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Cheryl Strayed über "Der große Trip" : "Das ist kein Spaß, das ist die Hölle!"

Twentieth Century Fox 1600 Kilometer kämpfte sich Cheryl Strayed über den Pacific Crest Trail in den USA. Jetzt kommt die Verfilmung "Der große Trip" in die Kinos. Im Interview erzählt sie von Klapperschlangen, wunden Füßen - und wie der Trip ihr Leben änderte.
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#1 - 14.01.2015, 06:22 von dirk van appeldorn

Gratulation

auch ich bin den Weg gegangen...und den Appalachian Trail und den Jakobsweg (aber nicht nur die Haape Kerkeling Abkürzung sondern allein dies war eine Strecke von 2600 km... Damals hat noch niemand die Idee gehabt einen Film über mich zu drehen ))).
Aber Hut ab vor allen die eine solche Leistung noch bringen, nachdem das gesamte Vermarktungpaket der kommenden Wanderung geschnürt ist... Das Motto "Da muss man jetzt durch, weil am Ende TV, Buch, Interviews steht..." Ist halt eine ganz andere Einstellung als diese Wege zu gehen, Gott nahe zu sein und am Ende diese tiefe Befriedigung empfinden... ohne sie mit der ganzen Welt teilen zu müssen )))

#2 - 14.01.2015, 07:08 von !!!Fovea!!!

Ich biete an...

dass ein Regisseur einen Teil meines Lebens verfilmt.

Darf den heutzutage jeder ein Buch schreiben, einen Film machen, der wandern gegangen ist?

Selbst Schuld, wenn man meint Grenzerfahrungen machen zu müssen, um sich dann zu sagen, dass ist die Hölle.
Man könnte darauf antworten:
Falsches Schuhwerk getragen, tatsächlich, es gibt Klapperschlangen? Oh Wunder. In Deutschland gab es mal einen Bären.....
Ich warte auf das Buch:
Meine Radtour auf den Himalaya: Es war frostig, der Yeti begegnete mir nicht, ich verlor 3 Finger, da es kalt war....

#3 - 14.01.2015, 07:12 von derzweifler

12 Kilo Wasser ?

Die Maßeinheit für Flüssigkeiten ist der Liter. Da die Dichte von Wasser 1 ist, trägt sie 12 Liter Wasser mit sich.

Werden die Artikel vor Veröffentlichung eigentlich in irgendeiner Form regidiert ?

#4 - 14.01.2015, 07:29 von Dieter62

Fehlermeldung

Die Mojave Wüste grenzt nirgendwo an Mexiko. Es erstaunt immer wieder, wie wenig man hierzulande über ein vermeintlich so bekanntes Gebiet wie Nordamerika weiss. Das nordamerikanische Wüstengebiet wird im Allgemeinen in 4 Teilregionen unterschieden (gewisse Autoren nennen 5) Die Mojave Wüste erstreckt sich zwischen Los Angeles nach Las Vegas hinüber. Wenn man von San Diego, fast an der US-mexikanischen Grenze gelegen, nach Osten fährt, gelangt man in die Sonora - Wüste, und die macht dann auch die Grenze zu Mexiko, dort wo man den Bundesstaat Sonora findet. Die Wüsten werden übrigens anhand der Pflanzen,die dort vorkommen unterteilt. Die grosse Yucca im Bild, ein sogenannter Joshua Tree, ist eine Charakterpflanze der Mojave Wüste.

#5 - 14.01.2015, 07:46 von blödföhn

31 Kilogramm

sind in der tat die Hölle zum loslaufen. Es sei denn man ist ein Sherpa.

#6 - 14.01.2015, 08:30 von fatherted98

Beneidenswert...

...ich schaue immer voller Neid auf solche Leute, die die Chance haben oder wahrnehmen sich solchen Herausforderungen zu stellen. Es muss ja nicht gleich eine Polarexpedition sein...oder eine Amazonasexpedition...eine tolle Sache, die ich selbst gern machen würde.
Wenn es dann Leuten die psychische oder physische Probleme haben auch noch hilft ihr Leben auf die Reihe zu bekommen, hat das ja doppelten Nutzen.
Ich für meinen Teil würde eine solche Reise, trotz der Strapatzen, sehr genießen...ich glaube nicht das ich von Hölle sprechen würde...aber das ist dann sicher auch eine subjektive Erfahrung des Einzelnen.

#7 - 14.01.2015, 08:48 von donadoni

Einmal was Großes machen in seinem Leben....

...so lange man noch fit ist.
Das Dilemma ist aber im Leben Folgendes:
1. In der Jugend noch bis zur Lebensphase Student hat man Zeit, ist körperlich fit, hat aber nicht genügend Geld.
2. Im anschließenden Berufsleben hätte man Geld, ist körperlich hinreichend fit, hat aber keine Zeit mehr bzw. kann sich eine Auszeit nicht leisten.
3. Im Ruhestand hat man Zeit, hat man Geld, ist aber körperlich meistens nicht mehr fit genug bzw. im Alter ist Vieles unpassend.

Man sollte jedem Menschen empfehlen, in der Phase I so viel wie möglich Verrücktes zu machen und nichts auf "später" verschieben.

Es kommt nichts Bessseres mehr nach bzw. es ergibt sich die Gelegenheit nicht mehr. Das ist meine Erfahrung. Man zehrt von den schönen Dingen im Leben auch in reifen Jahren, die man bis spätestens mit 25 Jahren gemacht hat.
Das ist bitter, aber wahr.

#8 - 14.01.2015, 08:50 von MartinS.

...

Zitat von !!!Fovea!!!
dass ein Regisseur einen Teil meines Lebens verfilmt. Darf den heutzutage jeder ein Buch schreiben, einen Film machen, der wandern gegangen ist? Selbst Schuld, wenn man meint Grenzerfahrungen........
In der Tat darf einfach so jeder ein Buch schreiben - verrückt, oder?
Gut, Vermarktung oder gar eine entsprechende Verfilmung sind dann wieder andere Dinge... da muss man sich tatsächlich drum kümmern und vermutlich tatsächlich sogar ein bisschen überzeugen können dabei.
Und genau daran wirds wohl bei ihnen scheitern.
Mit dem "großzügigen Angebot" dass tatsächlich ein Regisseur einen Teil ihres Lebens verfilmen darf, werden sie nicht wirklich weit kommen... das ist vielleicht doch etwas zu wenig konkret (um nicht zusagen - mit dem Einzeiler könnte man schon von Faulheit reden). Noch dazu ist die Anbringung in den SPON-Kommentaren nun wirklich der falsche Ort.

Geschichten müssen erst mal geschrieben werden. Und das ganze auch noch so, dass jemand sie für interessant hält... und vielleicht sogar noch für verfilmbar.
Das Einzige, was sie diesbezüglich scheinbar in Worte fassen wollen, ist ihre Geringschätzung für jemanden, der genau dies macht. Damit werden sie nicht weit kommen und geben auch nicht wirklich das beste Bild von sich selbst ab.

#9 - 14.01.2015, 08:59 von Malshandir

Schwachsinn

Also irgendwie muss man nicht jeden Scheiss verfilmen.
Es interessiert niemanden, der irgendwo mal langgewandert ist.
Das ist nichts besonderes. Als naechstes der Film Wandern in Bayern oder Spaziergang auf Sylt.

Ich warte dann auf den Monumentalfilm Angeln am Tuempel 12 Stunden ein Mann und seine Angel.

Ich wundere mich nur, wie naiv man sein kann, 31 kilo Rucksack.
Ich habe nur Mitleid mit Witherspoon, eine solche Rolle zu spielen.

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