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Arlberg, Zermatt, Val d'Isere: Was gibt es Neues in den Skigebieten?

Johannes Felsch/ srt Musikbergbahnen, Turbolifte und das größte Skigebiet Österreichs: Dies sind die wichtigsten Neuerungen in den Wintersportorten der Alpen.
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#1 - 17.10.2016, 08:09 von fatherted98

Wenn ich sowas lese...

...freue ich mich immer wieder, dass ich keinen Wintersport betreibe. Skifahren mag schön sein...der Rummel drumrum wäre nix für mich...dann doch lieber auf Rennradtour in den Süden.

#2 - 17.10.2016, 08:24 von i.dietz

Ich finde es schon traurig

wenn immer mehr Gebirgslandschaften und -täler wegen zeitlichem Massentourismus "verschandelt" werden !

#3 - 17.10.2016, 09:37 von berndasbrot

Ich wusste, dass so ein Kommentar kommt....

Zitat von i.dietz
wenn immer mehr Gebirgslandschaften und -täler wegen zeitlichem Massentourismus "verschandelt" werden !
Naja,
wenn man sich mal in den Alpenregionen umschaut wird man sehen, dass es selbst in den am stärksten durch den Skitourismus geprägten Gegenden immer noch erheblich mehr intakte Natur gibt als in den Siedlungs- und Industriegebieten im Flachland.
Ich finde es immer wieder amüsant, wie sich z.B. Menschen aus meiner Nachbarschaft (NRW - Braunkohlegebiet) über die "Verschandelung der Alpen" aufregen, derweil in eigenen Umfeld eigentlich kein Stein mehr auf dem anderen Steht und es gar keine intakte Natur mehr gibt.
Jeder nutzt die Natur nach seinen Möglichkeiten. Der eine baut Skilifte und Pisten, der anderen planiert alles und siedelt Industrie an. Oder baggert das grösste Loch der Welt, um umweltfreundliche (...?) Braunkohle abzubauen.

#4 - 17.10.2016, 09:42 von traurigeWahrheit

Selbst als Sauerländer

finde ich es bemerkenswert, das die Wintersport Arena Sauerland immer noch soviel Geld investiert. Damit man überhaupt noch auf "100 Tage Skivergnügen" im Jahr kommt, wurden die letzten Jahre überall Beschneiungsanlagen gebaut, trotzdem erreichte man die gewünschten 100 Tage nicht. Grund: Die Anlagen funktionieren nur, wenn es ausreichend kalt ist, was nicht der Fall war. Aber es wird fleißig weitergebaut, um für Holländer und Ruhrgebietler attraktiv zu sein. Kann man machen, die ganzen teuren Wintersportanlagen stehen allerdings 300 Tage im Jahr nur ungenutzt rum. Investitionen in Infrastruktur sind immer zu begrüßen, aber ob sie auch immer sinnvoll sind (aufgrund der allgemeinen globalen Erwärmung) steht auf einem anderen Blatt.

#5 - 17.10.2016, 10:00 von Axel Schön

irritierend

Sie schreiben unter die Architekturzeichnungen in der Gegenwartsform, so, als ob das jeweilige Bauwerk schon stehen würde - ich gehe mal davon aus, dass in dem Falle keine Zeichnung gezeigt würde. Es handelt sich also um Entwurfs-Zeichnungen, die einen schon sehr realistischen Eindruck geben davon, wie es aussehen wird. Richtig? Dann müsste also nach meiner sprachlich rudimentären Bildung das Futur 1 stehen - um hier mal ein wenig klugzuscheißen...

#6 - 17.10.2016, 10:23 von Koana

Entlarvender Freizeitkonsum.

Der transportierte Körper, nun auch fremdbespaßt in der Transportkabine - und mehr Geschwindigkeit, mehr Kunden, mehr Pistenkilometer, kunstschneebeschneit.

