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Weinstein-Skandal: Trau keinem Feministen!

AFP #howIwillchange heißt ein Hashtag, unter dem Männer sagen, wie sie Frauen unterstützen wollen. Dabei lehrt der Fall Weinstein, dass bei Männern, die sich besonders für die Gleichberechtigung einsetzen, Vorsicht geboten ist.
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#10 - 19.10.2017, 16:42 von hape2412

Ebenfalls ein Kompliment von mir,

eine sehr wohltuende, differenzierte Betrachtung der Causa Weinstein. Männer sind nicht per se Schweine, die von Ihnen völlig richtig als Super-Celebrities bezeichneten hätten sich tatsächlich ohne jede Gefahr an die Öffentlichkeit wenden können (Meryl Streep: Weinstein ist ein Gott) und die ohnmächtigen unbekannten Schauspielerinnen wären schon lange außer Gefahr gewesen. Ja, die Berichterstattung ist ins Allgemeine abgeglitten und der Focus von der eigentlichen Angelegenheit wegbewegt worden. Alle sind sich einig - insbesondere die, die von der Macht Weinsteins bis noch vor kurzem profitiert haben. Aller Scheinheiligen.

#11 - 19.10.2017, 16:42 von hape2412

Ebenfalls ein Kompliment von mir,

eine sehr wohltuende, differenzierte Betrachtung der Causa Weinstein. Männer sind nicht per se Schweine, die von Ihnen völlig richtig als Super-Celebrities bezeichneten hätten sich tatsächlich ohne jede Gefahr an die Öffentlichkeit wenden können (Meryl Streep: Weinstein ist ein Gott) und die ohnmächtigen unbekannten Schauspielerinnen wären schon lange außer Gefahr gewesen. Ja, die Berichterstattung ist ins Allgemeine abgeglitten und der Focus von der eigentlichen Angelegenheit wegbewegt worden. Alle sind sich einig - insbesondere die, die von der Macht Weinsteins bis noch vor kurzem profitiert haben. Aller Scheinheiligen.

#12 - 19.10.2017, 16:43 von Newspeak

...

Meine Guete, was ist nur mit dieser Welt los. In letzter Zeit haeufen sich die Fleischhauer Kolumnen, die ich gut finde. Und heute kann ich praktisch jeden Satz unterstuetzen. Muss ich mir sorgen machen, dass ich konservativ werden.

Kann die Welt bitte wieder irgendwie so werden wie 1990? Nicht in allen Dingen, aber so im Zusammenhang mit verlaesslichen Wahrheiten.

#13 - 19.10.2017, 16:52 von oli69

Der Schluss

ist das beste: "Manchmal ist der Feminismus für Männer nur ein Cover". Alle diese selbsternannten "Frauenversteher" können einem ziemlich auf die Nerven gehen. Einfach einmal dem Trend nachlaufen, aus reinem Opportunismus. Was diese Leute dann schlussendlich wirklicht tun, ist eine andere Sache. Aber die Medien helfen hier ja auch kräftig mit, solche Mitläufer zu "produzieren".

#14 - 19.10.2017, 16:53 von l.augenstein

Ja, so mag es die Meute...

- auf einen kollektiv eindreschen, wenn er schon am Boden liegt!
Harvey Weinstein mag ein jämmerliches Schw.... sein, aber was hier die Promis und die Medien wieder mal veranstalten, ist auch ziemlich jämmerlich!
Am schlimmsten sind dabei in der Tat diese Promi-Männer, die schon seit Jahren von Weinstein's Machenschaften wussten, aber aus Karrieregründen oder weil sie u.U. selbst so gehandelt haben, nichts gesagt haben und sich jetzt schleimerisch bei den Frauen anbiedern.
Da lobe ich mir Oliver Stone und Jan Fleischhauer!

#15 - 19.10.2017, 16:56 von Educa15

Es gibt Vieles, über das man empört sein sollte !

Leider gibt es in unsere Welt bzw. den dort befindlichen Gesellschaften viel zu viele Beispiele dafür, dass Macht und Einfluss zu Zwecken missbraucht wird, die moralisch zweifelhaft sind. Da ist es egal ob es um Bestechung bei der Vergabe von Aufträgen, Ausbeutung von billigen Arbeitskräften oder sexuellen Übergriffen handelt.
Bedauerlich ist jedoch, dass sich die Menschheit in dieser Hinsicht bis heute nicht gebessert hat.
Was sicherlich auhc daran liegt, dass Moral subjektiv ist. Es gibt sicher genügend Frauen, die froh darüber sind, dass sie ihren Körper dazu nutzen konnten um Karriere zu machen oder Wohlstand zu erlangen. Und sicher wären viele Männer froh darum, wenn sie sich in ähnlicher Weise Bevorzugung und finanzielle Vorteile verschaffen könnten. Mal abwarten wie sich die Situation dahingehend entwickelt, wenn mehr und mehr Frauen in Führungspositionen sitzen.

