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Libyens Marine im Mittelmeer: Fast jeden Tag Tote

Sergio Ramazzotti/ Parallelozero/ DER SPIEGEL Menschenrechtsorganisationen machen Libyens Küstenwache für den Tod Hunderter Migranten verantwortlich. Italien will seine Kooperation mit der Marine trotzdem ausbauen. Ein Einsatzbericht.
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#60 - 11.07.2019, 22:47 von flopi3

@ Weltverbesserer75

Was wir tun sollten: den Afrikanern ganz deutlich sagen, dass Migration nach Europa nur möglich ist, wenn sie die Vorraussetzungen dazu mitbringen (Berufsausbildung, Berufserfahrung etc), so wie das zB für Deutsche auch gilt, die nach USA, Kanada und anderswo hinmöchten.
Dazu faire Handelsvereinbarungen, ein Stopp der Rohstoffausbeutung und ein massiver Druck auf die Kirche, endlich das Thema Verhütung in Afrika massiv mit zu unterstützen. Um nur ein paar Themen zu nennen.

#61 - 11.07.2019, 23:01 von wahnbert

@ Ökofred

Sie wollen es auch nicht verstehen. Immer die gleichen Scheinargumente. Die Mehrheit der Flüchtenden kommt aus wirtschaftlichen Gründen und sind nun auch keine Bereicherung für unser Land. Jeder wirklich Verfolgte ist hier jederzeit willkommen und das wird auch von der Mehrheit der Bevölkerung getragen. Und ob der nun bleibt oder irgendwann wieder geht, ist dann auch irrelevant. Was sie wollen ist eine grenzenlose Einwanderung für jeder. Das kann nicht funktionieren, auch wenn Leute wie sie das permanent wiederholen. Was befähigt sie eigentlich zu solch einer Ansicht? Und erzählen sie mir nicht, das die Kosten nur gering sind. Auch das können sie nicht abschätzen.

#62 - 11.07.2019, 23:02 von Ökofred

Bedingter schutzstatus

Zitat von isar56
Laut Artikel 16a GG sind Armut, Perspektivlosigkeit..... Bürgerkriege, als Asylgrund ausgeschlossen.
Das ist falsch, die geniessen einen bedingten Schutz, machen sie sich bitte kundig.
Aus dem selben Grund haben wir mal 500.000 Menschen aus jugoslawien aufgenommen, schon vergessen?
https://www.welt.de/politik/deutschland/article192049783/Asylpolitik-Syrien-gilt-dem-BAMF-nun-als-etwas-sicherer.html

#63 - 11.07.2019, 23:14 von figur83

@Weltverbesserer75

Nein wir sollen denen nicht sagen das sie zwar kommen können aber erst über das Mittelmeer müssen..... Wir sollten denen klar machen das sie nicht kommen können. Ich bin überzeugter Europäer und will nicht weiter zusehen wie immer mehr Rechte Parteien in Europa an die Macht kommen. Die Mehrheit der Bürger ist gegen Massenmigration. Wir sollten das respektieren und unsere EU nicht in die Hände der Rechten treiben.

#64 - 12.07.2019, 08:31 von juergen.lippka

Ein fast unlösbares Problem.....

Nach Aussagen von Experten soll sich die Bevölkerung in Afrika bis ca, 2050 verdoppeln.
Das bedeutet der Migrationdruck wird weiter ansteigen.
Wer in seiner Heimat keinerlei Perspektive hat wird auf Dauer versuchen in Länder zu gelangen, die da mehr versprechen,
Hierfür habe ich grundsätzlich Verständnis.
Die Realität sagt aber wir können in Europa nicht alle aufnehmen.
Das wird uns überfordern.
Vom reichen Europa zu sprechen ist auch Augenwischerei.
Das gesamte Europa ist bis zur Halskrause verschuldet, oder besser gesagt überschuldet.
Nur durch die Staatsfinanzierung durch die EZB konnte bisher der Knall verschoben werden.
Auch das wir in Afrika überwiegend korrupte Despoten an der Macht haben, mach es nahezu hoffnungslos
die Situation vor Ort zu verbessern.
Fremdes Geld z. B. von der EU besser gesagt den europ. Steuerzahlern versickert dort.
Die, denen es helfen soll, sehen davon so gut wie nichts.
Auch Libyen ist so ein Fall. Hier hat man den alten Despoten weg gebomt und dann die Libyer sich selbst überlassen. Das Ergebnis ein Fiasko.
Die Verantwortlichen sind pfeifend von dannen gezogen.
Dort haben wir ein ideales Umfeld für Schlepper und ihr "Fluchtgeschäft".
Alle Verdienen bis hin zu den Warlords und ihren Banden. Manche nennen das auch Regierung.
Wir müssen uns fragen, wo kommen z. B. die ´ganzen Schlauchboote und Außenborder her.
Das müßte doch von der angeblich so mächtigen EU abzustellen sein.
Fazit: Europa sitzt in einer Zwickmühle.
Alle hier aufnehmen wird nicht gehen, Ertrinken lassen geht aber überhaupt nicht.
Jahrelang hat man Italien und Griechenland mit dem Thema allein gelassen.
Mit Hinweis auf Dublin und warmen Worten kann man diesen Ländern nicht helfen.
Jetzt wundern sich alle über die pol. Entwicklung dort.
Die Lega an der Macht frei gewählt.
Sollte für Fachleute früh absehbar gewesen sein.

