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TV-Duell in Hessen: Die Stellvertreter

DPA Über die leidige GroKo in Berlin wollten sie nicht reden, doch sie kämpfen auch für ihre Parteichefinnen: Hessens CDU-Ministerpräsident Bouffier und SPD-Herausforderer Schäfer-Gümbel haben sich ein lebhaftes TV-Duell geliefert. Wer konnte punkten?
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#40 - 18.10.2018, 11:05 von meihan

Ist schon Interessant was man da so immer von den Oppositionsparteien sieht/hört: da wird immer hur auf den "Gegner" geschimpft, wie schlecht die sind und das Land wirtschaftlich und sozial dem Untergang zusteuern.
Anstelle eigene Schwerpunkte zu setzten und Lösungen anzubieten, werden nur Sprüche geklopft, welche nach der Wahl eh nicht eigehalten werden (siehe Grüne NRW, BW). Dass, wie in Bayern jetzt, eine Partei be der momentanen Parteienlandschaft keine absolute Mehrheit erringen kann, ist ja selbstverständlich. Wenn man dann da trotzdem 37,5 % erreicht, ist das eigentlich ein Erfolg, noch dazu, wenn die zweitstärkster Partei nur 17,2 % hat.
Klar ist ein Verlust einer absoluten Mehrheit schmerzhaft. aber für die Demokratie und das Land ein Vorteil. Die Bürger wollen ein stabile Regierung, auf die Sie vertrauen können und die ohne große Streitigkeiten das Land regiert und vorwärts bringt. Das ist der CDU und den Grünen in Hessen gelungen (bin kein Hesse und lebe in Bayern).

#41 - 18.10.2018, 11:10 von mwroer

Zitat von hellmut1
Was bei der Wahl in Hessen auffällt, ist das so gut wie keine Wahlanalysen veröffentlicht werden. Zumindest keine neuen. Für Bayern war das ganz anders, da wurden fast täglich welche geliefert. Alles klar, das war ja Bayern, da ging es gegen Bayern und die CSU und für die Grünen.
Ich kann nur für mich selber sprechen aber jeden Tag eine Umfrage mit 4 'Analysen' dazu gingen mir extrem auf die Nerven - ich bin sehr glücklich darüber dass das bei der Hessen-Wahl nicht so gemacht wird.

#42 - 18.10.2018, 11:33 von mwroer

Zitat von kenterziege
....nämlich die Forschungsgruppe Wahlen, die für das ZDF arbeiten. Die Werte für CDU SPD. GRÜNE FDP AFD 21.9 18. 32. 25. 15 6. 11 18.10.18. 26. 20. 22. 8 12 jeweils in [%] Die Linke ist stabil bei 8%. Wenn sich dieser Trend.....
Ja die Linke ist stabil bei 8% seit Anfang des Jahres. Offenbar lesen wir die gleiche Seite (Sonntagsfrage, Hessen) - deswegen verwundert mich etwas der 'Knacks' der AfD den Sie sehen?
Durchschnittswert (2018): 12% - letzte Umfrage: 12%
Wo ist da der Knacks? Meinen Sie die 2 Ausreißer von 14 und 15 Prozent? Wer weiß wen die da befragt haben wenn der Auftraggeber BILD ist :)

Also ich sehe in Hessen seit Anfang des Jahres im Prinzip nur die konstante Entwicklung nach unten für CDU und SPD und den konstanten Aufwärtstrend für Grün. Der Rest bleibt im Grunde konstant bei seinen Zahlen.
Im Grunde also genau das gleiche wie in Bayern, nur das im traditionell eher 'linken' Hessen auch die Wähler von der CDU zu den Grünen gehen ... und wenn das so weitergeht dann kann Grün durchaus stärkste Fraktion werden :)
Also Hessen hat gute Chancen auf grün/schwarz - mit Grün als stärkste Fraktion. Die 4% zwischen CDU und Grün sind dünn, sehr dünn, und ich traue der 'Klappe halten bis zur Hessenwahl' der Union nicht so richtig :)

#43 - 18.10.2018, 12:45 von neoleo99

Kommentar auf Welt.de von Herrn Hoffmann

Auf welt.de behauptet Herr Hoffmann (Die SPD hat sich zu Tode gesiegt): In Deutschland gibt es keine große Unterschicht mehr, die durch Verelendung bedroht ist. Somit ist Sozialdemokratie ein Optimierungsprojekt geworden, das sich im Klein-Klein verliert. Zitat ende. Aha, es gibt also keine große Unterschicht mehr? Da zähle ich mal Arbeitslose, Niedrigverdiener, und jene in den 'Massnahmen zusammen, und komme da locker auf mindestens 10 Millionen, plus Kinder. Und niemand ist, seit H4, von Verelenddung bedroht ? Auch das mag glauben, wer es nun unbedingt will (CSU/CDU, FDP, AfD- Wähler). Link:https://www.welt.de/politik/deutschland/article182247064/SPD-in-der-Krise-Wie-die-Partei-neue-Glaubwuerdigkeit-erlangen-kann.html

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