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Neue Uno-Studie: Wo Armut zu Hause ist

Joe Penney/ REUTERS Ein neuer Armutsbericht der Vereinten Nationen und der Universität Oxford zeigt, wo besonders viele Menschen von Armut betroffen sind. Erschreckend sind vor allem die Erkenntnisse der Forscher zur Kinderarmut.
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#1 - 11.07.2019, 21:00 von Beagle-Fan

Und was macht Deutschland?

Lebensmittelvernichtung: In Deutschland werden Weizen, Zuckerrüben, Mais, Raps, all diese Pflanzen werden verheizt, zu Herstellung von Biosprit oder Biogas missbraucht. Bezahlt von uns Steuerzahler. Diese Ackerfläche fehlt ganz einfach für sinnvollen Anbau von Lebensmitteln. Dieser Weizen, Mais usw. müsste nach Afrika kostenlos abgegeben werden. Damit könnten viele Menschen überleben. Das ist Merkels unsinnige, menschenfeindliche Energiewende wie sich jetzt herausstellt. Da rege ich mich über 4 Prozent Retouren nicht auf !!!

Für 1 Kilo Avocados, das sind ca. drei Stück, werden ca. 1000 Liter Wasser benötigt!
Erdbeeren aus Spanien: Die werden in sehr trockenen Gebieten angepflanzt. Das kostbare Wasser muss weite Strecken erst an die Plantagen transportiert werden.

Palmöl: Die Ölpalme muss ca. vier Jahre erst wachsen, dann ist sie für nur zwei Jahre nutzbar. Palmöl wird in Monokulturen angebaut, besonders in Malaysia ist dies erschreckend sichtbar. Hier sind nahezu 100% des Primärregenwaldes schon der Palmölindustrie zum Opfer geworden. Darüber sollten sich die Grünen aufregen und nicht über die Retouren von Amazon und Co.

#2 - 11.07.2019, 21:40 von ulmer_optimist

Ausgaben für Entwicklungshilfe

Gegen Armut sollte aus meiner Sicht wenigstens so viel ausgegeben werden wie für Krieg. Das wäre 2% des BIP. Und damit sollte gezielt Armut in der Welt gelindert werden.

#3 - 11.07.2019, 21:46 von isar56

Zitat von Beagle-Fan
Lebensmittelvernichtung: In Deutschland werden Weizen, Zuckerrüben, Mais, Raps, all diese Pflanzen werden verheizt, zu Herstellung von Biosprit oder Biogas missbraucht. Bezahlt von uns Steuerzahler. Diese Ackerfläche fehlt ganz einfach für sinnvollen Anbau von Lebensmitteln. Dieser Weizen, Mais usw. müsste nach Afrika kostenlos abgegeben werden. Damit könnten viele Menschen überleben. Das ist Merkels unsinnige, menschenfeindliche Energiewende wie sich jetzt herausstellt. Da rege ich mich über 4 Prozent Retouren nicht auf !!! Für 1 Kilo Avocados, das sind ca. drei Stück, werden ca. 1000 Liter Wasser benötigt! Erdbeeren aus Spanien: Die werden in sehr trockenen Gebieten angepflanzt. Das kostbare Wasser muss weite Strecken erst an die Plantagen transportiert werden. Palmöl: Die Ölpalme muss ca. vier Jahre erst wachsen, dann ist sie für nur zwei Jahre nutzbar. Palmöl wird in Monokulturen angebaut, besonders in Malaysia ist dies erschreckend sichtbar. Hier sind nahezu 100% des Primärregenwaldes schon der Palmölindustrie zum Opfer geworden. Darüber sollten sich die Grünen aufregen und nicht über die Retouren von Amazon und Co.
Ja, sicher. Dennoch wird wieder und wieder ausgeblendet, dass 5,7 oder 9 Kinder zuerst ernährt, gekleidet und gebildet werden müssen, bevor sie der Alterssicherung von Vater und Mutter dienen können.

#4 - 11.07.2019, 21:48 von fatal.justice

Stimme...

Zitat von Beagle-Fan
Lebensmittelvernichtung: In Deutschland werden Weizen, Zuckerrüben, Mais, Raps, all diese Pflanzen werden verheizt, zu Herstellung von Biosprit oder Biogas missbraucht. Bezahlt von uns Steuerzahler. Diese Ackerfläche fehlt ganz einfach für sinnvollen Anbau von Lebensmitteln. Dieser Weizen, Mais usw. müsste nach Afrika kostenlos abgegeben werden. Damit könnten viele Menschen überleben. Das ist Merkels unsinnige, menschenfeindliche Energiewende wie sich jetzt herausstellt. Da rege ich mich über 4 Prozent Retouren nicht auf !!! Für 1 Kilo Avocados, das sind ca. drei Stück, werden ca. 1000 Liter Wasser benötigt! Erdbeeren aus Spanien: Die werden in sehr trockenen Gebieten angepflanzt. Das kostbare Wasser muss weite Strecken erst an die Plantagen transportiert werden. Palmöl: Die Ölpalme muss ca. vier Jahre erst wachsen, dann ist sie für nur zwei Jahre nutzbar. Palmöl wird in Monokulturen angebaut, besonders in Malaysia ist dies erschreckend sichtbar. Hier sind nahezu 100% des Primärregenwaldes schon der Palmölindustrie zum Opfer geworden. Darüber sollten sich die Grünen aufregen und nicht über die Retouren von Amazon und Co.
... mit Ihnen überein, dass die fehlgeleitete Nutzung der zur Ernährung wichtigen Böden nicht zielführend ist. Da jedoch gerade bewirtschaftungsfähige Areale vor allem auf dem nördlichen Erdenrund zu finden sind, müsste oder sollte eine globale Umverteilung stattfinden, die keinen kapitalistischen Ansinnen gerecht werden muss. Solange Börsen bestehen, die Missernten belohnen, wird sich dies nicht ändern.

