Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Politik

Machtkampf in Venezuela: Maduro lässt Militäreinsatz an der Grenze vorbereiten

REUTERS Im Streit um humanitäre Hilfe für Venezuela zieht Präsident Maduro in Betracht, Truppen an der Grenze zu Kolumbien zu positionieren. Die Hilfslieferungen der USA sieht er als Vorwand für eine Intervention.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 2/4    
#10 - 16.02.2019, 16:00 von damianschnelle

@Idinger

Das die russischen weißen LKW nicht kontrolliert wurden, ist einfach mal nicht wahr. Mit einer einfachen Google-Suche erfährt man, dass diese 280 Fahrzeuge nach langem hin und her vom ukrainischen Zoll überprüft wurden. Verkündet von diversen westlichen Nachrichtensendern.

#11 - 16.02.2019, 16:21 von solosola

lese hier andauernd vom bösen Kolumbien...

enem Land welches zwar Rosen produziert aber nicht auf solchen gebettet ist und mehr als eine Millionen Flüchtlinge aus Venezuela aufgenommen hat.

Kolumbien hat absolut KEIN Interesse an einen bewaffneten Konflikt in Venezuela, denn dann kommen noch wesentlich mehr und,ja liebe Foristen, zuerst einmal nach Colombia, siehe Landkarte. Lassen Sie doch einfach mal den Kaese mit bösem Drogenstaat und rechtsradikal, das ist zu billig und klingt nach Groschenroman. Kolumbien ist nicht Deutschland und hat bei weitem nicht die Resourcen Millionen fremder Menschen durchzufüttern. Statt dicke Lippe riskieren sollten die Seseelfurzsozialisten mal ein paar Wochen in Caracas oder Maracaibo verbringen, drücke dann auch gerne die Daumen dass sie lebend wieder rauskommen. Ein gutes haette es, diese deutschen Maduristen wuerden die endlich die Klappe halten, Sozialromantik lässt sich nun mal nicht essen...!

#12 - 16.02.2019, 16:35 von garten94

Es ist Teil des Regimechange, den selbsternannten Präsidenten als demokratischen Retter darzustellen. Selbst haben die USA bisher alles getan, um Venezuela nicht "AUF DIE BEINE" kommen zu lassen. Hilfslieferungen in den genannten Größen ersetzen nur zu einem Bruchteil die Sanktionen. Das ist der Zusammenhang.

#13 - 16.02.2019, 17:23 von g.eliot

Zitat von garten94
Selbst haben die USA bisher alles getan, um Venezuela nicht "AUF DIE BEINE" kommen zu lassen.
Was haben die USA denn "alles" getan, damit Venezuela nicht auf die Beine kommt?

Bis Ende von Obamas Amtszeit waren die USA der größte Handelspartner von Venezuela.
Obama hatte keine Wirtschaftssanktionen erlassen, sondern diese waren lediglich gegen Einzelpersonen gerichtet.

Hier sind doch eine Menge Trump Fans unterwegs. Wo bleibt eigentlich die Kritik? Ach ne, sorry, verstanden: Der kann ja nichts falsch machen, und wenn er jemanden an der Fifth Avenue erschießen würde...

Anyway, für mich ist Venezuela nur noch eine verkorkste, menschenverachtende, korrupte Militärdiktatur. Je schneller Maduro weg ist, desto besser.

#14 - 16.02.2019, 17:32 von zeroslammer

@11

Sind sie zufällig in Kolumbien oder Venezuela als das SIE die Lage so beurteilen könnten?

Oder keifen sie nur rum weil einige Leute hier ne andere Meinung vertreten?

Schlechte Nachrichten, ich muss hier auch ständig konservativen Kram oder rechten Kram lesen, also debattieren sie vernünftig ohne Beschimpfungen oder halten sie die Finger ruhig an der Tastatur.

#15 - 16.02.2019, 17:46 von Idinger

Ich bin

Zitat von damianschnelle
Das die russischen weißen LKW nicht kontrolliert wurden, ist einfach mal nicht wahr. Mit einer einfachen Google-Suche erfährt man, dass diese 280 Fahrzeuge nach langem hin und her vom ukrainischen Zoll überprüft wurden. Verkündet von diversen westlichen Nachrichtensendern.
immer gerne bereit, weiterführenden Empfehlungen der Mitforisten hier zu folgen. "Mit einer einfachen Google-Suche" habe ich allerdings lesen müssen, dass von den zitierten 280 Lkw nur die ersten 34 von der Ukraine kontrolliert werden konnten, der Rest des Konvois aber die Grenze ohne Zustimmung der Ukraine und ohne eine vorher vereinbarte Begleitung durh das Rote Kreuz überquert habe. Begründung des russischen Aussenministeriums für dieses Vorgehen: "Alle Ausreden zur Verzögerung der Hilfslieferung haben sich erledigt. Die russische Seite hat die Entscheidung gefällt, zu handeln."