#16 - 19.10.2017, 16:58 von reineralex

...eine peinliche Kolumne, Herr Fleischhauer - Warum?

Sie reden in Ihrer Kolumne von "Opportunismus", und bedienen in der Kolumne Stereotype und Verunglimpung. Der letzte Absatz ist eine Katastrophe, um ehrlich zu sein.

Allerdings passt es ins Bild eines Journalisten, der selber den Opportunismus lebt, denn wenn ich mir Ihre Themensetzung vor und nach dem Wahlkampf anschaue, die Art und Weise der Auslassungen in der Politik, dann ist meine Meinung, dass Sie den Job verfehlt haben; ganz ehrlich!

Aber vielleicht liegt es an der "Blase Berlin", wer weiß es.

#17 - 19.10.2017, 17:00 von sincere

Feminismus als Mittel zum Zweck

Ich kenne genug Frauen die mir davon berichten, dass sie jedes mal eine Freundschaftsanfrage bei FB bekommen, weil sie einem Mann zu diesem Thema ein "like" gegeben haben. Wieso?

Feministen nutzen oftmals das Thema um Frauen kennen zu lernen weil sie wissen, dass es ein wichtiges Thema ist wo man sich einig ist. Spätestens jetzt sollte jeder Frau klar sein was bei vielen solchen Feministen das Ziel ist.

Vielleicht ist es für die Gesamtsituation besser wenn jemand kein Feminist ist, aber trotzdem auf Augenhöhe miteinander steht.

#18 - 19.10.2017, 17:02 von karit

1. Ich als Mann bedaurere gar nichts! Denn ich habe nichts getan.

2. Männer die es nötig haben, auf solche # einzugehen haben wirklich nichts begriffen. Wir Männer sollten uns nicht einreden lassen, wie schlimm wir sind und was wir gegenüber Frauen verbessern sollten. Denn die meisten Männer haben sich gegenüber Frauen NICHTS zu Schulden kommen lassen! Also hört auf zu heulen, schrecklich!
3. Ich bedauere Frauen, die erst nach Jahren der eigenen Karriere sich erinnern können, das da mal was passiert ist, ganz am Anfang, peinlich kann ich da nur sagen!
4. Ich bedauere all die Frauen und Männer, die über die Situation im verheuchelten Hollywood Bescheid wussten und erst jetzt mit der möglichen Wahrheit herausrücken.
5. Nur diejenigen Frauen und Männer, die in solchen Situation angemessen reagieren und solcherlei Geschehnisse umgehend an die Öffentlichkeit oder zur Anzeige bringen, verdienen meine Anerkennung und gleichzeitig mein Bedauern über das Erlebte. Aber auch nur diese!
6. Die Gesellschaft, die gesamte Gesellschaft sollte sich hinterfragen, wie sie mit Sexualität umgeht, mit Statistiken, Interviews, Reportagen, Modeerscheinungen, Selbstbefriedigung und Prostitution. Die Triebhaftigkeit der Männer ist für mich eine Tatsache und das ist schon seit Jahrhunderten so, wenn nicht gar seit Jahrtausenden. Entsprechend sollte sich unsere Gesellschaft hinterfragen und entsprechend ändern. Das ganze Gequatsche vom "schwachen Geschlecht" sollten eingestellt werden, die Frauen in die Armee gelassen und auch anderswo endlich eine tiefgreifende Gleichberechtigung ermöglicht werden. Erst dann werden Frauen die Möglichkeit haben, vollkommen dorthin zu gelangen, wo sie bewusst oder unbewusst sein wollen, gleichberechtigt und Gleiche unter (fast) Gleichen.
7. Die Filme von Harvey Weinstein sind überwiegend sehr sehr cool und niemand sollte das je vergessen. Das ist das eine und das andere ist verachtenswert und abscheulich. Aber auf einen Mann, der jetzt am.Boden liegt, dessen ehemaligen Freunde scharenweise das Weite suchen und von all dem nichts wussten, sind für mich keinen Deut besser!! Dafür verlogen, dümmlich ind primitiv. Über Harvey Weinstein wird wohl ein Gericht befinden. Wenn nicht wieder Geld fließen sollte, werden wir bald mehr wissen was wirklich passierte und ein Urteil gefällt werden. Bis dahin gilt für mich weiterhin die Unschuldsvermutung, trotz all der Berichte und Hetze und des blinden Opportunismus!

#19 - 19.10.2017, 17:02 von spon_4_me

Danke, lieber Jan

Für diese eines kritischen Denkers würdige Kolumne. Sie sind ein Arzt unter Quacksalbern.

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