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Politik

Zerrissene Familien an der US-Grenze: Trumps "Null-Toleranz-Politik" - das steckt dah

REUTERS US-Grenzbehörden gehen erschütternd hart gegen illegale Einwanderer vor. Die politische Grundlage dafür wurde schon 2005 geschaffen. Dass jetzt jedoch Familien gewaltsam getrennt werden, folgt politischem Kalkül.
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#1 - 19.06.2018, 15:29 von gandhiforever

Gewaltsam getrennt

Es ist leider nicht nur so, dass der VerFuehrer angeordnet hat, zur Abschreckung Familien auseinander zu reissen, mittlerweile sind Faelle bekannt geworden, in denen die eltern ohne ihre Kinder ueber die Grenze abgeschoben worden sind.

Barbarentum pur.

#2 - 19.06.2018, 15:40 von cvdheyden

Billiger Artikel

Warum recherchiert der Spiegel eigentlich immer weniger und schreibt immer nur die Hälfte? Es sind ja jetzt schon Fälle, wo Eltern ohne Kinder über die Grenze gebracht wurden. Das Trump das nicht machen muss ist ebenfalls eine Binsenweisheit. Und ja, er will alles und jeden zwingen. Es wäre doch mal etwas mehr Hintergrundwissen von Nöten. Dies sieht wieder wie so ein typischer Sommerpausenfüllartikel aus.

#3 - 19.06.2018, 15:43 von nickleby

Man kann sich nicht wegducken

Der Artikel zeigt doch deutlich, dass Trump sich an vorhandene Gesetze hält . Dass das Schicksal der Kinder individuell bedauerlich ist, aber aufgrund der existierenden Gesetze im größeren Sinn des Wohls der Allgemeinheit zu sehen sind. Kein Mensch will grausam sein, aber die Eltern wussten vorher, dass sie gesetzesbrüchig werden, falls sie ohne Papiere illegal in die USA einreisen. Daher ist es nur konsequent, die Gesetze klar und folgerichtig anzuwenden. Recht ist nicht individuell ausgerichtet, sondern an der Norm. Dabei gibt es hin und wieder subjektiv empfundene Ungerechtigkeiten. Das beeinträchtigt aber nicht die Gültigkwit des objektiven Rechts, das losgelöst vom Individuum besteht. Wenn das nicht so wäre, hätten wir einen Relativismus, der keine allgemein gültigen Regeln zuließe. Also ist es vollkommen rechtens und in Überein stimmung mit den geltenden Normen, Kinder in Obhut zu nehmen, bis die causa ihrer Eltern abgeschlossen ist.

#4 - 19.06.2018, 15:45 von Achmuth_I

Ein Traumzustand

für die AfD und ihre Anhänger. Zum Glück leben wir noch in einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft und in einem Rechtsstaat.

#5 - 19.06.2018, 15:47 von Neapolitaner

Dass Trump hart durchgreift, war abzusehen

genau dafür ist er ja gewählt worden. Was viele in Deutschland gar nicht verstehen können. Deswegen hat Trump Deutschland ja auch "auf dem Kieker", was derzeit die dt. Exportindustrie zu spüren bekommt. (Trump hat da allerdings noch gar nicht richtig angefangen - das wird schon noch). Also ich habe Verständnis für Trump.

#6 - 19.06.2018, 15:51 von oortsche_wolke

Massentraumatisierung

Vor Monaten habe ich noch über Trump gelacht. Jetzt zeigt er sein wahres Gesicht, für politische Ränkespiele ist ihm selbst die fragile psychische Gesundheit von Kleinkindern wurscht. Und ja, das extrapoliere ich auch auf Teile des US-amerikanischen Volkes, Sie haben ihn schließlich sehenden Auges gewählt. Die Widerlich

#7 - 19.06.2018, 15:52 von aurichter

Nur soviel

"Weltweit so viele Vertriebene wie noch nie" worüber sich die USA auch Gedanken machen sollte. Da ist die Jammerei zur mexikanischen Grenze halt Peanuts dagegen. Wichtig dabei Länder wie Syrien und Afghanistan, die den Hauptanteil der Flüchtlinge in Europa aufzeigen und die die europäischen Staaten Dank der "bombensicheren" Politik der USA stemmen müssen. Wo bleibt das Geld für diese fremdverschuldete humanitäre Hilfe der EU-Staaten? Andererseits werden doch auch ohne Scham - siehe Irakkrieg - finanzielle Forderungen seitens der kriegsführenden Länder, allen voran der USA gestellt. Warum so feige EU ?

#8 - 19.06.2018, 15:56 von Spiegelleserin57

so macht Herr Trump sich keine Freunde in der Welt!

das Vorgehen wurde bereits von der UNO gerügt. Selbst seine eigene Frau hat nun sich sehr klar zu diesen Vorgehensweise geäußert. Wenn er diese Politik weiter führt wird er erhebliche Probleme bekommen, auch mit den Kirchen und dem Papst. In den Staaten haben Kirchen immer noch eine nicht zu unterschätzende Macht und besonders auch die Frauen die in Clubs agieren. In Amerika zählt eine Familie wesentlich mehr als hier , man beachte mal die Wahlveranstaltungen wo die Anwärter immer mit der gesamten Familie auftreten.
Über all die Konstellationen kann Herr Trump sich nicht einfach hinwegsetzen.

#9 - 19.06.2018, 15:56 von teja8961

Familien trennen?

Wenn Familien an der Grenze Asyl beantragen, werden sie nicht getrennt.
Nur bei illegalem Übertreten der Grenze. Im Zeitalter des Smartphones, wissen die , dass sie die Grenze illegal übertreten, und getrennt werden.
Es erhebt sich auch die Frage: die sprechen Spanisch, warum bleiben die nicht in Mexiko? Arbeitslosenrate in Mexiko ist 3.4 %.
Die Mexikaner helfen ihren Brüdern und Schwestern nicht?

Mit der Kritik , aus deutscher Sicht , wuerde ich etwas vorsichtig sein.
In Afrika leben zur Zeit ca. 1.29 Mrd. Menschen. Die Zahl soll ich , aufgrund der hohen Geburtenrate, bis 2050 verdoppeln.

Im digitalen Zeitalter wird die unterschiedliche Lebensqualität noch weniger ein Geheimnis bleiben.

Die Lösung kann nur in den Ländern selber liegen.
Da könnten wir alle helfen. Aber, kein Geld schicken. Sondern Sachleistungen, professionelle Hilfe vor Ort., etc.
Im Hinblick auf die vielen Unruhen, vielleicht zurzeit nicht möglich?

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