Vielleicht fällt Ihnen ja noch einer der "diversen westlichen Nachrichtensender" ein, die das Gegenteil verkündet haben.

#16 - 16.02.2019, 18:41 von solosola

@14

Ja, ich lebe seit 10 Jahren in Kolumbien unweit der Grenze und kenne sowohl Kolumbien als auch Venezuela sehr gut. Ich debattiere nicht über Leute die seit Jahren nichts zu fressen haben aber auf allen Fernsehkanälen Hola presidente mit Maduro zu sehen bekommen. Das überlasse ich Dogmatikern, die fernab jedglicher Realitaeten krampfhaft an einem Weltbild festhalten müssen/wollen.

#17 - 16.02.2019, 20:30 von juba39

Realitäten

Zitat von solosola
enem Land welches zwar Rosen produziert aber nicht auf solchen gebettet ist und mehr als eine Millionen Flüchtlinge aus Venezuela aufgenommen hat. Kolumbien hat absolut KEIN Interesse an einen bewaffneten Konflikt in Venezuela, denn dann kommen noch wesentlich mehr und,ja liebe Foristen, zuerst einmal nach Colombia, siehe Landkarte. Lassen Sie doch einfach mal den Kaese mit bösem Drogenstaat und rechtsradikal, das ist zu billig und klingt nach Groschenroman. Kolumbien ist nicht Deutschland und hat bei weitem nicht die Resourcen Millionen fremder Menschen durchzufüttern. Statt dicke Lippe riskieren sollten die Seseelfurzsozialisten mal ein paar Wochen in Caracas oder Maracaibo verbringen, drücke dann auch gerne die Daumen dass sie lebend wieder rauskommen. Ein gutes haette es, diese deutschen Maduristen wuerden die endlich die Klappe halten, Sozialromantik lässt sich nun mal nicht essen...!
Es gibt in Deutschland Milliardäre, und trotzdem sammeln Menschen Pfandflaschen (gibt es so etwas in Kolumbien?) um überleben zu können. Genau so wird es in Kolumbien oder Venezuele diese Schichten ebenfalls geben. Nun allerdings Zahlen anzuzweifeln, die vom UNHCR, Sonderermittlern der UNO oder der DIA kommen, anzuweifeln hieße doch, ALLES anzuzweifeln. Oder stimmen die Zahlen von tausenden Opfern von paramilitärischen Milizen nicht? Simmen die Steigerungsraten der Drogenproduktion von 30-50% zwischen 2015-2018 nicht? (ca 1.4000Tonnen) Ist nicht gerade deshalb Venezuela schon seit Jahren saktioniert? Wegen der Drogen? Wer hat die DIA angewiesen, Kolumbien von der Sanktionsliste für Drogenländer zu nehmen?
Und wenn Sie schon aus Kolumbien berichten, wie ging es eigentlich den Wayuu die letzten Jahre?
Übrigens, werte Redaktion, wäre mal ein Stichwort für eine Recherche in Kolumbien und Venezuela! Umgang mit dem Volk der Wayuu.
Oder wird solch eine Kritik wieder als Gotteslästerung gesperrt? Den Eindruck muß man inzwischen haben.

#18 - 16.02.2019, 21:20 von solosola

@17 ein bischen wirr...

Milliardäre, Pfandflaschen, Paramilitärs, Drogen, Wayuu... Es sollte Sie aber nicht davon abhalten Flaschen in Venezuela zu sammeln, berichten Sie uns ob Sie damit überleben konnten und ganz allgemein ihre Eindruecke

#19 - 16.02.2019, 22:58 von geschwafelablehner

Zitat von Idinger
immer gerne bereit, weiterführenden Empfehlungen der Mitforisten hier zu folgen. "Mit einer einfachen Google-Suche" habe ich allerdings lesen müssen, dass von den zitierten 280 Lkw nur die ersten 34 von der Ukraine kontrolliert werden konnten, der Rest des Konvois aber die Grenze ohne Zustimmung der Ukraine und ohne eine vorher vereinbarte Begleitung durh das Rote Kreuz überquert habe. Begründung des russischen Aussenministeriums für dieses Vorgehen: "Alle Ausreden zur Verzögerung der Hilfslieferung haben sich erledigt. Die russische Seite hat die Entscheidung gefällt, zu handeln." Vielleicht fällt Ihnen ja noch einer der "diversen westlichen Nachrichtensender" ein, die das Gegenteil verkündet haben.
Der (erste) Transport stand mehr als eine Woche an der Grenze (14.8.-22.8.2014), da hätte man sicher mit etwas gutem Willen etwas mehr als 34 LKW kontrollieren können; Russland hätte natürlich auch warten können, bis Ende Oktober alle LKW kontrolliert sind, wenn in diesem Tempo weiterkontrolliert worden wäre - allerdings wäre dann sicherlich der Transport wegen Hygiene-Mängeln (Lebensmittel inzwischen verdorben) wieder zurückgeschickt worden.

    Seite 2/4