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Supreme-Court-Kandidat Kavanaugh: Showdown um Amerikas Zukunft

AFP Mit Brett Kavanaugh will Donald Trump den Obersten Gerichtshof zu einer Bastion der Konservativen machen. Vorher muss der Richter dem Senat vier Tage lang Frage und Antwort stehen. Es wird ein Spektakel.
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#1 - 04.09.2018, 12:02 von jojack

Usus

Es ist Usus, dass amerikanische Präsidenten Richter gemäß ihrer eigenen politischen Gesinnung für den Supreme Court nominieren. Entscheidend ist, dass Trump derzeit eine konservative Mehrheit im Kongress hat und daher keine Rücksicht auf die Demokraten nehmen muss. Die Nominierung eines seinerseits konservativen Richters ist insofern weder ungewöhnlich noch kritikwürdig.

#2 - 04.09.2018, 12:11 von Knack5401

Fatal

Nicht der unsägliche Präsident, die Wahl dieses Kandidaten ist der Kollaterallschaden für die kommenden Jahre in den USA. Gute Nacht USA.

#3 - 04.09.2018, 12:12 von pfzt

Moderater Anthony Kennedy?

Der war alles aber nicht moderat. Genau genommen hat er nur beim Homo-Ehe Urteil nicht mit seinen konservativen Kollegen geurteilt.

#4 - 04.09.2018, 12:18 von RRR79

Kandidat ohne Prinzipien

Wie ja allgemein bekannt.. Kavanaugh hat keinerlei Prinzipien, er ist Politiker, kein Richter. Er vertritt in erster Linie die US Industrie und den Finanzsektor und deren Interessen, nicht die Interessen der US-Bürger. Seine "Prinzipien" hat er ja bereits vielfach stets nach dem Wind seiner politischen Gönner und Spender gedreht.
Alles in allen ein vollkommen korrupter Kandidat, der ausschließlich die Interessen der US Oligarchen vertritt, ganz nach dem Geschmack von Trump. Ein paar wenige "konservative" Themen hat er ja, um den Kultisten Futter zu geben - solche einfältigen Menschen werden mit Leichtigkeit und entsprechender Skrupellosigkeit, eine Eigenschaft Trump, betrogen und für dumm verkauft.

#5 - 04.09.2018, 12:21 von Atheist_Crusader

Zitat von jojack
Es ist Usus, dass amerikanische Präsidenten Richter gemäß ihrer eigenen politischen Gesinnung für den Supreme Court nominieren. Entscheidend ist, dass Trump derzeit eine konservative Mehrheit im Kongress hat und daher keine Rücksicht auf die Demokraten nehmen muss. Die Nominierung eines seinerseits konservativen Richters ist insofern weder ungewöhnlich noch kritikwürdig.
Prinzipiell nicht.
Was man allerdings wissen sollte ist, dass Trump schon einen Obersten Richter ernannt hat, dessen Ernennung eigentlich Obama zugestanden hätte. Aber die Republikaner haben blockiert und so fiel das Ganze dann in Trumps Amtszeit und wurde demzufolge auch ein Konservativer.

Es ist also keineswegs überraschend dass sich hier der Ton verschärft hat.

#6 - 04.09.2018, 12:26 von jujo

....

" Während des Lewinsky-Skandals stand er auf der Seite derer, die den Präsidenten anklagen wollten. 2009 dagegen schrieb er in einem Artikel, dass ein US-Präsident nicht mit Gerichtsverfahren belastet werden dürfe."
Dieser Artikel wird es wohl sein, u.a. der Trump motiviert hat ihn zu benennen.

#7 - 04.09.2018, 12:32 von treime

Im Schein des Erhaltens...

...der guten alten Zeit fängt man Wählerstimmen von Konservativen.

Diese lassen sich blenden, es geht hier doch wieder nur um Macht und Machterhalt. Trump darf nicht angeklagt / des Amtes enthoben werden, er soll ja 2020 wiedergewählt werden.

Dafür machen seine Twitterbots übrigens jetzt schon Stimmung. Es werden in vielen vielen Tweets von NFL Clubs Forderungen laut, die Spieler sollten doch unbedingt die "Fahne/Hymne" respektieren. Diese Bots haben Logos/Avatare mit "Trump 2020" Bildern, etc.pp.

Dagegen macht keiner was!

#8 - 04.09.2018, 12:33 von Pickle__Rick

Zitat von jojack
Es ist Usus, dass amerikanische Präsidenten Richter gemäß ihrer eigenen politischen Gesinnung für den Supreme Court nominieren. Entscheidend ist, dass Trump derzeit eine konservative Mehrheit im Kongress hat und daher keine Rücksicht auf die Demokraten nehmen muss. Die Nominierung eines seinerseits konservativen Richters ist insofern weder ungewöhnlich noch kritikwürdig.
Wenn man die Augen vor der Mueller Untersuchung und den möglichen Konsequenzen verschließt.
Natürlich ist die Auswahl an sich nicht ungewöhnlich. Kritikwürdig ist allerdings, dass momentan eine Untersuchung läuft, die sich auch mit möglichen Straftaten des Präsidenten befasst und er sich eventuell bald in einem Verfahren befindet, welches ihn abhängig vom Supreme Court machen kann. In diesem Hinblick hat die Sache nicht nur ein fieses Geschmäckle. Es ist in der Geschichte der USA wohl auch nicht üblich, dass ein Präsident in dieser Situation einen Kandidaten festlegt. Natürlich juckt das den politschen Dilettanten Trump nicht aber es ist eben ein weiterer Krümel auf dem riesen Haufen Sche*ße den er bis jetzt angehäuft hat. Selbst wenn Mueller Beweise vorlegt, die Demokraten im November gewinnen und ein Verfahren zur Amtsenthebung starten, hätte er noch ein Ass im Ärmel.
Für jeden denkenden Menschene in Unding.Für Trumpfans leider normal.

#9 - 04.09.2018, 12:36 von In-Golf

Woher wollen Sie das denn wissen?

"will Donald Trump den Obersten Gerichtshof zu einer Bastion der Konservativen machen."

Ich hingegen weiss, dass Sie keinen Zugang zu Trump haben, weil der Sie als führendes Organ der fake news in Europa betrachtet. Sie wissen also gar nichts, vermuten schlecht und behaupten implizit, dass die USA kein Rechtsstaat sei.

.....Denn die Justiz in den USA ist unabhängig. Na ja, wenigstens tun die so.

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