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Ministerpräsident Günther: "Ich gehöre nicht zu denen, denen besonders wichtig ist, w

Carsten Rehder / DPA Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther fordert von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, "die Wählerschaft in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen". Ihm sei nicht wichtig, was aus Friedrich Merz werde.
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#1 - 17.04.2019, 07:45 von im_ernst_56

Grüner wird's nicht

Daniel Günther ist der Gegenpol zu AKK, deren Kurs ihm kaum gefallen dürfte. Allerdings frage ich mich bei Herrn Günther immer, worin denn die CDU sich - aus seiner Sicht - noch von den Grünen unterscheiden soll. Grüner als bei Herrn Günther wird es in der CDU nicht. Das kann aber auch nicht die Lösung sein.

#2 - 17.04.2019, 07:54 von drent

Was aus Herrn Günther wird,

ist sehr vielen Leuten auch nicht besonders wichtig.

#3 - 17.04.2019, 08:03 von peterhellmold

sonnenklar

. . . es ist doch sonnenklar, dass Merz nicht ohne seine bereits unmittelbar nach seiner damaligen Wahl zum Fraktionsvorsitzenden evidenten Ambitionen in ein Kabinett AKK eintreten würde: er würde wie ein Karnivore nach aussen scheinheilig Solidarität bekunden, und nach innen, vergleichbar Schäubles "Loyalität' gegenüber der Kanzlerin, AKKs Position - ge-back-ed durch die 'Filbinger-Öttinger-Fraktion' - unterminieren um dann im geeigneten Moment zuzugreifen - natürlich nur aus einem einzigen altruistischen Grunde: um die Republik zu retten ! Es bleibt zu hoffen, dass Leute wie Daniel Günther Gewicht in ihrer Partei behalten. Dr Peter Hellmold, Lugala, Tanzania

#4 - 17.04.2019, 08:08 von habel

Moin,

wenn man den Artikel so liest... also, ich habe irgendwie so den Eindruck, das es eigentlich recht egal ist, was überhaupt aus irgendeinem der CDU wird...
Und die Aussage: "... ma solle die Wählerschaft in den Mittelpunkt stellen..."
Wo kommen wir denn da hin??
Jetzt ist aber gut.

#5 - 17.04.2019, 08:12 von s.l.bln

Tatsächlich hat man derzeit den Eindruck...

...daß die Union eher um sich selbst kreist als um die werte Wählerschaft.
Wenn man an Merkel was Positives finden will, dann wäre es wohl der Umstand, daß ihr strategischer Zweckopportunismus sich um die Parteiinteressen wenig scherte und sich rein an der öffentlichen Meinung orientierte, wodurch der gefühlte Wille der Mehrheit irgendwie zum Tragen kam. Das war lange Zeit ihr Erfolgskonzept.

Von AKK sehen wir bislang nur, daß sie sich abmüht, die Befindlichkeiten der verschiedenen Parteiflügel zu bedienen. Ansonsten wär Merz bereits wieder in der Versenkung verschwunden, wo er auch hingehört.
Vielleicht ändert sich das, wenn/falls sie mal als Kanzlerin fester im Sattel sitzt. Oder auch nicht.

#6 - 17.04.2019, 08:24 von dasfred

Norddeutsche CDU funktioniert anders

Erfrischend, dieser Politiker. Er bringt auf den Punkt, dass die CDU eben für alle da sein sollte, nicht nur für die Neoliberalen. Denen verdanken wir doch erst die Verwerfungen in der Gesellschaft.

#7 - 17.04.2019, 08:30 von Chitta

Geld regiert die Welt

Und Friedrich Merz als offensichtlicher Lobbyist der Finanzelite wird als Wirtschaftsminister dafür sorgen, dass das Geld noch schneller von unten nach oben fließt. Bei AKK hatte ich anfangs den Eindruck, sie sei sehr integer. Mittlerweile glaube ich, dass sie im weiter gefassten Sinne käuflich ist.

#8 - 17.04.2019, 08:31 von kuac

Wofur Steht Merz?

Wofür steht Merz?
Sozialpolitik:
Im Jahre 2000 schlug Merz vor, einerseits die Renten entsprechend den Beamtenpensionen voll zu besteuern und andererseits das Renteneintrittsalter auf 70 zu erhöhen. Kritik an diesem Vorschlag kam sowohl aus der CSU, der SPD als auch aus der FDP. Ottmar Schreiner bezeichnete dies als „sozialpolitischen Amoklauf“.
Bildungspolitik:
Bildung und Betreuung dürften laut Merz nicht länger als selbstverständliche Angebote des Staates angesehen werden. Diese müssten von Eltern und Ehemaligen mitfinanziert werden. Bei einer Podiumsdiskussion in Düsseldorf sagte er: „Kindergärten brauchen wie Schulen und Universitäten eine eigene Kapitalbasis. Da müssen Eltern und Ehemalige eben entsprechend einzahlen, wenn sie die Qualität sichern und erhalten wollen.“
Aus Wikipedia.

#9 - 17.04.2019, 08:32 von j.oder

Bruder Günther & Co.

So langsam Oberkante-Unterlippe. Persl. kann ich es nicht mehr hören, lesen oder sehen im TV oder im Internet, wer bei der Merkel-Partei was werden soll und wie manche versuchen sich mit "mehr-wertigen" Erklärungen sich schon mal in gewisse anatomische Öffungen der alternatvien Alternative nach Merkel hineinzurudern. Was da an Energie verschwendet wird, damit könnte Sylt 100 Jahre mit Strom versorgt werden. Und dann kommt leider der böse Wähler und es kommt alles ganz anders, wie man sich seine festzuverklebende politische Zukunft vorgestellt hatte. Und diese schöngeredet Republik hat ja auch sonst keine anderen Probleme. Was da läuft ist keine Poltik für den Bürger, aka Deutschland, das sind schädliche Ambitionen von inkompetenten Egoisten und Schleimern.

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