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Verschwundener Journalist Khashoggi: Mit Trump und Erdogan für die Meinungsfreiheit

Getty Images Die Indizien verdichten sich, dass das saudi-arabische Regime den Journalisten Jamal Khashoggi hat verschwinden lassen. Der Westen sollte der Türkei gegenüber Riad beistehen.
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#1 - 12.10.2018, 17:11 von Southwest69

Thelma und Louise

US-Pastor Andrew Brunson kommt frei, hab ich grad gelesen.

Haben die beiden Medienhasser Erdogan und Trump grad etwa ein politisches Techtelmechtel, in dem jeder seine niederen Gelüste befriedigen kann ?

Fragen über Fragen.

#2 - 12.10.2018, 17:13 von cemalaslan01

Kindische Rhetorik

Im gleichen Zeitraum steckt die Türkei 100 lokale Politiker in den Knast und sperrt sie weg für lange Zeit und Herr Popp nennt einen Diktator Herrn Präsident. Sollten die Saudis in ermordet haben, dann Frage ich mich woher diese Informationen kommen und wie es sein kann das er mit dem wissen der Türkei ermordet wurde. Hat er etwa für die Türkei gearbeitet und hatte eine Kamera in der Brille und die Saudis haben den Türken mit ihrer Unmenschlichen Tat gezeigt, dass mit Ihnen nicht zu spassen ist? Die Türkei hat auch politische Morde in Auftrag gegeben. Der letzte war vor einigen Jahren in Paris gegen eine kurdische Aktivisitin. Naja, die Türkei wird doch kein Kalifat auch, wenn wir den Despoten unterstützen dafür werden die Saudis schon sorgen.

#3 - 12.10.2018, 17:15 von mhuz

Nicht schon wieder wir - wenn Riad und Türkei ein Problem miteinander haben, sollen die ihr Problem miteinander lösen. Wie immer verstehen sich nachher die beiden und wir sind wieder schuld. Warum liegt das Wohlergehen eines Journalisten der Türkei am Herzen, doch nur dann, wenn sie was davon haben.

#4 - 12.10.2018, 17:19 von dachristoph

Angeblich

gibt es sogar Tonaufnahmen, die belegen, daß der Journalist verhört und gefoltert wurde, bevor er getötet und in Stücke geschnitten verpackt in Koffern abtransportiert wurde. Das fand alles im Konsulat statt.

Interessant dabei ist, neben dem vermutlich tragischen Schicksal von Khashoggi, daß die Türken die Vertretungen anderer Länder abhören.
Das wird ja bei Saudi-Arabien weder beginnen noch aufhören.

Dreisterweise meint auch der US-Präsident hier den Mund aufmachen zu dürfen. Dessen Land die Ermordung vermeintlicher Gegner in fremden, souveränen Staaten sogar offen praktiziert. (Siehe Droheneinsätze)

Das sich Schiiten und Sunniten nicht wirklich einig sind, ist allgemein bekannt. Der Versuch diese jetzt aufzuhetzen und nichts anderes ist diese Aktion, ist furchtbar und schäbig.

Der Westen mag ein Interesse daran haben, dass sich muslimische Länder gegenseitig an die Kehle gehen, doch für den Weltfrieden ist es eine Katastrophe.

#5 - 12.10.2018, 17:19 von pascal3er

Der Westen sollte der Türkei gegenüber Riad beistehen

Nö, eben nicht. Diktatoren links liegen lassen und isolieren, tun die ja selber,
keine Geschäfte mehr mit Regierungen machen sondern nur noch mit dem normalen Volk an den Regierungen vorbei.
Dann sind sie schnell pleite. Wenn man Erdogan Geld gibt um die Flüchtlinge fern zu halten ist das falsch, lieber Geld direkt an Flüchtlinge in der Türkei geben, damit sie dort bleiben können, so muss das laufen.
Geld in den ricthigen Händen.

#6 - 12.10.2018, 17:20 von docker

In der Hölle : Himmler deutet auf Heydrich

Wer jetzt Seite bezieht, trägt dazu bei, dass Erdogan und Katar Pluspunkte für nichts erhalten.

#7 - 12.10.2018, 17:21 von loboloco

Unglaublich.

Kein Geld der Welt rechtfertigt diese Entsorgung eines kritischen Menschen der für seine Hochzeit den korrekten Weg ging, nicht ahnend zu was die Wüstensöhne fähig sind! Schande! Da helfen auch keine diplomatischen Floskeln mehr! Wo bleibt der Aufschrei der freien Welt?! Ich bin fassungslos....

#8 - 12.10.2018, 17:22 von haarer.15

Sanktionen - unverzüglich

Und konsequenter Druck - bis das Lügengebäude des saudischen Königshauses zusammenfällt. Was anderes hilft wohl nicht. Waffenlieferungen in eine Kriegsregion verbieten sich da sowieso von selbst. Hier hat auch unser Land eine Mitverantwortung.

#9 - 12.10.2018, 17:23 von magam-13

MBS sagt . . .

MBS ist überzeugt, dass die finanzielle Macht seines Königreichs ausreicht, um mit jedem noch so brutalen Verbrechen davonzukommen.
Wollen wir wetten dass er mit auch davonkommt!

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