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Politik

Pläne der Rechtspopulisten für EU-Wahl: Gemeinsam gegen "die Gutmenschen"

Emanuele Cremaschi/ Getty Images "Das neue Europa beginnt mit uns": So markig waren Italiens Innenminister Salvini und Ungarns Regierungschef Orbán in den Wahlkampf gestartet. Nun feilen sie an der Strategie - und setzen auf die Machtgier etablierter Parteien.
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#1 - 02.05.2019, 12:23 von palerider78

Sobald die sogenannten Konservativen

gemeinsame Sache mit den Rechtspopulisten machen, ist der moralische Abstieg nicht mehr aufzuhalten.
Und wer weiß, was danach passiert, wenn der Populismus seine gewonnene Macht ausspielt.

#2 - 02.05.2019, 12:55 von soldev

Also wählen jetzt die, ...

...die sich selbst für schlecht, Abschaum bzw den braunen Bodendrek der Gesesllschaft ab sofort nur noch Schlechtmenschen?

Sorry - die Rechten sind in keinster Weise ernst zu nehmen und man sieht an den Stimmzahlen, dass noch einiges in Europa Bildung gesteckt werden muss. Und wenn sich da nun wirklich Parteien wie CSU (OK - das ist wohl sicher - die Partei ist ja eh nicht mehr zu retten) und CDU anschliessen, dann gute Nacht... dann wird die Antifa sicherlich all das wahr machen, was die AfD bisher als Lügengebilde aufgebaut hat.

#3 - 02.05.2019, 12:55 von women_1900

und setzen auf die Machtgier etablierter Parteien.

auch wenn ich sie nicht mag, die Strategie auf die Machtgier etablierter Parteien zu setzen wird erfolgreich sein, wenn sie das konsequent durchziehen.

#4 - 02.05.2019, 12:58 von Beat Adler

Links gegen Rechts? Nein: Demokratisch gegen faschistisch ist Trumpf

Links gegen Rechts? Nein: Demokratisch gegen faschistisch ist Trump(f)!

Linke und Rechts sind immer noch Demokraten, die Nationalisten, Faschisten, Populisten sind es nicht. Wehe eine dieser Parteien uebernimmt die Macht irgendwo in Europa, das Ermaechtigungsgesetz ist schnell aus dem Sarg gehoben und eingefuehrt.

Macrons Kampf gegen diese Faschisten, welche die Demokratie abschaffen wollen, ist unterstuetzungswert.
mfG Beat

#5 - 02.05.2019, 12:58 von isi-dor

Faschisten gehören nicht ins EU-Parlament, nach all dem, was sie in Europa vo 1945 angerichtet haben.

#6 - 02.05.2019, 13:14 von wfkp

Eine internationale Kooperation

der Nationalisten ist per se ein merkwürdiges Phänomen. Sie zeigt auch, dass eine Art europäisches Denken auch bei den Europagegnern herrscht. Unsere Integration ist erstaunlich weit fortgeschritten.

#7 - 02.05.2019, 13:35 von b1964

Da bin ich bei Ihnen, aber...

Zitat von isi-dor
Faschisten gehören nicht ins EU-Parlament, nach all dem, was sie in Europa vo 1945 angerichtet haben.
Im Jahre 2019 ist der zweite Weltkrieg seit 74 Jahren vorbei. Die letzte Faschistische Diktatur auf europäischem Boden (Spanien) endete vor 44 Jahren. Somit lebt nahezu kein Zeitzeuge dieser Zeit mehr. Dass die persönliche bzw. familiäre Erinnerung an diese Zeit verblasst, ist der Lauf der Dinge. Um die geschichtlichen Lehren aus dieser Zeit zu verinnerlichen, hätte es einer sehr offenen und ehrlichen Aufarbeitung dieser Zeit in allen Bevölkerungsschichten bedurft. Das ist schon in Deutschland nur in Teilen gelungen und ist in anderen Ländern (insbesondere wenn sie in der Schlussphase des Krieges noch auf die nichtfaschistische Gewinnerseite wechseln konnten) teilweise ganz ausgeblieben (Bespiele: Italien, Teile Ex-Jugoslawiens, Vichi-Frankreich). Was bei der Aufarbeitung des Faschismus bzw. Nationalsozialismus weitgehend ausgeblieben ist, ist die Abstrahierung auch auf andere Formen des Totalitarismus. Heute stehen wir (teilweise überascht) vor dem Phänomen, dass neofaschistische, nationalistische und rassistische Ansichten wieder um sich greifen. Die Menschheit ist durch die Katastophen des 1. und 2. WK offenbar nicht klüger geworden. Lediglich die unmittelbare Nachkriegsgeneration hat sich vordergründig "klüger" verhalten. Das ist ein Drama und ich weiß leider kein Patentrezept, wie man effektiv dagen vorgehen kann, wenn man die eigenen liberalen und aufgeklärten Grundsätze bewahren will.

#8 - 02.05.2019, 14:58 von chrisse

Wenn...

diese Nationalisten für ein "neues Europa kämpfen", ist das so als wenn man Hitler als einen europäischen Visionär bezeichnen würde...

#9 - 02.05.2019, 15:01 von Harry Hutlos

Neulich habe ich meinen Nachbarn

davon überzeugt, bei der EU-Wahl nicht rechts zu wähen, was er vorhatte. Ein kleiner Erfolg. Wenn das andere auch mal versuchten, hätten die Rechtspopulisten einen deutlich schwereren Stand.

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