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TV-Duell in Hessen: Die Stellvertreter

DPA Über die leidige GroKo in Berlin wollten sie nicht reden, doch sie kämpfen auch für ihre Parteichefinnen: Hessens CDU-Ministerpräsident Bouffier und SPD-Herausforderer Schäfer-Gümbel haben sich ein lebhaftes TV-Duell geliefert. Wer konnte punkten?
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#10 - 18.10.2018, 07:25 von fatherted98

Lachnummer.....

...ich hab mir die Sendung tatsächlich angetan....und wurde nicht enttäuscht. Zwei Schwätzer vor dem Herren die immer wieder ihre Phrasen dreschen, keine Auskunft auf direkt gestellte Fragen geben und natürlich keine Verantwortung für nichts haben.
Bouffier war besonders schlecht vorbereitet. Von dem kam ja gar nichts. Die gleichen Aussagen hätte ich bekommen wenn ich mir die drei Wahlplakate in meiner Straße angeschaut hätte. Schäfer-Gümbel hatte wohl nur drei oder vier Stichpunkte im Kopf (zu mehr reicht es wohl nicht?) und kam immer wieder mit den Gleichen Geschichten die er schon die ganze Zeit vor sich hin betet.
Die Moderatorinnen waren hilflos bis unfähig...wobei ich mal wissen möchte warum man Frau Gesang dort hinstellte....die hatte ja fast gar keine Rolle in dem Ganzen (wohl auch keine Ahnung). Weder wurde bei den wenigen interessanten Fragen nachgehakt (Diesel, Wohnungen, Lehrer, Kita, Sicherheit) noch wurden die Phrasendrescher in ihrem Redeschwall unterbrochen und auf mit der Nase auf die Probleme der Bürger hingewiesen....alles in allem eine Stunde die man sich hätte sparen können.....Bouffier wird sich nicht wundern müssen wenn es abwärts geht....sich darauf zu beziehen das man in den letzten Jahren nichts gemacht hat und das gut und Hessen deshalb so erfolgreich ist....reicht eben nicht.
Schäfer-Gümbel hängt immer noch der Nimbus Ypsilanti und Wählerbetrug an....die SPD Wähler in Hessen haben nicht vergessen wie sie verraten wurden....auch Schäfer-Gümbel hatte damals seinen Anteil daran. Im übrigen hat auch er kein Konzept und gibt natürlich....keine Antworten sonder drischt nur seine immer wiederkehrenden Phrasen ab. Egals wer dran kommt....vielleicht ja beide.....Hessen ist nicht wegen dieser Herren so erfolgreich....sondern trotz diesen Herren.

#11 - 18.10.2018, 07:31 von haralddemokrat

Schöne Worte

die da gestern geäußert wurden aber...... Hessen hat wahrlich wirtschaftlich einen soliden Stand aber wie sieht es in den sozialen Fragen aus. Beispiel Nahverkehrausbau und nicht nur in den Städten. Die Anbindungen der ländlichen Bereiche ist immer noch katastrophal und viele würden gerne das Auto stehen lassen. Bezahlbarer Wohnraum - eine einzige Katastrophe. Arbeitsförderung für Arbeitslose über 50 - findet überhaupt nicht statt. Die Gesamtfrage ist, können diese Beispielprobleme und es gibt noch mehr, diese Parteien / Politiker gelöst werden oder ist es nicht an der Zeit für eine neue Bewegung?

#12 - 18.10.2018, 07:43 von friedrich_eckard

Ich habe die Sendung nicht vefolgt und bin nur auf die Berichterstattung angewiesen, und danach habe ich den Eindruck, dass Bouffier in einem zentralen Punkt versagt hat. Angesichts der Umfragerergebnisse hätte er nämlich nachdrücklich davor warnen müssen, dass Hessen die bolscheswistische Machtübernahme in Form einer Koalition aus SPD, GRÜNEN und LINKEN droht... lieber tot als rot... Freiheit statt Sozialismus... und üüüberhaupt... im Ernst: wenn Schäfer-Gümbel die "Mietenproblematik" in den Mittelpunkt rückt, dann ist das ein Thema, das wenig spektakulär und "sexy" ist, aber für viele Menschen von existenzieller Bedeutung. Wenn dafür Sorge getragen wird, dass hier keine Futterstellen für Heuschrecken angelegt werden, dann sollte in diesem Bereich eine Verständigung mit der LINKEN ohne grössere Schwierigkeiten möglich sein.

#13 - 18.10.2018, 07:48 von Rassek

Kaum bewegend

Solange ein "D" in der Partei ist, bewegt sich höchstens das Rad am Ministerauto. Siehe Internetausbau, siehe schröpfen der Bürger durch Grundsteuerhebesätze von 500% ... Beispiel Felsberg und Stadtteile. Diese zum Teil mit 3000er DSL. Der verwaltete Stillstand... wie beim Käfer, welcher ja selbst meint er habe Grosses bewegt.
Obwohl es nur ein dicker Haufen Sch... war, was er gerollt.

