Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Politik

US-Midterms: Behörden ordnen Neuauszählung in Florida an

AP In Florida waren die Ergebnisse der Midterm-Wahlen äußerst knapp. Jetzt müssen die Stimmen für den Senat und den Gouverneursposten erneut ausgezählt werden.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/2    
#1 - 11.11.2018, 08:46 von collapsar

Die einzige ...

... definitiv gestohlene Wahl in Florida war die Präsidentenwahl 2000. Wer waren die Diebe? Eine republikanisch geführte Wahlkommission und der Oberste Gerichtshof.

#2 - 11.11.2018, 08:59 von tinosaurus

Dreist

Trump, der mit einer massiven Wahlhilfe die Wahl zum Präsidenten gewinnen konnte, behindert seitdem energisch und mit allen Mitteln die Untersuchung dieser Manipulationen. Es ist schon dreist, dass er nun direkt von Betrug twittert und selber eine Untersuchung anordnet. Bei seinen unbeirrbaren Anhängern genießt Trump allerdings ohnehin Narrenfreiheit. Als Präsident stellt er alle seine Vorgänger im negativen Sinne in den Schatten.

#3 - 11.11.2018, 09:00 von glaubtnixmehr

Etwas irritierend, dass nicht neu gewählt, sondern nur neu gezählt wird. Das sollte ja ne konstante Grösse sein.....jedenfalls dachte ich mir das so :)

#4 - 11.11.2018, 09:17 von ein-berliner

Betrug bei einer Auszählung?

Unvorstellbar in einer Demokratie.
Kommen derartige Vorfälle nicht nur in Schurkenstaaten vor?
Was für ein Bild gibt diese "Wahl" international ab.
Immerhin funktionieren scheinbar die Behörden.

#5 - 11.11.2018, 09:43 von cobaea

Zitat von ein-berliner
Unvorstellbar in einer Demokratie. Kommen derartige Vorfälle nicht nur in Schurkenstaaten vor? Was für ein Bild gibt diese "Wahl" international ab. Immerhin funktionieren scheinbar die Behörden.
Naja, nach den "Wahlschätzungen" in Hessen, sollte man mit dem Vorwurf der "Schurkenstaaten" vielleicht vorsichtig sein.

Die Nachzählung in Florida ist offensichtlich in Ordnung, da sie den Gesetzen entspricht. Prinzipiell finde ich es positiv für eine Demokratie, wenn sie bei einem sehr kleinen Stimmenunterschied unabhängig von Vorwürfen noch einmal nachzählt. Negativ ist hingegen, dass der POTUS halt keinen Respekt vor geltenden Gesetzen hat. Gesetze scheinen nur respektiert werden zu müssen, wenn das zu seinem Vorteil ist.

#6 - 11.11.2018, 10:01 von s.l.bln

Weshalb sollte neu gewählt werden?

Zitat von glaubtnixmehr
Etwas irritierend, dass nicht neu gewählt, sondern nur neu gezählt wird. Das sollte ja ne konstante Grösse sein.....jedenfalls dachte ich mir das so :)
Es geht ja nicht um Unregelmäßigkeiten, sondern darum, daß bei einem extrem knappen Ergebnis Fehler bei der Auszählung die Entscheidung bringen könnten.
Wo immer Menschen involviert sind, passieren Fehler.Deshalb sagt das US Recht, daß bei unter 0,5 % Abstand die anzunehmenden Ungenauigkeiten größer sind als der Abstand der Kandidaten und das Ergebnis mit größerer Genauigkeit überprüft werden muß.
Das ist ein Automatismus, der zunächst nichts Anrüchiges hat.
Daß der Potus ohne Kenntnis der Sachlage in bester Stammtischmanier "Betrug" twittert, liegt an der evtl. einzubüßenden Führung seiner Kandidaten.
Er würde mit aller Vehemenz für eine Neuauszählung twittern, lägen zunächst die Demokraten vorne.
Bei seiner Sekte verfängt das vermutlich trotzdem.

#7 - 11.11.2018, 10:18 von bMüller

in Deutschland ist so ein Vergehen

Natürlich unvorstellbar. Ich denke da an die letzte Hessenwahlen, oder auch an die Wahl in Bremen. Unverzüglich und konsequent wird hier jedem Anschein eines Manipulationsversuchs nachgegangen. Ironie off.

#8 - 11.11.2018, 10:24 von wühlmaus_reloaded

Nehmen wir mal an ...

… dass bei der Auszählung mit dem schwindenden Vorsprung für Scott tatsächlich Manipulation im Spiel war. Dann existieren dafür rein rechnerisch zwei Möglichkeiten: Entweder die allerersten Hochrechnungen mit dem höheren Vorsprung trafen bereits exakt das wahre, unmanipulierte Endergebnis (welch ein Glückstreffer für die Meinungsforscher, warum können unsere das nicht?). Dann war das Abschmelzen des Vorsprungs klar manipuliert (von Stümpern freilich, weil sie die letzten Zehntel Prozent nicht auch noch geschafft haben). Oder die ersten zu hohen Zahlen waren schon manipuliert (ähm … von den Demokraten natürlich, aber und mit welcher Absicht?) und das nachträgliche Abschmelzen war dann die Korrektur durch den Einfluss der großen Zahl.

Egal, die pöhsen Demokraten müssen's gewesen sein (Lock 'em up!), stellen sie doch auf Bundesebene wie im Staate Florida die Mehrheiten und haben somit die volle Kontrolle über Wahlkommissionen und somit freien Zugriff auf die Wahlurnen. Wie, es war umgekehrt … ? Also, heute bringe ich aber auch alles durcheinander.

Gut, dass der SexiestPresidentAlive schon vorher dran gedacht hat und Manipulationen geweissagt hat. Natürlich nur für den Fall, dass es nicht so ausgeht, wie er sich das erhoffte. Der kluge Mann baut halt vor.

#9 - 11.11.2018, 10:53 von w.moritz

Nach den tagelangen Berichten

des Spiegels u.a. Zeitschriften nährt sich mir der Verdacht dass die Hoffnungen der Redakteure
auf einen Verlust bei den Republikanern genährt werden. Vielleicht sollten sich diese Redakteure
auch einmal des versuchten Wahlbetruges zu Gunsten der Grünen in Frankfurt annehmen und
darüber berichten nicht nur als Randnotiz, so wegen der weiteren Glaubwürdigkeit der
Spiegelredakteure, aber das wird unter den grünen Teppich gekehrt.
W.Moritz, Worms

    Seite 1/2