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Streit um Verteidigungshaushalt: Von der Leyen droht schwere Niederlage

DPA 28 Milliarden Euro mehr für die Bundeswehr über die nächsten vier Jahre: Das ist der Plan von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Doch SPD-Finanzminister Olaf Scholz stellt sich quer - eine Kampfansage.
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#1 - 28.02.2019, 16:17 von Freidenker10

Mehr Geld allein wird die Bundeswehr nicht besser machen. Dann gibts halt noch mehr Flugzeuge die nicht fliegen und mehr Panzer die nicht fahren!

#2 - 28.02.2019, 16:20 von Sotnik

Na toll!

Da können zwei Ressortchefs nicht miteinander und grätschen sich gegenseitig in die Hacken - und die Soldaten, die für das Land die Rübe hinhalten und bei Auslandseinsätzen Leib und Leben riskieren, müssen es ausbaden!

WENN die Groko aus nationaler Großmannsucht Bundeswehreinheiten zu Auslandseinstätzen schickt, DANN hat die Groko auch die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, dafür zu sorgen, dass die Truppe vernünftig ausgerüstet und bewaffnet ist!

Kann oder will sie das NICHT, dann mag sich die Groko zum Teufel scheren!

#3 - 28.02.2019, 16:28 von Minster

Wozu brauchen wir auch diese ständigen militärischen Projekte? Die Weltpolizei wollen wir nicht spielen, wir wollen auch keine Rolle in einen "EU Krieg" spielen (den es eh nur auf politischer und nicht auf militärischer Ebene liegt) und letztendlich müssen wir keine Waffen an Saudi Arabien verkaufen. Ergo: Die Bundeswehr sollte ruhig "klein" bleiben, denn wir brauchen Sie nicht. Oder?

#4 - 28.02.2019, 16:32 von linoberlin

wer hat denn bitte

einen guten Draht zu dieser Frau? Sie erscheint ziemlich einsam, in der Runde. Und anstelle von schicken neuen Projekten wäre wohl vielen daran gelegen, wenigstens den status quo einigermaßen zu finanzieren.

#5 - 28.02.2019, 16:33 von mpigerl

U-Boote und Panzer abschaffen

Ich hab' nie verstanden warum Deutschland aktuell eine U-Boot Flotte und eine Panzertruppe unterhält, bzw besser besitzt, weil funktioneren tun diese Truppenteile sowieso nicht.
Aktuell reicht eine schnell Eingreiftruppe, ein wenig Luftwaffe (die natürlich funktionieren sollte inkl. A400M und so) und vielleicht ein Segelschiff zu Repräsentationszwecken. Und wenn die USA motz kann man Trumpi ruhig mal die kalte Schulter zeigen. Also lieber den nicht funktionierenden, unnötigen Quatsch abschaffen und dann das Geld in die übriggebliebenden Bereiche stecken. Dann kostet es nicht mehr wie jetzt und man hätte wenige Bereiche die funktionieren.
.

#6 - 28.02.2019, 16:35 von frank.huebner

Die ganze Amtszeit als Niederlage

Auch das wird Röschen verkraften, wie alles, was bei ihr nicht so läuft. Die gesamte Amtszeit ist ein Beweis der Niederlage, die Bundeswehr ist trotz Milliarden von Beraterkosten unter ihrer Verantwortung bis an die Grenze zur Auftragserfüllungsunfähigkeit abgerutscht. Das hat sie allein zu verantworten.Sie braucht nicht mehr Budget, sie braucht Menschen, die wissen, um was es geht und wie man Ziele definiert und umsetzt. Das gibt es im Moment nicht. Im Grunde ist die VertMin die Geheimwaffe Putins, denn um die Bundeswehr muss er sich keine Sorgen machen. Aber was sie auch macht, es passiert nichts. Daher wird sie auch eine Niederlage in den haushaltsverhandlungen weglächeln.

#7 - 28.02.2019, 16:36 von latrodectus67

in etwa

Es ist vor einer Wahl und ein SPD Minister geriert sich als Retter der Steuermilliarden. Ich würde mal tippen dass das Vorwahlkampftheaterdonner ist und nach dem 26. Mai vergessen ist.
Ansonsten finde ich die Wortwahl so klasse, die Nato Vorgabe ist, 2%, Deutschland macht 1.5% und das wäre "in etwa die Zusage an das Bündnis". Kann ich so auch meine Steuererklärung machen, also "in etwa" zahlen? Abgesehen davon das imho auch 1.5% noch mindestens 1% zuviel sind.

#8 - 28.02.2019, 16:36 von hermann_huber

Bundeswehr auflösen

Spart noch mehr. Und Innere, äussere Sicherheit wird total überbewertet.

Genauso wie Forschung/Entwicklung, Bildung und Infrastruktur.
Fat brauch kein Mensch. Lasst uns das alles einsparen.
(Sarkasmus off)

#9 - 28.02.2019, 16:40 von chili&pepper

Beide haben Recht jedoch setzten sie auf das falsche Pferd..

Das Deutschland etwas für seine Verteidigung ausgeben muss ist richtig und richtig ist auch das der Finanzminister darauf achtet kein Geld zu verschwenden.. das ist sein Job.. aber: warum stecken wir nicht Geld in die Forschung und Entwicklung neuer Systeme.. Deutschland baut doch UBoote also warum forschen wir nicht an neuen Batterietechniken.. wenn das Wissen zufällig dann an unsere Autobauer geht, wird es die Umwelt freuen und wir könnten nachweisen das wir Geld für Verteidigung ausgegeben haben.. Wie wäre es mit neuen Feldküchen und Zelte die wir für den Katastrophenschutz nutzen könnten.. oder ein Lazarettschiff.. Erforschung neuer Kommunikationssysteme.. ich denke es gibt so einiges sinnvolles was wir dem Verteidigungsbudget zuschreiben können.. nur bitte keine Berater, das ist echt rausgeworfenes Geld..

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