#5 - 11.07.2019, 21:51 von Ökofred

wirklich..?

Zitat von Beagle-Fan
Lebensmittelvernichtung: In Deutschland werden Weizen, Zuckerrüben, Mais, Raps, all diese Pflanzen werden verheizt, zu Herstellung von Biosprit oder Biogas missbraucht. Bezahlt von uns Steuerzahler. Diese Ackerfläche fehlt ganz einfach für sinnvollen Anbau von Lebensmitteln. Dieser Weizen, Mais usw. müsste nach Afrika kostenlos abgegeben werden. Damit könnten viele Menschen überleben. Das ist Merkels unsinnige, menschenfeindliche Energiewende wie sich jetzt herausstellt. Da rege ich mich über 4 Prozent Retouren nicht auf !!! Für 1 Kilo Avocados, das sind ca. drei Stück, werden ca. 1000 Liter Wasser benötigt! Erdbeeren aus Spanien: Die werden in sehr trockenen Gebieten angepflanzt. Das kostbare Wasser muss weite Strecken erst an die Plantagen transportiert werden. Palmöl: Die Ölpalme muss ca. vier Jahre erst wachsen, dann ist sie für nur zwei Jahre nutzbar. Palmöl wird in Monokulturen angebaut, besonders in Malaysia ist dies erschreckend sichtbar. Hier sind nahezu 100% des Primärregenwaldes schon der Palmölindustrie zum Opfer geworden. Darüber sollten sich die Grünen aufregen und nicht über die Retouren von Amazon und Co.
Die EU gibt enorme Mengen Lebensmittel nach Afrika ab, und das ist schlecht. Das vernichtet dort nämlich die eigene Produktivität, da die Bauern dort natürlcih nicht mit der EU mithalten können.
Die Produktivität beträgt dort bie Kleinbauern 500 kg Ackerertrag / ha. In DE 10 t. Man darf keine Lebensmittel liefern, Afrika könnte locker 4 Mrd Menschen ernähren, man muss dort das Knowhow entwickeln. Das ist aber nicht in unserem Interesse, wir brauchen ja den "Markt" zu Lieferung unseres Überschusses...

#6 - 11.07.2019, 21:53 von alphabit

Wachstum

Wenn man die Ursachen der Armut erkundet scheint es offensichtlich das sich die Armen viel schneller vermehren als sie in der Lage sind den erforderlichen Wohlstand zu erbringen. Lieferungen von Nahrung und Medikamenten sind da die falsche "Hilfe" da sie die Armut tatsächlich vergroessern und mehr Leute länger leiden. Was wirklich gebraucht wird sind Verhütung und Bildung, und der Religionswahn ist auch nicht hilfreich.

#7 - 11.07.2019, 22:11 von hansriedl

Laut dem 5. Armuts- und Reichtumsbericht

der Bundesregierung von 2017 leben 15,7 Prozent der Bevölkerung in Armut oder an der Armutsgrenze. Das sind knapp 13 Millionen Menschen. Zum Vergleich: Im Jahr 2002 galten hierzulande noch 12,7 Prozent aller Einwohner als arm. Die Armut in Deutschland wächst.
Ausgerechnet sind Krisenländer besonders geburtenstark

Besonders geburtenstark sind laut Bericht vor allem afrikanische Staaten sowie Konflikt- und Krisenländer. Von den 43 Ländern, in denen Frauen durchschnittlich mindestens vier Kinder bekommen, liegen demnach 38 in Afrika. Rund 60 Prozent der Menschen in Ländern unterhalb der Sahara sind jünger als 25 Jahre. Die Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW), Renate Bähr betonte, dass nur jede zweite Frau die eine Schwangerschaft verhüten wolle, es in diesen Ländern auch könne.

Eine besonders niedrige Geburtenrate verzeichnen Länder in Nordamerika, Europa sowie Australien, Neuseeland, China und Russland. Eine Frau in Industrieländern bringt laut Bericht durchschnittlich 1,7 Kinder zur Welt.

#8 - 11.07.2019, 22:19 von ixtec

Kolonialisierung und Kapitalismus

Kein Wunder. Vor den Zeiten der Kolonialisierung gab es dort funktionierende Gesellschaften. Die Kolonialmächte haben diesen Ländern ihre Kultur aufgezwungen, was nicht funktionierte, und haben diese Länder ausgebeutet und infolgedessen verarmt. Wenn diese Länder die natürlichen Ressourcen hätten, die sie vor der Kolonialisierung hatten, ginge es ihnen besser.

#9 - 11.07.2019, 22:23 von TomTheViking

Warum bekämpft man nicht einfach die drastische Überbevölkerung?

Jede Hilfe sollte darauf abzielen die Geburtenrate dramatisch zu verringern. Auch in Europa, obwohl da die Geburtenrate die Überbevölkerung schon längst deutlich gesenkt hätte, gäbe es nicht den Zustrom von Wirtschaftsmigranten.

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