#65 - 12.07.2019, 09:09 von mostly_harmless

Zitat von Europeon
Absichtlich in die Irre führend, wie es auch die NGOs sehr gerne machen. Die überwältigende Mehrheit der Migranten auf der Mittelmeerroute kommt aus ihrer Heimat Schwarzafrika mit Absicht ins Kriegsgebiet Libyen. Das macht sie aber nicht zu Kriegsflüchtlingen. Klar in manchen der Herkunftsländer gibt es Unruhegebiete denen sie aber entfliehen könnten ohne gleich ihr Land oder sogar den Kontinent zu verlassen. Was schlagen Sie vor, dass Europa oder gar Deutschland alleine die Welt rettet?
Vielleicht befassen Sie sich einfach mal mit den Fakten. In diversen Ländern "Schwarzafrikas" treiben Terrororganisationen ihr Unwesen, in einige Herrscht Bürgerkrieg etc. pp.
Und Start- und Endpunkt der Flucht legt nur einer fest: Der Flüchtling.

#66 - 12.07.2019, 09:41 von simonweber1

Auch

Zitat von figur83
Natürlich darf man die Menschen nicht ertrinken lassen aber das bedeutet nicht das man sie alle nach Europa holen muss. Schon Helmut Schmidt hat vor den Problemen gewarnt die die Einwanderung aus anderen Kulturen mit sich bringt. Wenn man die Menschen wieder nach Lybien zurück bringt dann spricht sich das irgendwann rum und die Motivation nach Europa zu kommen sinkt. Gleichzeitig müssen wir auf Politischem Weg ( und in dem wir dafür zahlen) dafür sorgen das in den Lybischen Lagern humane Verhältnisse herrschen. Kein Mensch sollte da misshandelt werden. Die öffentlichkeitswirksame Aufnahme von Flüchtlingen, wie im Falle der Sea-Watch etc. geschehen, während viele Länder sich einfach raus halten, ist ein Aufbauprogramm für die Afd.
der österreichische Exkanzler Kurz sieht das genau so. So lange die sogenannten Seenotretter direkt vor Libyens Küste warten wird sich das Problem nicht lösen lassen und die Schlepper verdienen sich dumm und dämlich. Die Kritik an der Aktion der Sea Watch Kapitänin kam ja nicht nur von der AfD, auch andere EU Länder haben diese Aktion massiv kritisiert.

#67 - 12.07.2019, 09:58 von Ökofred

Fakten

Zitat von wahnbert
Sie wollen es auch nicht verstehen. Immer die gleichen Scheinargumente. Die Mehrheit der Flüchtenden kommt aus wirtschaftlichen Gründen und sind nun auch keine Bereicherung für unser Land. Jeder wirklich Verfolgte ist hier jederzeit willkommen und das wird auch von der Mehrheit der Bevölkerung getragen. Und ob der nun bleibt oder irgendwann wieder geht, ist dann auch irrelevant. Was sie wollen ist eine grenzenlose Einwanderung für jeder. Das kann nicht funktionieren, auch wenn Leute wie sie das permanent wiederholen. Was befähigt sie eigentlich zu solch einer Ansicht? Und erzählen sie mir nicht, das die Kosten nur gering sind. Auch das können sie nicht abschätzen.
Die Fakten sind klar. Der Grossteil der Geflohenen der letzten 4 Jahre kamen aus Syrien, Irak und Afghanistan. Und da sind die nur aus wirtschaftlichen Gründen hergekommen?
Sehr viele von denen haben bereits Arbeit gefunden, was auch mit unserer derzeitigen Wirtschaftssituation zusammenhängt.
Ich war letztlich in der lehrwerkstatt von Siemens in Berlin, etwa jeder 2. Dort war Migrant, etwa jeder 4. Ein Flüchtling. Und gäbe es die nicht, gäbe halt nur halb soviel Lehrlinge. Jede Einwanderergeneration hat in DE bisher immer mehr Geld ins System gezahlt als raus genommen.
Die Kosten für Flüchtlinge betrugen letztes Jahr 23 Mrd, davon 8 Mrd für die Bekämpfung der Fluchtursachen. Davon hätten wir früher mehr ausgeben sollen, dann wären viele Flüchtlinge jetzt noch in den Lagern in der Türkei.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/regierungsbericht-fluechtlingskosten-lagen-2018-bei-23-milliarden-euro/24360586.html?ticket=ST-1288298-FvRQX2R1Ac1A5hnJvwp4-ap2

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