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MH17-Katastrophe: Kiew nennt Druckabfall nach Explosion als Absturzursache

Getty Images Die Ursache für den Absturz der Malaysia-Airlines-Maschine steht für die ukrainische Regierung fest: Nach Angaben der Behörden kam es nach einer starken Explosion zu einem Druckabfall in der Kabine des Flugzeugs.
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#100 - 30.07.2014, 11:08 von platin-iridium

Heiliger Spekulatius!

Zitat von Promethium
Es gab durchaus schon Fälle in denen schwer beschädigte große Flugzeuge noch weite Strecken geflogen sind.
Ein kompletter Hydraulikausfall durch den Defekt eines Fanlaufrades eines Triebwerks ist wohl nicht mit einem Abschuß/einer Explosion innerhalb oder außerhalb des Luftfahrzeuges vergleichbar, oder?

Abgesehen davon kam noch hinzu, daß der Verlauf der Hydraulikleitungen bei dieser Variante eine "Fehlkonstruktion" war, weil alle Hydraulikleitungen in diesem Bereich eng gebündelt beieinander lagen. Das wurde nach diesem Vorfall geändert.

Zitat von Hans58
Im Übrigen: ich werde mich hier nicht weiter offenbaren.
Weil es nichts zu offenbaren gibt? Ich ahnte es. Auch Sie beteiligen sich lediglich an Spekulationen bzw. öffnen neue. Erst wenn dieses hier geschehen ist:

Swissair 111: Die Untersuchung des Unglücks dauerte über vier Jahre und kostete 39 Millionen Dollar.

..wird man die Absturzursache kennen. Wobei gewährleistet werden müßte, daß alle Teile noch an Ort und Stelle verblieben sind, wovon leider nicht mehr ausgegangen werden kann.

Zitat von
Es kann natürlich auch eine „innere Kraft“ gewesen sein, dann allerdings stehen die Putin-Freunde und die Anti-USA-Koalition hier im Regen.
Es geht hier aber nicht um Sprengstoffgürtelspekulationen, Putin-Freunde oder eine „Anti-USA-Koalition“….

Wer und was hat den Absturz verursacht – darum geht es. Danach kann man mit Schuldzuweisungen beginnen, was das Unglück nicht mehr rückgängig und die unschuldigten Beteiligten nicht mehr lebendig macht.

Zitat von
Und aus dem Grund fand an den Koordinaten, an denen das letzte Transpondersignal aufgefasst wurde, auch keine Explosion statt.
Erneut die Frage: Was soll es denn dann gewesen sein, was das Flugzeug zur Demontage brachte? Von einem CFIT (Controlled Flight Into Terrain) oder eine durch einen Piloten herbeigeführte Überlastung der Luftfahrzeugstruktur kann man wohl kaum ausgehen.

#101 - 30.07.2014, 12:16 von reuanmuc

Zitat von Hans58
Wer bitte soll ordentlich dokumentieren und kontrollieren?
Es ging darum, dass man von Anfang an hätte absichern und dokumentieren müssen, was natürlich unterblieben ist in dem Chaos der Unzuständigen. Jetzt kann man nur noch die Reste zusammenfegen.

Noch ein Nachtrag zu der Meldung von STIMME RUSSLANDS gestern, ein ukrainischer Kampfpilot hätte den Abschuss zugegeben, was sich als Zeitungsente entpuppte:

Bei der Quelle handelt es sich um die Webseite „Allgemeine Morgenpost Rundschau“, dessen ironisches Motto lautet: „Unbestechlich und käuflich, einseitig und neutral, gerecht und opportun.“

Doch bevor all diese Details geklärt wurden, hatten viele Medien aus der Meldung zitiert, was das Missverständnis leider zusätzlich schürte. Auch die STIMME RUSSLANDS veröffentlichte am Dienstag eine kurze Nachricht unter Berufung auf die „Wahrheit für Deutschland“.


Ob diese Form von Satire zur Zeit und unter den Umständen opportun ist, sei dahingestellt.

#102 - 30.07.2014, 14:39 von x+n

...

Zitat von Promethium
MH-17 hat zuletzt etwa jede Minute einmal eine Transponderposition gesendet. Bei ca. 900km/h hätte sich MH-17 also etwa 15km nach der letzten Transponderposition wieder melden müssen. Da dies nicht geschah können wir schließen, das der Raketen-Treffer eben auf diesen 15km erfolgt ist.
Nein, kann man nicht schließen. Das würde voraussetzen, dass der Transponder durch die Rakete ausfiel. Nicht sehr wahrscheinlich, oder?

#103 - 31.07.2014, 23:40 von Hans58

Zitat von Hans58
Und warum ist dann das letzte Transpondersignal (ADS-B eingeschlossen) 40 km vor der Absturzstelle gesendet worden?...
Zitat von Promethium
Das letzte Transpondersignal ist nach bisherigen Erkenntnissen in Flugrichtung NACH der Absturzstelle gesendet worden. .... ... Ganz offensichtlich muss MH-17 noch mal umgedreht sein. Wie und warum, werden wir erst nach Auswertung der Black-Box erfahren. Später ist MH-17 auseinander gebrochen und die Trümmer wurden dann je nach Windstärke mehr oder weniger weit in Windrichtung verteilt. ,,,
Das ist bisher die "schrägste" Version, die seit 17. Juli 2014 veröffentlicht wurde.

Das letzte Transpondersignal kam von N48 16 48.6 E38 04 49.8.
Wikipedia bezieht sich auf eine Twittermeldung resp. flightradar24 und gibt als letzte Position an : N48.04030 E38.77280. (= N48 02 25.1 E38 46 22.1).

Die Wikipedia / Twitter / Flightradar23-Position liegt rund 20 km südöstlich der Absturzstelle, rund 22 km südöstlich des ELT-Signals (N48 07 22.6 E38 31 33.0) und rund 60 km des letzten Transpondersignals, mit dem die Stellen arbeiten, die sich ernsthaft mit den Positionen befasst haben.

Anders herum ausgedrückt:
die MH 17 soll also 20 km südöstlich der Absturzstelle letztmals ein Sekundärradarsignal gesendet haben, gedreht haben und dann abgestürzt sein?????

#104 - 01.08.2014, 16:42 von maynard_k.

Putingegner sind voreingenommen

um das mal klar festzuhalten. Die "Putinversteher" koennen nachvollziehen warum die russische Seite handelt, wie sie es tut und aergern sich in der Regel über die einseitige (pro westliche) Berichterstattung. Das bedeutet nicht pro Putin zu sein, sondern die Situation differenziert zu betrachten. Die die Putin nicht verstehen sollten sich einfach mal umfassender informieren!

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