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Theresa May im Brexit-Finale: Die geprügelte Premierministerin

AP Stundenlang flogen ihr heute im Unterhaus die Vorwürfe um die Ohren: Theresa May verteidigte ihren Brexit-Plan, doch nur die wenigsten Abgeordneten stellten sich hinter sie. Stattdessen: Revolte, flüchtende Minister. Ist ihr Deal noch zu retten?
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#1 - 15.11.2018, 17:26 von tobih

merkwürdiges Verhalten...

Irgendwie beruhigend zu sehen, daß auch britische Politiker ein krudes Demokratieverständnis an den Tag legen:
erst stimmt man ab und dann tritt man zurück und rennt weg, wenn einem das Ergebnis nicht passt: wenn das das neue Verständnis demokratischer Politik ist, dann gute Nacht!

#2 - 15.11.2018, 17:28 von view3000

Regierungschaos: Mays Rücktritt, Neuwahlen, eine erneute Volksabstimmung und Verbleib in der EU - genau so wird es kommen. Gute Dramaturgie aber am Ende siegt die Vernunft.

#3 - 15.11.2018, 17:31 von citi2010

Was heißt geprügelt? Ignorant, völlig planlos seit dem Brexit desaster, hat sie voreilig aus taktischen Gründen Article 50 erklärt ohne zu wissen wie es eigentlich weiter gehen soll. Man kann sich streiten, ob Cameron oder sie die größte Niete in der Geschichte Großbritanniens ist...

#4 - 15.11.2018, 17:33 von Spon_Client

May ohne Chance

Egal mit welchem Kompromiss May nach Hause kommt, sie ist Chancenlos. Warum? Weil die Mehrheit im brit. Parlament für eine befingungslose Unabhängigkeit ggü. der EU ist. Also ein Hardbrexit. Ohne zu erkennen zu wollen, das jede Form eines gemeinsamen Marktes mit der EU auch Regeln mit der EU bedeuten. Und ebendiese Regel wollen die nicht annehmen. Was bleibt sind eine Besinnung, reale Aufklärung der Briten und Neuwahlen.

#5 - 15.11.2018, 17:48 von oldman2016

Knackpunkt Nordirland

Einer der Hauptknackpunkte scheint ja zu sein, dass die EU nach dem Brexit strikt gegen Grenzkontrollen zwischen Irland und Nordirland ist. Diese Sturheit seitens der EU halte ich angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Unterhaus für töricht und überzogen. Die Freizügigkeit gegenüber den Osteuropäern war doch eine der Hauptursachen für das Ergebnis des Volksentscheides. Und ohne Grenzkontrolle kann Migration nicht kontrolliert werden.

#6 - 15.11.2018, 17:52 von DerMeikel

Was ein Armutszeugnis

Verhalten sich verantwortungsvolle Menschen die eigentlich das Wohl ihres Landes garantieren sollten. Harter Brexit egal, irgendwie geht es dann schon wieder. Egal in welche Richtung es geht, einfach alles ablehnen, selber keine konsensfähigen Lösungen erarbeiten und anbieten, aber bloß nicht so. Wenn es schwer wird zurücktreten, um dann hinterher sagen zu können, ich war nicht mehr dabei. Verantwortungslos wurde den Menschen die Unwahrheit erzählt, nationalistische Strömungen wurden bedient und nun wird eine gesellschaftliche Spaltung kultiviert anstatt sich den gemeinschaftlichen Konsens zu erarbeiten.

#7 - 15.11.2018, 17:52 von Cluedo

Murdoch-Presse und politische Abenteurer ....

.... in GB stürzen das Land in einen chaotischen Brexit. Die politisch-gesellschaftliche "Elite" der Tories ist ein wirrer Haufen, die DUP eine engstirnige Provinzpartei und Labour zerstritten und entschlusslos.
So wird das nichts mit den blühenden Landschaften zwischen Cornwall und Highlands.
Die Briten - auch die, die gegen den Brexit sind - werden es ausbaden müssen.

#8 - 15.11.2018, 17:57 von nexus32

Mut

Eines muss man ihr lassen: Mit hat sie. Und sie ist ihren Weg so zielstrebig wie möglich gegangen. Auch wenn ich sicher nicht zu ihren Fans gehöre muss ich zugeben dass mir ihr Verhalten Respekt abnötigt und ich feststellen muss dass aus solchem Holz echte Leader geschnitzt sind. Der Druck den sie ausgehalten hat war enorm.

#9 - 15.11.2018, 18:07 von sdietze

May hat ihr bestes für ihr Land gegeben.

Aber jetzt sollte sie den Hardlinern einfach die Brocken hinschmeißen. Sie wollen es ja nicht anders. Warum die SinnFein nicht bereit ist, im Nordirischen Parlament so zu agieren, dass sie auch in London agieren und mit bestimmen können, ist mir allerdings ein Rätsel. Kann mir das jemand erklären? Warum überlassen sie der DUP die Entscheidung?

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