#14 - 18.10.2018, 08:08 von Freidenker10

Die Mietpreisexplosion wird mitunter durch Investoren ausgelöst die ihr Geld gewinnbringend und sicher in Deutschland bunkern wollen. Die SPD wurschtelt sich mit dem "Blender" Mietpreisbremse durch die wohl signalisieren soll " wir unternehmen etwas" und von der CDU kommt rein gar nichts um den Mietwahnsinn zu stoppen. Ich frage mich allerdings warum die Parteien so offensichtlich wenig gegen den Mietwucher tun. Wäre es nicht vergleichsweise einfach den Investoren und Geldverschiebern Auflagen zu erteilen nicht nur im Luxussegment zu bauen? Oder sie beweisen zu lassen das es sich bei den Investitionen nicht um Schwarzgeld handelt das man schnell aus Griechenland, Italien, Russland oder sonstwo in Sicherheit bringen will? Mein Verdacht ist, dass man wie in England all die unsauberen Milliarden dieser Welt gerne in Deutschland sieht und dafür allerhand in kauf nimmt, selbst das die eigene Mittelschicht sich das Wohnen nicht mehr leisten kann. Es springt einem einfach direkt ins Auge wie wenig die Politik ernsthaft und wirkungsvoll dagegen unternimmt nicht nur in Hessen...!

#15 - 18.10.2018, 08:23 von spon-facebook-10000228292

Ja, wen von den beiden soll man wählen?

Antwort: Keinen von beiden

#16 - 18.10.2018, 08:28 von mwroer

Zitat von winterfichte
Beide Parteien werden wieder absacken. Weil Berlin einfach nicht sehen will, was die Bürger umtreibt. Sie zerlegen sich selbst. Volkspartei ist da sicherlich längst der falsche Begriff. Um in einigen Jahren werden wir uns noch wundern, wie ein einstig stabiles Land binnen einer Dekade zerlegt wurde
Was wird denn zerlegt? Die großen Stimmanteile für CDU und SPD sind nicht gottgegeben - die müssen sich die Parteien verdienen. Tun sie dies nicht, wählen die Bürger andere Parteien von denen sie sich besser vertreten fühlen. Die liegen dann ggf erstmal etwas weiter an den Rändern, aber wie die Geschichte der Grünen zeigt wandern die dann auch mit der Realität weiter in die Mitte.

Das ist ein ziemlich normaler Prozess. Das kann man eher Erneuerung nennen aber nicht Zerlegung.

#17 - 18.10.2018, 08:29 von neoleo99

Wahlanalysen. Es ist zwar interessant zu wissen, wieviel Wähler wohin gewandert sind. Viel interessanter wären die Gründe der Wanderung. Und da ist wenig zu hören, bzw. zu lesen. Stattdessen mutmasst die FAZ heute (Frank Lübberding), dass die SPD Wähler gar nicht von der Agenda 2010 enttäuscht sein können, da ja die entprechende Alternative, die Linke, nicht angewandert wurde, sondern die 'neoliberalen' Grünen, bzw. die Agenda -Verfechter, die CSU. Könnte es aber auch sein, liebe FAZ, dass die SPD Abwanderer eben nur 'etwas anderes' gewält haben, Hauptsache nicht die SPD ? Es gibt wahrlich genügend Gründe für ehemalige SPD-Wähler 'nachtragend' zu sein. Wer das nicht erkennt, lebt wahrscheinlich in einer anderen, abgehobeneren 3000 plus x - Nettverdienst - Welt.

#18 - 18.10.2018, 08:30 von neoleo99

Wahlanalysen. Es ist zwar interessant zu wissen, wieviel Wähler wohin gewandert sind. Viel interessanter wären die Gründe der Wanderung. Und da ist wenig zu hören, bzw. zu lesen. Stattdessen mutmasst die FAZ heute (Frank Lübberding), dass die SPD Wähler gar nicht von der Agenda 2010 enttäuscht sein können, da ja die entprechende Alternative, die Linke, nicht angewandert wurde, sondern die 'neoliberalen' Grünen, bzw. die Agenda -Verfechter, die CSU. Könnte es aber auch sein, liebe FAZ, dass die SPD Abwanderer eben nur 'etwas anderes' gewählt haben, Hauptsache nicht die SPD ? Es gibt wahrlich genügend Gründe für ehemalige SPD-Wähler 'nachtragend' zu sein. Wer das nicht erkennt, lebt wahrscheinlich in einer anderen, abgehobeneren 3000 plus x - Nettverdienst - Welt.

#19 - 18.10.2018, 08:31 von meinungsforscher

gähn...

Spannendes Duell? Wie bitte? Das war joviales öffentlich rechtliches Staatsprogramm wie vor 30 Jahren. Kritische Nachfragen? Bürgerbeteiligung? Moderne Inszenierung? Alles Fehlanzeige! Der Höhepunkt im Anschluss: die Analyse eines Experten für Körpersprache. Lächerlich!

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