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Trumps Uno-Bilanz: Völlig losgelöst

REUTERS Spott, Ärger, Chaos: Fast drei Tage lang wirbelte US-Präsident Trump die Uno-Vollversammlung durcheinander. Doch viele Staatschefs wussten längst, wie sie mit ihm umzugehen hatten. Sie lächelten - und ignorierten ihn.
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#1 - 27.09.2018, 07:23 von kuac

Die Berater von Trump haben komplett versagt. Wieso haben sie ihn 3 Tagelang alleine gelassen? Jetz steht er lächerlich vor der Weltgemeinschaft da und der Autoritätsverlust ist groß.

#2 - 27.09.2018, 07:27 von issernichsüss

Schön, dass es das Beispiel Trump gibt!

So kann jeder Populist und die Anhänger solcher Gestalten erkennen, wo die Reise hingeht: Ins Chaos, in die politische Isolation, bar jeglicher moralischer Prinzipien und mit rücksichtsloser nationalistischer Kraftmeierei, der Option einer möglichen kriegerischen Auseinandersetzung nähergerückt....

#3 - 27.09.2018, 07:37 von neutralfanw

Meine Abneigung gegenüber Trump ändert sich gerade Richtung Mitleid für Trump. Ignorieren ist genau das, was er nicht mag. Leider müssen wir noch sehr lange mit ihm und den Auswirkungen seines Handelns leben. Wir sollten nicht vergessen, dass seine Wähler ihn weiterhin unterstützen und ebenso denken wie Trump. Es wird also ein langer Zeitraum für die Aufarbeitung werden.

#4 - 27.09.2018, 07:50 von jujo

....

Schade das Charly Chaplin nicht mehr lebt, er würde mit Sicherheit einen grandiosen satirischen Film über "the greatest president of all times" machen.
Die einzige Hoffnung die ich z.Z. habe ist, daß, auch die von Trump berufenen Leute, nicht ihr Hirn beim betreten des weßen Hauses an der Garderobe abgegeben haben. Siehe den Chef der FED.

#5 - 27.09.2018, 08:02 von latimer

Gefährliche Situation!

Das Gelächter und die Missachtung sind sicher berechtigt und eine Befriedigung für die Weltgemeinschaft - wenn es denn nicht so verdammt ernst wäre!

Wir erleben aktuell den Niedergang einer Weltmacht, mit all seinen Irrungen und Wirren, die dabei auftreten können, und :
Nach wie vor sind die USA die militärische und wirtschaftliche Großmacht, welche unsere Welt maßgeblich mit gestaltet. Und mit Trump handelt kein irrlichternder Egomaniac, sondern mit ihm die halbe USA, die ihn gewählt hat und tatsächlich (man will es nicht glauben) weiter hinter ihm steht.

#6 - 27.09.2018, 08:03 von palmas

das Thema "Trump"

Dass die stets negative Berichterstattung deutscher Medien über Trump ihren Einfluss auf die Meinungsbildung der Bundesbürger nicht verfehlt, ist offensichtlich. Ich erinnere mich an keinen einzigen positiven Artikel, selbst bei historischen Errungenschaften Trumps, welche beispielsweise im Treffen Trumps mit dem nordkoreanischen Diktator zu sehen sind.
Dies erscheint höchst unangemessen bei einer Person, die vom amerikanischen Volk auf demokratische Weise zum Präsidenten gewählt wurde.

#7 - 27.09.2018, 08:13 von scratchpatch

Alles geniale Verhandlungstechnik

Vermutlich hält Trump selbst das alles für geniale Verhandlungstechnik - man kommt regelmäßig zu spät (ich bin der Chef), man verhält sich aggressiv gegenüber "Geschäfts"-partnern, damit späteres Entgegenkommen um so mehr gewürdigt wird (mein Freund Xi aus China, dem Land, das aber nicht will, dass "ich" gewählt werde), man ist unberechenbar. Überaus genial, wie man an den internationalen "Erfolgen" sieht. Dann folgt eine Berichterstattung mit so Titeln wie "Die 7 merkwürdigsten Momente von Trumps Pressekonferenz" mit wirklich erstaunlichen Blüten, etwa dass Trump einen kurdischen Journalisten als "Mr Kurd" ansprach. Wirklich gut, dieser spontane Lacher in der UN-Vollversammlung, das hat die Aufmerksamkeit bekommen, mehr als alle Sachargumente. In einem Land, in dem man sich gerne selbst versichert, dass es das beste Land der Welt sei, lässt man sich nicht gerne von der Welt auslachen.

#8 - 27.09.2018, 08:18 von Björn L

Schönes Titelbild. Trotzig

Wenn man dieser Tage CNN liest, bekommen selbst die Amis mit Restverstand eine Wut. Berater hat er auf dem Papier sonst hätte man ihm längst das Smartphone abgenommen. Aktuell wird er mehr zerrissen als sonst, dank seiner "sehr,sehr großen" Hirnleistung. China nun Wahleinmischung vorzuwerfen ist so klug wie seine Strafzölle. Langsam müßten denen der Kragen platzen und ihre Dollarbombe zünden. Dank US-Staatsverschuldung sitzen diese am längeren Hebel, auch wenn es abfärben würde.

#9 - 27.09.2018, 08:19 von neue_mitte

"Sie lächelten - und ignorierten ihn." Ja, was sollen sie auch sonst machen? Konstruktiv mit ihm reden geht nicht. Erstens ist er dazu nicht fähig, zweitens twittert er direkt hinterher das Ergebnis und pahlt mit allem und drittens ändert er in diesem Tweet evtl. direkt wieder seine Meinung dazu. Die anderen Staats- und Regierungschefs trauen ihm nur so weit sie ihn werfen können.

Es hat zwar gedauert, aber so langsam haben sie gelernt mit diesem enfant terrible der Politik umzugehen. Denn solche Typen heißen normalerweise Herr Kim und sind eher nicht auf der Weltbühne unterwegs. Mit einem Politiker umzugehen, der sämtliche Diplomatie, sämtliche Gepflogenheiten, sämtlichen Anstand vermissen lässt, das muss man erstmal lernen. Selbst die üblichen Verdächtigen wie Putin wissen sich zu benehmen.

Als Politiexperiment ist es - bei allem Schaden den zu Hause und in der Welt anrichtet - interessant zu sehen, wie ein geistiger Unterflieger an der Spitze einer Weltmacht agiert. Wenn sich jeder gefragt hat, wie ein redneck aus einer Wohnwagensiedlung als Präsident wäre, so sieht es aus.

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