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Uno-Generaldebatte: Weltgemeinschaft fürchtet den nächsten Trump-Affront

AFP In New York beginnt die Uno-Generaldebatte. Im Mittelpunkt: US-Präsident Trump, der dort im vergangenen Jahr mit seiner "America First"-Doktrin schockte. Diesmal könnte er sogar noch unbeherrschter auftreten.
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#40 - 24.09.2018, 20:14 von aurichter

@ RainerGründer*heute, 18:22 Uhr

Haben Sie diese Naivität mit dem sorgsam angefügten Dipl. erworben? Der Trump Slogan MAGA hat absolut nichts mit einem von Ihnen prophezeiten Weltfrieden gemeinsam. Aber träumen ist selbst in "gebildeten" Kreisen erlaubt, wir sehen es in diesem Land bei Vielen sehr "blau"äugig :-(

#41 - 24.09.2018, 22:37 von ex_berliner

Zitat von RainerGründer
Trump bringt wie überall in der Welt frischen Wind in verkorkste und muffige Strukturen. Bald werden die etablierten Politiker seinen Stil kopieren. Falls es hier die Gemeinde noch nicht erfasst hat: er bereitet mit unglaublicher Energie den Weltfrieden vor. Und ich bin überzeugt, dass er es schaffen wird. Ich erwarte eine stichhaltige Antwort von Ihnen! Dipl.-Ing. Rainer Gründer
Eine stichhaltige Antwort auf was jetzt genau? Nicht doch etwa auf das, was Sie vermutlich fuer Ihre stichhaltige These halten? Geht nicht, weil ist es nicht.

Trump's Wettlauf in die Isolation und sein Fokus einzig auf die eigenen Interessen werden ebensowenig zu Weltfrieden fuehren, wie sein peinlich infantiler Bombast (den Sie faelschlicherweise mit "frischem Wind" verwechseln) und sein "my way or the highway" Ansatz zu jedem noch so komplexen und Feinfuehligkeit erfordernden Problem.

Wenn Sie nicht so sehr von diesem Showmaster verblendet waeren, wuerden Sie das vielleicht auch verstehen.

#42 - 24.09.2018, 23:57 von ulrich-lr.

Naiv mit Diplom?

Zitat von aurichter
Haben Sie diese Naivität mit dem sorgsam angefügten Dipl. erworben? Der Trump Slogan MAGA hat absolut nichts mit einem von Ihnen prophezeiten Weltfrieden gemeinsam. Aber träumen ist selbst in "gebildeten" Kreisen erlaubt, wir sehen es in diesem Land bei Vielen sehr "blau"äugig :-(
Mit Verlaub: Sie haben nicht zu Ende gelesen. Nicht einfach Dipl. irgendwas! Der Mann rühmt sich, Diplomingenieur zu sein. Das ist ein Qualitätssiegel allererster Güte, das man heute in D nicht mehr erringen kann. Ein bisschen mehr Respekt hat er schon verdient. Die deutschen Diplomingenieure und Facharbeiter - um beide Berufsgruppen wurden wir bislang beneidet - sind es, die für den von Trump so angeprangerten Exportüberschuss gesorgt haben.

Den Dipl.-Ing. mussten wir ja unbedingt abschaffen. Vielleicht erledigt sich dann auch der Exportüberschuss, wenn der letzte Dipl.-Ing. in Rente geht.

Ja, ein Dipl.-Ing. ist per se naiv: Er geht von der Gültigkeit der Naturgesetze und dem technisch Machbaren aus. Hysterie, Mediengekreisch, Spinning, veröffentlichte Meinung, Kampagnen mit und ohne Schmutz sind für einen Dipl.-Ing. keine Faktoren. Eine Anlage funktioniert völlig unabhängig davon, was die Medien meinen oder Politiker wollen oder Bewegungen fordern. Naturgesetze kann man nicht in Grund und Boden berichten. Denn sie wirken trotzdem. Und deshalb versteht ein Dipl.-Ing. die Welt nicht mehr, wenn er die Zeitung gleichen Namens aufschlägt.

#43 - 25.09.2018, 02:06 von geotie

Zitat von derjo201
Was soll denn bitte die Frage sein, auf die sie eine Antwort fordern?
Rainer Gründer ist Dipl.-Ing.! Da kommen wir nicht mit!

