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Machtkampf in Venezuela: Maduro lässt Militäreinsatz an der Grenze vorbereiten

REUTERS Im Streit um humanitäre Hilfe für Venezuela zieht Präsident Maduro in Betracht, Truppen an der Grenze zu Kolumbien zu positionieren. Die Hilfslieferungen der USA sieht er als Vorwand für eine Intervention.
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#1 - 16.02.2019, 12:04 von vetris_molaud

Da Mauerbau auf dem amerikanischen Doppelkontinent zur Zeit schwer in Mode ist, könnte Maduro ja an den Grenzen Mauern errichten lassen, um die Bevölkerung am Entweichen zu hindern. Wenn Populist und Maduroist Maduro sich schon des sozialistischen Werkzeugkoffers zur Machtausübung und Machterhalt bedient ...

#2 - 16.02.2019, 12:07 von vivare

Geschichte wiederholt sich

Da vereinigen sich auf der einen Seite der dauerlügende Rechtspopulist Trump mit Bolton, einem der Hauptinitiatoren des auf Lügen basierenden, völkerrechtswidrigen Irak Krieges, der in der Folge Millionen Menschen in der Region in Elend und Tod stürzte mit dem rechtsextremen Präsidenten Brasiliens und dem rechtsradikalen Präsidenten Kolumbiens, als Hauptunterstützer Guaidós, und medial wird der Welt verkauft, die Ablösung Maduros würde Venezuela "demokratisieren".

Man kann vieles an Maduro kritisieren, aber wenn man sich die Geschichte der Regime Changes der USA in Lateinamerika anschaut, haben diese nie zur Demokratisierung geführt, sondern zur Verschlimmerung der Lage in diesen Ländern, sei es duch die US Unterstützung für rechte Todesschwadronen oder Militärjuntas, die Hundertausende Menschen dem Tod und Folter auslieferten.

Schlußendlich unterstützen 40 Länder Guaidó, leider auch die deutsche Regierung, an der Seite von Vorzeigedemokraten wie der steinzeitislamistischen MONARCHIE in Saudi Arabien oder dem rechtsextremen Präsidenten Brasiliens, jedoch verweigern 153 Staaten Guaidó diese Anerkennung und auch der Sicherheitsrat, der das einzig völkerrechtlich legitimierte Gremium ist, dass die Absetzung Maduros von Außen betreiben darf. Aber das Völkerrecht ist für die USA ohnehin nur ein Vehikel um andere Staaten zu sanktionieren und für die US Politik völlig belanglos, dass hat gerade Bolton im Irak bewiesen und wiederholt dies nun in Venezuela.

#3 - 16.02.2019, 12:28 von HerrPeterlein

Verlierer ist das Volk

Ich halte genauso wenig von dem Wahlfälscher und quasi Diktator, wie von dem Übergangspräsidenten Guiado der sich komplett mit Trump eingelassen hat.
Im Reichtum leben beide, obwohl das Volk hungert und um dieses geht es beiden nicht. Eine Zukunft kann es nur ohne beide geben für Venezuela.

#4 - 16.02.2019, 13:06 von OberstSL

Eigentlich...

...müsste man in jeden Bericht über Venezuela als Hintergrundinformation rein schreiben, das das Land seit Jahren von den USA und ihren "Verbündeten" mit Sanktionen belegt ist. Es ist kein Wunder das die da nichts zu fressen haben, wenn sie kaum am internationalen Handel teilhaben können.

#5 - 16.02.2019, 13:21 von haraldbuderath

Neuer Versuch?

