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Widerstand gegen Euro-Gruppe: Lafontaine und Varoufakis rufen zu zivilem Ungehorsam a

REUTERS Europäische Linkspolitiker fordern einen Plan B: In einem gemeinsamen Papier rufen unter anderem der griechische Ex-Finanzminister Varoufakis und Ex-Linke-Chef Lafontaine zum zivilen Ungehorsam gegen die Euro-Gruppe auf.
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#1 - 12.09.2015, 09:16 von ulfschnitz

Profis

Mit Lafontaine und Varofakis melden sich ja auch richtige Experten zu Wort. Allerdings sind sie eher Spezialisten darin ein Land zu ruinieren als etwas konstruktiv zu gestalten.

#2 - 12.09.2015, 09:17 von claus.w.grunow

Ungehorsam

Wenn man selbst unfähig ist, ruft man zum Chaos aus. Dann ist es leichter durch eine Diktatur der Armen, etwas zu verbessern. Diese kann man viel besser manipulieren. Diese Logik ist aber heute unbrauchbar.

#3 - 12.09.2015, 09:20 von fin2010

2 Selbstdarsteller

die beide nichts mehr zu meckern haben. Da greift man nach jedem Strohhalm.

#4 - 12.09.2015, 09:22 von tafelsilber

Klingt super

übersieht nur eine wichtige Tatsache: Um Wohlstand zu mehren braucht man Geld - und muss mit dem Geld das man hat umgehen können, bzw. dem auch sein Geld zurückzahlen der es einem geliehen hat. Sonst wird einem künftig eben kein Geld mehr geliehen. Der große Widerspruch liegt darin, sich einerseits immer mehr Geld für immer neue Wohltaten leihen zu wollen (eigentlich löblich) und dann aufzuschreien, wenn es zurückverlangt wird (weniger löblich). Die Ausgabenpolitik, die von deutschen Mitgliedern der Linken und Teilen der SPD gefordert wird führt langfristig eben leider genau in die Sackgasse in der Griechenland jetzt steckt. Und eine Parallelwährung ist auch nur soviel wert, wie die Märkte ihr auf Dauer zubilligen. Andernfalls gibt einem nämlich niemand mehr seine Ware dafür, wenn die einfach fröhlich unters Volk verteilt wird. Ich find ökonomische Gesetzmäßigkeiten auch schrecklich doof - nur sich vor ihnen zu verschließen und alle als schlechte Menschen zu brandmarken, die ich damit rumschlagen, anstatt sie zu negieren, ist ziemlich albern - und unredlich!

#5 - 12.09.2015, 09:23 von lieschen müller

Interessant!

Wir brauchen eine Alternative zu dieser gegenwärtigen unsäglichen EU- und Euro-Politik, die nichts, aber auch gar nichts mehr mit Demokratie zu tun hat. Wenn sich so kluge, gescheite Köpfe wie Lafontaine und Varoufakis darüber Gedanken machen, besteht Hoffnung. Warten wir also auf ihre Ideen und hören wir sie uns wenigstens vorbehaltlos an, bevor wir sie verteufeln oder sie uns zu eigen machen.

#6 - 12.09.2015, 09:23 von ftester

Nun,

ich persönlich war bisher der Meinung das Gr durch das eigene Unvermögen mit Geld umzugehen in die Knie gezwungen wurde:-)...

#7 - 12.09.2015, 09:25 von privat

Die Wahrheit bietet Zukunft, die Schuldenmärchen der Troika ist eine Sackgasse.

Ein alternatives Konzept zur "es gibt keine Alternativen"-Kanzlerin sollte auf jeden Fall geprüft und betrachtet werden.

#8 - 12.09.2015, 09:25 von Koana

Konsumverweigerung.....

... wäre das wirksamste Mittel, welches jeder einzelne Artgenosse hätte. (... so er nicht schon ein marginalisiertes Almosenkriechtier ist...)
Lafontaine und Varoufakis gerieren sich allerdings ostentativ als Liebhaber des "schönen" Warenangebots und finden ihre persönliche Kaufkraft wunderbar, wunderbar um hemmungslos zu konsumieren.

Würden die beiden zu Franziskanern, oder gerne auch atheistischen "Frugalianern" - von mir aus mit einer moralischen Botschaft in der Kutte, ihrem Bescheidenheitsoutfit, sie könnten gerne solche Aufrufe absondern!

Doch selber im Pool plantschen und in der Lobby des Adlon genüsslich mit rechtskonservativen Kollegen plaudern, nö - das sind keine Franziskaner sondern eine Art von Telebatzis - telegene Verlogensheitsapostel - der Bezeichnungen gäbe es viele.

Der Volksmund spricht von jenen die den Wein saufen und das Wasser predigen.

Die Spezies hat es eben drauf, leider ist sie das bestimmende Element der Gesellschaft und die Horde erkennt zwar die Verlogenheit, rennt aber dennoch hinterher.

#9 - 12.09.2015, 09:25 von Freidenker10

Ich bin tendenziell sehr für linke Ideen, da mir diese oft gerechter erscheinen als unser jetziges System indem Banken wichtiger sind als die Menschen. ABER ausgerechnet Griechenland als Leuchturm des widestandes auszurufen geht daneben! Dieses Land hat sich durch Korruption, an der doch die meisten Menschen beteiligt waren, selbst ruiniert. Keine noch so gute Idee würde in Griechenland funktionieren, da selbst der Sozialismus in Griechenland keine Chance hätte. Jedes System setzt einen funktionierenden Staat voraus und Menschen die bereit wären Steuern zu zahlen, beides sehe ich in Griechenland nicht!

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