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Theresa Mays Brexit-Dilemma: Dann lieber untergehen

FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA-EFE/REX/Shutterstock Das Brexit-Abkommen steht vor dem Aus - weil es im britischen Parlament für keinen der denkbaren Deals mit der EU eine Mehrheit gibt. Womöglich können nur noch Neuwahlen ein Desaster verhindern.
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#1 - 16.10.2018, 13:17 von adsoftware

Herr Brok hat keine Idee bezüglich der Engländer

Wie kann man Frau May unterstellen, dass sie Herrn Corbyn an Macht bringen will, wenn der Deal nicht klappt?
Das ist totaler Unsinn. Und selbst wenn es so wäre, dann ist Corbyn auch für den Brexit und gegen eine weitere Bindung an Brüssel.
Alles, was die Briten wollen, ist raus. Sie gehen auch ohne Vertrag, wenn die EU "hart" bleibt.

#2 - 16.10.2018, 13:21 von tonhalle

An alle Politikverdrossenen:

Das geschieht, wenn man den Sinn von Wahlen nicht begreift.
Hier beschloss zuerst eine Minderheit, was die Mehrheit nicht will, dann hat diese Minderheit zzgl. ein paar "Aufgewachter" die Vollstecker so schwach gemacht, dass objektiv kaum noch eine gute Lösung funktionieren kann und jetzt stehen ALLE Inselbewohner mit offenem Mund, aber überaus aggressiv und alleingelassen da.
Und dass die restliche EU daraus gestärkt hervorgeht, was zumindest mal ein denkbarer, positiver Nebeneffekt hätte sein können..... Vielleicht. Polen und Ungarn könnten Verstehen, dass es tatsächlich unverrückbare Prinzipien bei UNS Europäern gibt. Ach ja, wer nicht zu Europa gehören, kein Europäer sein will, soll doch England folgen, die Blaupause entsteht ja gerade.

#3 - 16.10.2018, 13:21 von undog

Ja, Neuwahlen

aber in der EU und dann gegenseitig 0% Zoll ohne Zusatzbedingungen, damit wir weiter ungebremst nach GB exportieren können. So liefe es für uns auch mit anderen Drittstaaten am besten, die einen Teufel tun werden, für beiderseitig leichten Marktzugang zusätzlich politische Forderungen zu erfüllen.
Eine politische Agenda, die nur mit wirtschaftlichem Druck durchgesetzt werden kann, überzeugt offensichtlich nicht.
Die USA greifen öfters zu diesen Methoden.

#4 - 16.10.2018, 13:22 von theodtiger

Stunde der Wahrheit

Vor der Volksbefragung wurde von den "remainers" im VK zu Recht darauf hingewiesen, dass man sich mit einem Brexit ein unlösbares "hard border" Problem Irland - Nordirland einhandeln würde. Dieses wurde von den Brexiteers ebenso weggelogen, wie der entfallende Zugang zum EU Binnenmarkt und die eher geringen Einsparungen fürs VK durch Austritt aus der EU (die das NHS sanieren sollten). Jetzt werden von den Brexiteers die möglichen Auffanglösungen auch noch verdammt. Sie wollen einfach nicht wahrhaben: you can't eat your cake and have it. Leider scheint das politische System im VK unfähig, mit einer solchen Situation einigermassen vernünftig im Sinne eines tragfähigen Kompromisses umzugehen.

#5 - 16.10.2018, 13:22 von Pfaffenwinkel

Wenn die Vernunft siegt,

stimmen die Briten nochmals über den Brexit ab. Und legen ihn dann zu den Akten. Denn unter dem Strich kann es bei einem Brexit nur Verlierer geben.

#6 - 16.10.2018, 13:23 von Stefan_Schmidt

Falsch, EFTA/EEA-Lösung *hätte* eine Mehrheit im Unterhaus

... Labour fast geschlossen + LibDems + Tory-Remainer + einige moderate Tories würden für die "Norway option" stimmen. Mit anderen Worten: die einzige Option, für die es im HoC eine Mehrheit gäbe, die wirtschaftlich vernünftig wäre und das Nordirland-Problem lösen würde, ist nur deshalb ausgeschlossen weil das für May parteipolitischer Selbstmord wäre. Das Brexit-Problem wurde nur nicht nur durch Tory-Parteipolitik-Spielchen erst geschaffen, auch die Lösung des Problems scheitert praktisch ausschließlich daran.

#7 - 16.10.2018, 13:23 von fellmonster_betty

good bye,

heißt in Zukunft good Buy. in 6 Monaten ist GB frei und wird behandelt wie Burundi. Das britische Pfund wird abstürzen, das Kapital abwandern und Hunderttausende wegen wegbrechen der Märkte arbeitslos werden. Alles was sich noch lohnt dürfte günstig zu kaufen sein. Mir tuen die Spanier leid, Briten als Urlauber benötigen in Zukunft ein Visum und Reisen wird in Euroland teurer. Flugpläne und Überflugrechte sind Makulatur!

#8 - 16.10.2018, 13:25 von na-bravo

Rosinen

sind alle!
Hart bleiben EU, die Sprache des Geldes wird auch GB verstehen.
Wer ständig mit dem Kopf durch die Wand will, wird sich irgendwann den Schädel einrennen.

#9 - 16.10.2018, 13:28 von andre-bock

Hard Brexit

Es hilft nur ein hard Brexit denn auch die Europäer haben keine Lust mehr dass dieses Land irgendeinen Einfluß auf die europ. Entwicklung nimmt.

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