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Verfassungsänderung in Ägypten: Noch 15 Jahre Sisi

AFP Ägyptens Parlament macht den Weg frei: Präsident Sisi kann wohl bald durchregieren bis 2034. Der Westen hält sich mit Kritik zurück - während Chinas Einfluss am Nil wächst.
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#1 - 16.02.2019, 12:03 von kategorien

China in Afrika

China nicht am Nil, sondern in Afrika. China ist seit wenigen Jahren der größte und wichtigste Handelspartner Afrikas. Die vielen rassistischen und aber auch entwicklungspolitischen Manöver von uns Europäern und der Amerikaner haben letztendlich zu einem Aufstieg Chinas in Afrika geführt. Schlecht für uns, gut für Afrika und China.

#2 - 16.02.2019, 12:07 von ronomi47

Auch für die Medien gilt: Zeitenwende angesagt

Langsam wäre es angesichts der rasch sich ändernden Verhältnisse in Europa als auch in Nordamerika an der Zeit, den Begriff "Der Westen" differenzierter anzuwenden.
Zu gross scheinen die Interessen der Regierungen als auch deren zunehmend entfremdeten Wählerschaft auseinanderzudriften. Viele Leser auch auf diesem Forum könnten dies bestimmt bestätigen.

Drittweltstaaten mit grossem regionalen Einfluss wie Ägypten versuchen betont einen eigenständigen Weg zu gehen. Dass dies eingefleischten Transatlantikern nicht gefällt, ist offensichtlich.

#3 - 16.02.2019, 12:08 von Tschüß

Als Alternative die Salafisten?

Ja und? Als Alternative die Salafisten? Tut mir ja leid für die Ägypter aber dass Demokratien mit Ausnahme von Israel, in Nah Ost nicht funktionieren, wissen wir ja nun lange.

#4 - 16.02.2019, 12:17 von xtdrive

Sisi ist ein Garant für Sicherheit und die Eindämmung von Islamisten, mehr können wir derzeit nicht erwarten. Mittlerweile kann man doch froh sein, wenn in arabischen Ländern stabile Militärregierungen an der Nacht sind.

Der sogenannte arabische Frühling hat gezeigt, dass die Alternativen oftmals nicht besser sind.

#5 - 16.02.2019, 12:33 von anitawulfel

Noch 15 Jahre halbwegs Ruhe zumindest aus Ägypten, bevor die nächste Welle der "hochqualifizierten Facharbeiter" gen Europa kommt.

#6 - 16.02.2019, 12:34 von kuschl

Demokratie in Afrika?

Demokratie tut sich in Afrika, um es mal vorsichtig zu sagen, schwer und solange im arabischen Raum Religion Gesetz ist, wird das nichts mit Demokratie. Koran, der auf Gehorsam und das Vernichten der Ungläubigen setzt, lässt keine Demokratie zu. China steht mit Afrika sozusagen vor der europäischen Haustür. Aber die Europäer haben wichtigere Probleme, wie NOx Werte und 550 Watt Staubsauger.

#7 - 16.02.2019, 13:43 von recepcik

Habe letztes Jahr in Ägypten Urlaub gemacht

Leider gibt es viele Sympathisanten der Islamisten, die auf eine Gelegenheit warten, um wieder an die Macht zu kommen. Bei Moursi hat man gesehen, daß der Umbau Ägyptens in eine islamistische Diktatur den Islamisten nicht schnell genug gehen kann.

#8 - 16.02.2019, 15:07 von Stäffelesrutscher

Hat die EU schon einen Oppositionspolitiker als rechtmäßigen Präsidenten anerkannt? Hat die NATO schon mit Einmarsch gedroht, wenn der Präsident nicht auf der Stelle zurücktritt?
Ach so, es geht gar nicht um Venezuela ...