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TV-Duell in Hessen: Die Stellvertreter

DPA Über die leidige GroKo in Berlin wollten sie nicht reden, doch sie kämpfen auch für ihre Parteichefinnen: Hessens CDU-Ministerpräsident Bouffier und SPD-Herausforderer Schäfer-Gümbel haben sich ein lebhaftes TV-Duell geliefert. Wer konnte punkten?
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#1 - 18.10.2018, 00:59 von Thomas Schröter

Wohnungsnot - Hessens SPD hats nötig

Bis 2011 war doch SPD-OB Walter Hoffmann verantwortlich für die Wohnungsnot in Darmstadt. Statt mit angemessenen Zubau auf die Studentenschwemme infolge G8+Wegfall der Wehrpflict zu reagieren hatte dieser doch nur den Stillstand verwaltet und mußte vom Grünen-OB Partsch abgelöst werden, der dann die von der SPD über Jahrzehnte akkumulierten Probleme entschieden anging und so auch 2017 im ersten Wahlgang obsiegte. Unter dem Grünen Partsch in Zusammenarbeit mit den CDU-Koalitionären wird das 10000 Wohnungen-Programm für Darmstadt entschlossen und rigeros umgesetzt und die von der SPD zu verantwortende katastrophale Haushaltslage nun trotz ambitionierter Infrastrukturprogramme deutlich verbessert.
Über Jahrzehnte hatte zudem die Politik der hessischen SPD signifikante Defizite in der hessischen Bildungspolitik konserviert, die in den letzten Jahren nur mühselig eingedämmt werden konnten.
Das die hessische SPD in ihren alten Hochhburgen heute keinen Blumentopf mehr gewinnen kann ist doch nicht Schuld der Wettbewerber oder gar der Wähler.

#2 - 18.10.2018, 01:03 von winterfichte

Verlierer stellen sich

Beide Parteien werden wieder absacken.
Weil Berlin einfach nicht sehen will, was die Bürger umtreibt. Sie zerlegen sich selbst. Volkspartei ist da sicherlich längst der falsche Begriff. Um in einigen Jahren werden wir uns noch wundern, wie ein einstig stabiles Land binnen einer Dekade zerlegt wurde

#3 - 18.10.2018, 02:16 von Beijinger

Na ja, wenn die SPD in Hessen

nichts anderes, bzw besseres aufbieten kann, als TSG als Vorsitzenden, ist das ein weiteres Indiz dafür, daß in der Partei komplette Panik herrscht. Wie heißt es daher so richtig? Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Sozis, die am Ruder sind.

#4 - 18.10.2018, 02:54 von nestor01

Schäfer-Gümbel

hat nur mit rot-rot-grün eine Chance, Ministerpräsident zu werden. Diese Mehrheitsmöglichkeit besteht im Jahr 2018 genauso wie im Jahr 2008. Interessant, dass niemand darüber spricht. In 2008 war diese Option Hauptthema und Ypsilanti ist seinerzeit darüber gestürzt, dass sie nach der Wahl anders gehandelt hat, als vor der Wahl versprochen.

#5 - 18.10.2018, 05:37 von Ekatus Atimoss

Ja, die Mieten..

...da wird von TSG und seiner SPD auch nichts, aber auch nichts kommen. Sein Genosse und OB in Frankfurt hat das auch - trotz markigem "Mieten stoppen!" auf dem Wahlkampfplakat, nicht geschafft, wahrscheinlich noch nicht mal angegangen. Da müssen dann halt alte Mütterchen von ihrer schmalen Rente im Zeitraum von 2 Jahren zweimal Mieterhöhungen a 50 EUR für die gleiche Bude im gleichen Wohnumfeld hinnehmen. Heiße Luft, wie so oft.

#6 - 18.10.2018, 06:21 von skywalkerffm

Wendehals par excellence

Schäfer-Gümbel wird nach der Wahl jede, wirklich JEDE, Möglichkeit zur Machtergreifung nutzen, ganz egal zu welchem Preis und in welcher Rolle. Das hat er in seiner Funktion die er in der SPD innehat nach der letzten Bundestagswahl eindrucksvoll bewiesen. Selten hab ich so einen Wendehals in zentralen Fragen der politischen Richtungsentscheidung gesehen wie Ihn. Da steht er seiner Vorgängerin, Frau
Ypsilanti in nichts nach. SPD halt !!!

#7 - 18.10.2018, 06:48 von ronald1952

Diese TV Duelle

sind doch der absolute Schrott und entsprechen einem Wahrheitsgehalt der wohl kaum Messbar ist. Der eine wirft dem anderen Versagen vor. Mein Gott wie toll, jetzt wissen wir es aber alle.
Immer nur Schuld Zuweisungen und nichts Konstruktives. Jede Mange dummes Bla Bla auf kosten der Steuerzahler. Egal was dort gesagt wird, es wird nicht eingehalten werden. Also wozu diese Volksverdummung denn das einzige Wohl das diesen Politiker so am Herzen liegt ist Ihr eigenes. Ich hoffe die beiden bekommen bei den Wahlen eine gehörige Abfuhr.Man sollte die FDP wählen dann bekommt die Afd wenigstens keine Stimmen.
schönen Tag noch,

#8 - 18.10.2018, 06:57 von kirschlorber

Nicht ganz so schlecht ist ein Erfolg

Das Ergebnis wird in Hessen nicht ganz so schlecht ausfallen wie in Bayern. Das wird man in Berlin als Erfolg feiern. Die Reden liegen schon bereit. Das insgesamt miese Ergebnis wird man mal wieder auf die Groko schieben. Wir wollen ja, aber wir können nicht wegen der Groko. Selbstkritik wird wieder mal fehlen .Z.B. Wer hat Anfang der 2000er Jahre die Renten gekürzt von 65 auf 42% ? Wer führte Zweiklassenmedizin und Hartz4 ein? Die Arbeiterpartei...

#9 - 18.10.2018, 07:13 von trex#1

Wäre ich Wähler, wäre ich nach dem Lesen des Artikels so schlau wie vorher. Die CDU macht also alles gut, die SPD will es nur etwas besser machen? Weiß aber nicht so genau wie.
Probleme in der Wohnungs- und Bildungspolitik sind bekannt, wirkliche Lösungsvorschläge aber nicht. Sonst wären sie längst in politische Entscheidungen umgewandelt worden, denn die SPD ist in anderen Bundesländern die Regierung und die CDU die Opposition.
Und über den rosa Elefanten im Studio wurde scheinbar überhaupt nicht gesprochen, obwohl jeder weiß, dass er da ist.
Wie war denn die Einschaltquote?

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