. Aber die Richtung stimmt. Hoher Verbrauch gleich noch höhere Kosten. Vielleicht verschwinden dann die gebrauchten PS Monster von den Straßen und die bescheuerte Raserei wird doch manchen Herrschaften zu teuer.

#9 - 28.06.2019, 15:47 von jj2005

Alles richtig, aber...

Alles gut und richtig, aber was ist denn eine "Stromsteuer"? Sollten nicht besser die Fixkosten der Stromrechnung abgeschafft werden? Denn diese belasten vor allem die Kleinstverbraucher...

    Seite 1/16   10