Der Mensch ist in seinen Verhaltensweisen schlicht ein absurdes Wesen.
Zumindest die Masse, den ich bin ja wohl kaum der einzige, der diese Dinge so betrachtet - und ich kann sehr wohl nachvollziehen, dass es Spaß macht, auf Skiern die Hänge hinabzugleiten, nur sorry, wer das als Kilometerfresser und Liftkonsument betreibt, der macht aus einem schönen Erlebnis nur ein hektisches Treiben, und der fade Geschmack grenzenloser Dummheit, wird in jedem Skitouristen irgendwie haften bleiben!

Empfehlung - geht mal an einem schönem Tag, bei sicherer Schneelage, eine Tour - einmal hoch - und runter, dort wo es keine Lifte gibt, wo noch Natur ohne Streaming liegt - respektiert diesen Ort, nehmt es als Geschenkt das man achtet, und erinnert Euch ein Leben an diesen Tag.

Wobei irgendwie auch ein großes Glück, dass dies kaum jemand mag - denn würden die ca. 100 Millionen Touristen jährlich so verfahren, wäre dieser Schatz ja verloren - in diesem Sinne, vergesst es - geht weiter in die Skicentren und habt dort euren Spaß - jedem das Seine - warum sollte gerade meine Einstellung die "richtige" sein - wer weiß, vielleicht sind wir ja geschaffen, um zu zerstören, da ist so ein Skifunpark allemal effizienter, als ein Tourengeher.

Weiter so - und ich hab gelesen, es soll nun auch schon Kunstschneeproduktion bei Plusgraden möglich sein - die Chemie macht´s möglich. (Sollte man wohl auch "Gesundheit" wünschen......).

#7 - 17.10.2016, 10:32 von heinrich-wilhelm

Götterdämmerung

Macht Euch nichts vor ih r Toutistikmanager,jeder investierte Euro wird Euch in naher Zukunft umso tiefer in den Schuldensumpf ziehen.Falls ihr es noch nicht wahrhaben wollt,seid so ehrlich und rechnet einmal den jährlichen Gletscherrückgang und den damit zwingend einhergehenden Rückgang der Skigebiete. Vergleicht einmal die Winterfotos der 70 er Jahre mit denen von heute. Kommt Euch nicht das Grausen,oder seid ihr berufsbedingt blind und vereiert die vielleicht allzu gutgläubige " einheimische Bevölkerung"?

#8 - 17.10.2016, 10:55 von Lobhudel

Jaja - Sie haben es gelesen...

Zitat von Koana
Weiter so - und ich hab gelesen, es soll nun auch schon Kunstschneeproduktion bei Plusgraden möglich sein - die Chemie macht´s möglich. (Sollte man wohl auch "Gesundheit" wünschen......).
Welche "Chemie" denn bitte schön? Überall in Europa muss der sogenannte "Kunstschnee" Trinkwasserqualität haben - also sind allenfalls physikalische Tricks möglich. Chemische Zusätze wären im Masseneinsatz übrigens viel zu teuer - allenfalls für Wettbewerbe und an sehr neuralgischen Stellen wird Salz in die Pisten eingebracht, um auch Naturschnee härter bzw. die Unterlage dauerhafter zu machen.

#9 - 17.10.2016, 10:55 von powderpark

Zitat von heinrich-wilhelm
Falls ihr es noch nicht wahrhaben wollt,seid so ehrlich und rechnet einmal den jährlichen Gletscherrückgang und den damit zwingend einhergehenden Rückgang der Skigebiete.
Können Sie mir erklären, was die Gletscher mit den Skigebieten zu tun haben? In Österreich gibt es z.B. rund 450 Skigebiete. Davon sind genau 8 "Gletscherskigebiete" (Kaunertal, Pitztal, Sölden, Stubai, Hintertux, Kaprun, Dachstein und Mölltal). Alle anderen sind reine Winterskigebiete, die überhaupt nicht auf einem Gletscher stehen bzw. keinen auch nur berühren.

Natürlich ist es so, dass die derzeitigen Klimaveränderungen Anpassungen notwendig machen (nicht nur beim Thema Beschneiung), aber mit den Gletschern hat das erstmal nichts zu tun.

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