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Plan für Sozialreformen: Chef der Wirtschaftsweisen kritisiert SPD-Konzept

DPA Die SPD schicke sich an, "das arbeitsmarkt- und rentenpolitische Rad wieder zurückzudrehen": Der Wirtschaftsweise Christoph Schmidt bemängelt vor allem die Pläne zum Arbeitslosengeld und Mindestlohn.
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#1 - 13.02.2019, 04:28 von mfey

Die Wirtschaftsweisen sind bekannt für ihre einseitige Neoliberale Meinung, welche zu Recht von Keynesianern kritisiert wird.
Der Neoliberalismus hat versagt, seine Thesen sind widerlegt. Der Mindestlohn hat keineswegs Schadenangerichtet, seine Anhebung hilft, die fehlende Nachfrage anzukurbeln.
Die Agenda 2010 war ein großer Fehler.

#2 - 13.02.2019, 04:58 von Ecki_HH

Wirtschaftsweise?

Auf diese herzlosen Technokraten können wir guten Gewissens verzichten.
Was ist daran „weise“, Mitmenschen ihren Anteil am Leben vorzuenthalten und ihrer Würde zu berauben? Der Volkswirtschaftliche Schaden wird nicht evaluiert und unterschlagen.

#3 - 13.02.2019, 05:06 von axel.hag

Vorwärts

In die Multi-job-Welt moderner Sklaven? Wohlstand muss verteilt werden, sonst kommen die Gelbwesten auch in D. Noch ist dergleichen nicht verboten. Und das ist gut so!

#4 - 13.02.2019, 05:11 von seppfett

Bestätigung

Eine bessere Bestätigung für das Konzept der SPD gibt es doch nicht. Natürlich muss das Rad je nach Wirtschaftslage vor oder zurückgedreht werden. Das Rad war nur zu lange von der CDU/CSU blockiert, auch mit Hilfe der FDP. Die Linke meinte nur die SPD sei an der Blockade schuld und hat damit der CDU geholfen. Jetzt werden endlich die Positionen klarer.

#5 - 13.02.2019, 05:15 von ansusej

Wirtschaftsweisen?

Gut dass die Wirtschaftsweisen auch nur ein Lobbyverband mit einem schnittigem Namen sind.

#6 - 13.02.2019, 05:18 von RalfHenrichs

Nimmt irgendjemand die zweitklassigen Ideologen Ernst?

Es ist ja kein Zufall, dass Deutschland praktisch nie den Wirtschaftsnobelpreis erhält. Die einseitig neoliberal verseuchten Professorenstühle sind peinlich und die angeblich Wirtschaftsweisen von der Politik ausgewählt und eingesetzt. Ob Schmidt sich zur Wirtschaftspolitik äußert, ist so interessant wie der chinesische Sack Reis. Inhaltlich sollte man sich mit dem Quatsch nicht auseinandersetzen. Einfach ignorieren.

#7 - 13.02.2019, 05:31 von dasfred

Was Herr Schmidt richtig findet sagt er nicht

Höhere Minirenten und Lohnuntergrenzen sind schädlich. Und zwar, weil sie die Umverteilung von Unten nach Oben verzögern. Die Mindestlöhne betreffen kaum noch Jobs, die man mal eben ins Ausland verlegen kann. In erster Linie sind Dienstleistungen betroffen. Was machen Reiche mit den Erträgen aus Kapitalvermögen. Noch mehr investieren in Dinge wie Luxussanieren und Ähnliches, damit andere dann die Renditen bezahlen. Das für das Gros der Menschen die Rente im Alter wichtiger ist, als die Renditen anderer Leute, hat die SPD erkannt und macht damit Wahlkampf. Wie will Herr Schmidt der SPD erklären, dass sie sich von der Stammwählerschaft abkehren soll?

#8 - 13.02.2019, 05:40 von LorenzSTR

Die Stützen der Gesellschaft

Die sog. Wirtschaftsweisen sind ein neoliberaler Kaffeekranz, der sich auf Steuerzahlerkosten regelmäßig trifft und größtenteils Empfehlungen abgibt, die auch die Wirtschaftslobby und die Arbeitgeberverbände vertreten. Also ganz im Sinne der oberen 10.000. Großkapitalweisen oder Großerbenweisen würde also eher passen. A

#9 - 13.02.2019, 05:52 von K:F

Wirtschaftweiser

Klar, Menschen wollen in Rente gehen und missbrauchen Arbeitslosengeld. Mindestlohn 12 Euro ist selbstverständlich zu hoch. Wie sieht es mit Abfindungen aus? Am besten auch ganz streichen. Oder Kündigungsschutz, auch streichen. Blödsinn. Es hat sich doch gezeigt, das Unternehmen von selbst nicht auf die Idee kommen, Löhne zu bezahlen, von denen man leben kann. Unternehmen schicken auch gerne Mitarbeiter in den Ruhestand und kalkulieren das Arbeitslosengeld als Bezug mit ein.

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