#44 - 25.09.2018, 10:39 von sekundo

Man kann nur inständig

Zitat von ex_berliner
Eine stichhaltige Antwort auf was jetzt genau? Nicht doch etwa auf das, was Sie vermutlich fuer Ihre stichhaltige These halten? Geht nicht, weil ist es nicht. Trump's Wettlauf in die Isolation und sein Fokus einzig auf die eigenen Interessen werden ebensowenig zu Weltfrieden fuehren, wie sein peinlich infantiler Bombast (den Sie faelschlicherweise mit "frischem Wind" verwechseln) und sein "my way or the highway" Ansatz zu jedem noch so komplexen und Feinfuehligkeit erfordernden Problem. Wenn Sie nicht so sehr von diesem Showmaster verblendet waeren, wuerden Sie das vielleicht auch verstehen.
hoffen, dass Herr Gründer in seinem
Beruf nicht auch noch so einen
hanebüchenen Unsinn produziert
wie hier im Forum. Bei einem Dipl.-Ing.
kann das fatale Folgen haben!!

#45 - 25.09.2018, 12:03 von Nur ein Blog

Immerhin etwas ....

Zitat von eulenspiegel1979
Ich würde mich freuen, wenn man mal aufhören würde, über ungelegte Eier zu berichten. So lange Trump keinen neuen Affront begangen hat, gibt es meiner Meinung auch nichts darüber zu berichten. Dieser grässliche Konjunktiv nervt. Eine Story ist etwas, was man erzählt, nachdem es geschehen ist. Alles andere nennt man u.a. Schwarzmalerei, Wahrsagerei oder schlicht Vermutung. Zudem würde es die Medienpräsenz dieses Clowns auch mal auf ein erträglicheres Maß reduzieren.
Wie Sie feststellen können, hat die "Causa Maassen" Trumps Medienpräsenz mindestens im deutschsprachigen Raum für eine Woche auf ein durchaus erträgliches Mass reduziert.

Ob das gut sei oder nicht, liegt im Auge des Betrachters. "Schlimmer geht immer" oder "endlich zurück zu wirklich Wichtigem" ist eine Frage des Standpunktes.

So oder so spielt das bereits keine Rolle mehr - die Reduktion auf ein erträgliches Mass Trump-Bewertung war offensichtlich nicht nachhaltig.

Mich persönlich würde die Trump-Präsenz nicht stören, wenn man die Berichterstattung nicht mit der Lupe suchen müsste. Gefühlt 98% sind Kommentare, Prognosen, Vermutungen, Bewertungen, Werturteile ohne Belege, Quellenangaben oder Herleitungen. Mich interessierte eigentlich eher, was Trump wie und wann und wo bewirkt, was sein Motive sein könnten usw. als welche Befindlichkeiten er auslöst, auslösen könnte, in der Vergangenheit ausgelöst hat.

"Dass Amerika sich global so zurückziehe, sei gefährlich und "keine Art, die Probleme der Welt zu lösen", klagte Uno-Generalsekretär António Guterres jetzt in einem Interview mit dem Magazin "The Atlantic".


Davon, dass sich Amerika global zurückziehe, habe ich noch nichts bemerkt - eher im Gegenteil. Dass die USA ihre stategischen "Interessen" in den Pazifik verlagern und die NATO sich selbst überlassen, ist nicht neu und Barack Obama hat forciert, was bereits früher begonnen hat.

Den "Diebstahl geistigen Eigentums der USA" oder Patentverletzungen, unfaire oder WTO-widrige Währungspolitik und Verstösse gegen globale Regeln in der Handels- und Aussenpolitik hat Obama zwar stärker beklagt als seine Vorgänger - aber angefangen hat er damit nicht. Sogar Strafzölle auf Pneus zum Schutz der US-Unternehmen hat Obama mal erhoben, allerdings bald wieder aufgehoben. Das Aussenhandelsdefizit der USA ist seit Jahren ein Thema, ebenso die galoppierende Staatsverschuldung, die jeder Kandidat zu stoppen verspricht und es allenfalls auf einen geringeren prozentualen Anstieg hinausläuft - falls die Weltwirtschaft gerade in einer Rezession war.

Ausser dass Trumps Auftritt ungewohnt, frech bis unverschämt ist, kann ich eigentlich keine Neuerungen sehen.

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