Venezuela wird durch die USA mit Sanktionen bestraft und es fehlen nur deshalb Medikamente, Lebensmitteln und anderen Artikeln des täglichen Bedarfs, Kolumbien Drogenstaat Nr.1 der Welt ist kein Partner, die USA blockieren Milliarden Dollar von Venezuela und wollen jetzt vermeint Hungernden Menschen helfen die Sie in diese Lage gebracht haben? Bin kein Freund von Maduro und kann auch nicht beurteilen wie gut oder schlecht er ist,

#6 - 16.02.2019, 14:06 von walligundlach

Diese "humanitäre" Aktion aus den USA

ist so verlogen, daß es gegen den Himmel stinkt, wie man sagt. Es wird sanktioniert, d.h. die Geldströme sind versiegt auf Veranlassung der USA. Sie haben´s ja in der Hand. Wie auch mit dem Iran!
Man sorgt dafür, daß das Volk hungert, in der Hoffnung, daß sie dann den von den USA gewünschten und aufgebauten Herrn einweihen können. Es gibt niemals um die Menschen. Es geht niemals um die Freiheit. Und niemals um etwas Gutes für diejenigen, denen "geholfen" wird.

#7 - 16.02.2019, 14:32 von raoul2

Hilfslieferungen der USA sieht er als Vorwand für eine Intervention

Zweifelt jemand ernsthaft an dieser "Sichtweise"? Selbstverständlich plant der US-Machthaber Trump eine Intervention zwecks Regime-Change in Venezuela. Wobei die "harte Haltung" der USA im Moment vor allem darauf abzielt, von den innenpolitischen Problemen des Riesen-Babys abzulenken.

#8 - 16.02.2019, 15:19 von Idinger

Geschichte wiederholt sich ?

Zitat von vivare
Da vereinigen sich auf der einen Seite der dauerlügende Rechtspopulist Trump mit Bolton, einem der Hauptinitiatoren des auf Lügen basierenden, völkerrechtswidrigen Irak Krieges, der in der Folge Millionen Menschen in der Region in Elend und Tod stürzte mit dem rechtsextremen Präsidenten Brasiliens und dem rechtsradikalen Präsidenten Kolumbiens, als Hauptunterstützer Guaidós, und medial wird der Welt verkauft, die Ablösung Maduros würde Venezuela "demokratisieren". Man kann vieles an Maduro kritisieren, aber wenn man sich die Geschichte der Regime Changes der USA in Lateinamerika anschaut, haben diese nie zur Demokratisierung geführt, sondern zur Verschlimmerung der Lage in diesen Ländern, sei es duch die US Unterstützung für rechte Todesschwadronen oder Militärjuntas, die Hundertausende Menschen dem Tod und Folter auslieferten. Schlußendlich unterstützen 40 Länder Guaidó, leider auch die deutsche Regierung, an der Seite von Vorzeigedemokraten wie der steinzeitislamistischen MONARCHIE in Saudi Arabien oder dem rechtsextremen Präsidenten Brasiliens, jedoch verweigern 153 Staaten Guaidó diese Anerkennung und auch der Sicherheitsrat, der das einzig völkerrechtlich legitimierte Gremium ist, dass die Absetzung Maduros von Außen betreiben darf. Aber das Völkerrecht ist für die USA ohnehin nur ein Vehikel um andere Staaten zu sanktionieren und für die US Politik völlig belanglos, dass hat gerade Bolton im Irak bewiesen und wiederholt dies nun in Venezuela.
Was haben Ihre "Geschichten" mit dem aktuellen Forum hier über Hilfslieferungen für die Bevölkerung Venezuelas zu tun? Ich kann Maduro ja verstehen, dass er die "Geschichten" über die weißen russischen Laster mit Lebensmitteln für die ost-ukrainischen Terroristen richtig interpretiert - dann sollte er die Hilfslieferungen doch gefälligst von seinem Militär kontrollieren lassen. In der Ukraine ließ Russland damals eine solche Kontrolle nicht zu; sehen Sie wirklich Anzeichen dafür, dass Kolumbien derart souveränitätsverletzend gegen seinen Nachbarn Venezuela vorgehen will?

#9 - 16.02.2019, 15:53 von damianschnelle

@Idinger

Kolumbien vielleicht nicht (oder doch?). Aber der nette Absender der Pakete auf jeden Fall. Leider war ja zu dem letzten Artikel mit den USAID-Lieferungen ein Forum nicht erwünscht. Aber jeder, der nur halbwegs mit dieser Organisation vertraut ist, weiß doch um deren Auftraggeber. Wenn nicht einfach mal bei Wikipedia nachschauen, sehr erhellend.

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