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Senats-Abstimmung über Brett Kavanaugh: Trump ist fast am Ziel

REUTERS US-Präsident Donald Trump steht vor einem seiner größten Erfolge: Sein Kandidat für den Supreme Court könnte schon heute vom Senat bestätigt werden. Auch, weil einige Abgeordnete rein taktisch agieren.
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#1 - 06.10.2018, 08:04 von YourSoul Yoga

Kapitalismus in seiner schlimmsten Form

Reiche weiße Senatoren wählen für ihre reichen weißen Geldgeber einen reichen weißen höchsten Richter, der danach im Sinne der reichen, weißen Oberklasse Recht sprechen wird.
Außen vor bleiben die Aussichten für Schwarze, Latinos und alle anderen, zwischen denen und dem republikanischen Amerika von Trump Mauern gebaut und Gräben gegraben werden. Das ist erbärmlich, aber für ein Land für das Kriege keine politische Angelegenheit sind sondern ein Geschäftsmodell.... was soll man da schon groß erwarten.

#2 - 06.10.2018, 08:12 von polstar

7.Staffel HoC -

spannender geht’s ja kaum noch. Nach dem in der ersten Staffel völlig unerwartet ein DT (bisher eher unbekannt) kandidierte und entgegen allen Erwartungen in der 2.Staffel nun Potus wurde,
wiederholt sich das verblüffende Szenarium ab der 7.Staffel. Zugegebenermaßen nun nicht mehr auf der Ebene Potus, aber doch nicht minder spannend.
Schier unglaublich, wie trotz erdrückend einfachen Nachweisen der moralisch-ethischen Unzurechnungsfähigkeit, sich schlichtes handwerkliches Können gegen alle Widrigkeiten durchsetzt.
Hoffentlich gibt es eine 8.Staffel und es wird nicht vorher alles vom Chinesen gekauft oder vom Russen unterwandert.

#3 - 06.10.2018, 08:16 von GrüneLeuchte

Abstoßend

Einmal mehr sieht man, dass es den meisten Politikern nicht um die Menschen und das Land geht, es geht ihnen alleine um ihr eigenes Wohlergehen. Wie anders ist es sonst zu erklären das ein Senator der Demokraten mit den Republikanern wählt weil er so hofft, Konservative nicht zu verschrecken. Er stellt sein Wohl über das des Landes. Bleibt zu hoffen, dass er trotzdem verliert.

#4 - 06.10.2018, 08:20 von bernhard.geisser

Der katholizismus-gläubige Demokrat Joe Manchin stimmte für Kavanaugh, des Glaubens wegen halt. Da müssen Vernunft und Frauen in die zweite Reihe zurück stehen, wenn die Glaubendbruderschaft ins Spiel kommt.

#5 - 06.10.2018, 08:25 von RalphHarro

Drücke Trump und Brett Kavanaugh die Daumen, dass es klappt.

Der Supreme Court der USA, 326 Mio. Einwohner, mit seinen acht Mitgliedern, hat wesentlich mehr Macht als das Deutsche, 82 Mio. Einwohner, 16 köpfiges Bundes Verfassungsgericht. Wie der Präsident der USA können die Richter des Suprem Court durch ein Impeachment abgesetzt werden.

#6 - 06.10.2018, 08:46 von drent

Was für eine Schlammschlacht

In der politischen Arena. Einem bislang unbescholtenen Menschen wird mit windigen, unbewiesenen Vorwürfen erbarmungslos die Ehre abgeschnitten. Pfui Teufel.

#7 - 06.10.2018, 08:58 von msfreigeist

Jugendsünden

Metoo als Allzweckwaffe.
eine angeblich versuchte Vergewaltigung an einem nicht erinnerten Ott oder Zeitpunkt soll reichen einen Mann zu verhindern? mit 17 Jahren?
Trinkexzesse in der Adoleszenz? vor mehr als 30 Jahren?

fast alle Straftaten sind irgendwann verjährt.

wie will man denn künftig wichtige Ämter besetzen?
aus dem Heiligenbilderkatalog?

nur Mal so ne kurze Assoziation zur Heiligen Katholischen Kirche....

#8 - 06.10.2018, 08:59 von seine-et-marnais

Nicht einverstanden

Zitat von YourSoul Yoga
Reiche weiße Senatoren wählen für ihre reichen weißen Geldgeber einen reichen weißen höchsten Richter, der danach im Sinne der reichen, weißen Oberklasse Recht sprechen wird. Außen vor bleiben die Aussichten für Schwarze, Latinos und alle anderen, zwischen denen und dem republikanischen Amerika von Trump Mauern gebaut und Gräben gegraben werden. Das ist erbärmlich, aber für ein Land für das Kriege keine politische Angelegenheit sind sondern ein Geschäftsmodell.... was soll man da schon groß erwarten.
Dass der Einfluss der Schwarzen, Latinos und anderen in den USA nicht wächst, einverstanden mit der Analyse. Dass aber die Demokraten unter Clinton die amerikanische Gesellschaft in Minderheiten gespalten haben und versucht haben die Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen ist doch das Drama.
Dass hier ein Versuch schiefgegangen ist mit Hilfe von pressure groups und unter Anwendung von zweifelhaften Methoden die Ernennung eines Richters parteipolitisch zu verhindern ist kein Skandal. Politik soll im Kopf und nicht 'unter der Gürtellinie' ausgetragen werden. Man kann gegen Trump oder Kavanagh sein ohne gleich mit Dreck zu werfen. Hoffentlich ist das eine Lehre für all die kleinen Zauberlehrlinge die Glauben mit solchen abstossenden Methoden Politik machen zu können. Trump ist schon schlimm genug, aber eine Herrschaft irgendwelcher pressure groups mit zweifelhaften Anklagen wäre noch schlimmer. Schwarze, Latinos, Indianer, Frauen, LGBTs und eine Reihe ihrer Organisationen haben sich von den Demokraten ausnutzen lassen. Vielleicht ist gerade deshalb auch Trump gewählt worden weil der durchschnittliche Amerikaner angewidert wurde, wie es auch der durchschnittliche Europäer ist. Ich jedenfalls möchte in Europa nicht diese Art von Politik haben, nicht die von Trump und nicht die von seinen hysterischen Gegnern.

#9 - 06.10.2018, 09:06 von helmipeters

typisch

auch wenn es für Spiegel & Co. wie eine Demütigung vorkommt, amerikanische Politik wird immer noch in Amerika entschieden und nicht von deutschen Medien. In Trumps Amtszeit ist die Arbeitslosenquote auf ein Rekordtief gesunken und offenbar sind viele Amis damit zufrieden das Gefühl zu haben, hier steht einer zuerst für uns und dann für die Anderen - ganz im Gegensatz zu Merkel und Gefolge.

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