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Politik

Trauerfeier für John McCain : Ein Fanal gegen Donald Trump

AFP Amerika nimmt Abschied von Senator John McCain. Nur der Präsident ist nicht dabei. Das wird ihm schaden.
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#1 - 01.09.2018, 14:31 von Papazaca

Donald. Allein im Weißen Haus!

Als Mike Pence gestern bei den Trauerfeierlichkeiten sprach, lag die Assoziation nahe, den zukünftigen Präsidenten sprechen zu hören.

Trump wirkt wirklich wie Ausgestoßener. Fast seine ganze Regierung ist bei den Feierlichkeiten, aber Trump ist ausgeschlossen. Was für ein Bild!

Es braucht nicht viel Fantasie, um vorhersagen, das in Zukunft noch mehr Persönlichkeiten den Kontakt zu Trump vermeiden werden.

Trump's Ansehen hat gestern schweren Schaden erlitten. Er wurde öffentlich zur unerwünschten Person. Im gesellschaftlichen Kontext ein Supergau!

#2 - 01.09.2018, 14:32 von Ultras

Kann man auch anders sehen

Nämlich daß störrische alte Mann aus Arizona selbst im Tod noch unversöhnlich ist - wenig christlich - und so an der Spaltung Amerikas ein letztes Mal mitarbeitet.

#3 - 01.09.2018, 14:36 von jujo

....

Warten wir es ab wieviel die Trump Anhänger davon verstehen und wieviel Patriotismus bei den Menschen im rustbelt (noch) vorhanden ist über die Parteigrenzen hinweg. Im November ist Wahltag.
Es sollte Trumpanhängern zu denken geben wenn der amtierende Verteidigungsminister von einer Ehre spricht, zwar als Privatperson, den Sarg des Verstorbenen tragen zu dürfen. Bin gespannt ob Mattis in Uniform auftritt.

#4 - 01.09.2018, 14:38 von cajunman

Schadenlos

Dass sein Nichtdabeisein Trump schaden koennte halte ich fuer ziemlich unwahrscheinlich. Das ist "wishful thinking" wie man hier sagt. Trump hat mal behauptet, er koennte jemanden auf the 5th Avenue erschiessen und die Leute wuerden bei der Wahl trotzdem fuer ihn stimmen. Ich glaube, von all dem Bloedsinn den er waehrend der letzten zwei Jahren von sich gelassen hat ist dies ein statement das der Wahrheit entspricht. Seine Anhaenger werden wie immer glauben, dass das die fake news der liberalen Presse sind oder das ganze auf den Machenschaften des "deep state" beruht, also jenen "ueblen" Kraeften die Trump stuerzen wollen. Das einzige was Trump wirklich schaden koennte ist eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage und danach sieht es im Moment nicht aus.

#5 - 01.09.2018, 14:42 von schmic79

Guter Kommentar

Genau so ist es. Alles was Trump verkörpert, ist: Reichtum, Kommerz, Gier nach mehr Reichtum und Kommerz.
... Das ist noch nicht mal "Nationalstolz", was Trump verbreiten will ... das ist gieriger Egoismus.

#6 - 01.09.2018, 15:08 von mueller23

Selten so gelacht

"Seit den Tagen von George Washington nehmen US-Präsidenten die Rolle des gerechten Versöhners der Nation ein."
Sehr witzig, Washington war Sklavenhalter.
Checken Sie die 56 Unterschreiber der Declaration Of Independence durch, das waren alle superreiche, megareiche
Unternehmerfiguren, die sich von der britischen Krone nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollten.

#7 - 01.09.2018, 15:15 von kochra8

zündeln bis es zu spät ist

Womöglich braucht Trump bloss einen Mehrfrontenkrieg, um zu kollabieren. Aber, wie öfters bei Seinesgleichen, kommt der Abgang nicht elegant! In den Annalen der Geschichte wird er schon einmal nicht strahlen. Also bleibt ihm nur, ein alles mit sich reissen, damit man sich ihm erinnert. Alle gegen einen, wird er als Letztes sagen.
Ich glaube kaum, dass Trumps Anhänger je all diese evidenten Darstellungen gegen Trump zur Hand nehmen. Wahrscheinlicher ist, dass sie alles, wie das meist bei einer solchen Regierungsführung immer wieder geschehen, auf dem "Scheiterhaufen" verbrennen würden. Cain hat diesen Weg leider, immerhin mit vorbereitet.

#8 - 01.09.2018, 15:16 von quark2@mailinator.com

In dem Fall ist Trump nur ehrlich und außerdem war er ausgeladen. Wäre er trotzdem hingegangen, wäre das extrem respektlos und vermutlich sogar ungesetzlich. Keine Ahnung, warum er sich so auf McCain eingeschossen hatte, aber ist auch egal. Es würde mich wundern, wenn Trump nicht schlimmer enden würde als Nixon, unabhängig davon, ob es McCain nun die Ehre gibt, oder nicht.

#9 - 01.09.2018, 15:20 von derjoey

einfachste Erklärung

Vielleicht war es auch einfach so, dass Mr. McCain keine Lust hatte, dass seine Trauerfeier als Wahlkampf-Podium missbraucht wird. Wie man weiß, gerät einfach jede Ansprache Mr. Trumps zu einer solchen, inklusive dem Herausstellen der eigenen Person als weltbester Dealmaker-Präsident aller Zeiten sowie dem Verunglimpfen jeglicher Presse als "Fake News", die es wagt, daran auch nur leiseste Zweifel anzumelden. Diese Fremdschämerei wollte der verschiedene Senator wohl seinen anderen Gästen ersparen, was ich vollauf nachvollziehen kann. Den ständig besoffenen Verwandten, der auf jeder Feier rumgrölt, das Geschirr zerdeppert und anderen Anwesenden ins Gesicht rülpst, lädt man ja auch nicht mehr ein.

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