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Scheiternder Irak: Bushs Krieg, Obamas Problem

AFP/ Isil Der Irak-Krieg war ein furchtbarer Fehler. Aber der Abzug der Amerikaner vielleicht auch? Der Vormarsch islamistischer Terroristen weckt Zweifel an der Strategie von US-Präsident Obama.
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#1 - 12.06.2014, 07:18 von Markenbox

Dominotaktik

Zitat von sysop
Der Irak-Krieg war ein furchtbarer Fehler. Aber der Abzug der Amerikaner vielleicht auch? Der Vormarsch islamistischer Terroristen weckt Zweifel an der Strategie von US-Präsident Obama.
über die Türkei kommt die Bedrohung immer näher an Europa heran. Das ist gut so. Diese Verharmlosung der Islamisten und sogar die Unterstützung hat jetzt sicher bald ein Ende. Die Türkei rutscht mit rein und als Natopartner sitzen wir dann mit im Boot. An der syrischen Grenze stehen ja schon deutsche Soldaten.
Der Westen unter Führung der USA hat es fertig gebracht aus einem Terroranschlag einen Weltkrieg zu machen. Unser Wertesystem wird von den Rändern her aufgefressen, weil keiner einen sinnvollen Gegenplan hat, sondern immer nur Verständnis und verquaste und heuchlerische Unterstützungstheorien aufgebracht werden. Dekadenz hat auf lange Sicht keine Chance gegen Fanatismus.

#2 - 12.06.2014, 08:13 von rechtschreibreformreform

War es ein furchtbarer Fehler?

Zitat von sysop
Der Irak-Krieg war ein furchtbarer Fehler. Aber der Abzug der Amerikaner vielleicht auch? Der Vormarsch islamistischer Terroristen weckt Zweifel an der Strategie von US-Präsident Obama.
War es ein furchtbarer Fehler?
Dann aber schnell wieder rein da und die "Rechte" an Rohstoffvorkommen und Pipelines gesichert.
... bzw. die Demokratie und Menschenrechte, oder so ....

#3 - 12.06.2014, 08:18 von calvincaulfield

1. Phase

Leugnen

#4 - 12.06.2014, 08:22 von kladderadatsch

Wunsch und Wirklichkeit

passt hier sehr gut. Es wird den USA nichts anderes übrig bleiben, als wieder militärisch einzugreifen.

#5 - 12.06.2014, 08:34 von opinio...

kein Fehler, sondern

eine schreckliche Dummheit. Man hat ein System gestürzt, dessen kulturellen Hintergrund man nicht verstanden hat. Freiheit und Demokratie nach westlichem Muster passt nicht in die Kultur dieser Gegend. Und mit Panzern kann man keine Erziehung und Bildung ersetzen.

#6 - 12.06.2014, 08:40 von apalanca

Die nächste Generation

Das sind die Kinder der toten Iraker. Jeder im Irak hat durch die letzten 2 Kriege min. ein Familienmitglied verloren.. Die sind im Krieg aufgewachsen. Die haben über Jahre hinweg nichts anderes gelernt, als Krieg. Ihnen wurde die Perspektive auf Bildung und Sicherheit in den letzten Jahrzehnten genommen.
Fakt ist, dass diese Rebellen keine Massenvernichtungswaffen besitzen... oder werden jetzt welche gefunden?

#7 - 12.06.2014, 08:46 von BettyB.

Weckt Zweifel?

Lustig. Einzug und Rückzug der Bush-Krieger in und aus dem Irak waren in beiden Fällen ein Fehler, den viele mit dem Tod bezahlt haben. Leichen pflegen den Weg der USA den letzten Jahre zu pflastern, zumeist die Leichen unschuldiger Zivilisten...

#8 - 12.06.2014, 08:47 von MaxiScharfenberg

War es nicht klar?

Es ging nie um das irakische Volk oder Saddam. Es ging nur um die Demonstration der Stärke gegen Schwächere.
Nun haben alle gesehen, wer der Stärkere war und die USA interessiert das Ganze nicht mehr.

#9 - 12.06.2014, 08:47 von franxinatra

Wenn es mal so einfach wäre

mit der These: die Republikaner richten den Schaden an, die Demokraten baden ihn aus...

Die Trennlinie zwischen beiden wird eher bei den US-Fundis von der Tea-Party (also den Nachfahren der frühest dokumentierten Fäke-Aktion durch 'Indianer') wahrnehmbar; und die Nichtwähler vermute ich auch nicht unbedingt bei resignierten Exdemokraten.

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