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Kreuzfahrt-Tourismus: Bergen schränkt Zahl der Besucher ein

Getty Images Der Tourismus zerstört oft, was er entdeckt - und als besonders problematisch gelten Kreuzfahrten: Heerscharen von Besuchern entzaubern Orte. Auch in Norwegen wächst nun Widerstand dagegen.
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#1 - 02.11.2018, 17:08 von derhey

Gut so

hoffentlich folgen andere Städte. In unserer Region hier beklagen sich Touristen, wenn sie eine halbe Stunde auf einen Eisbecher warten müssen, auf der Prominade gehe es zu wie beim Sommerschlußverkauf, wollenn in Zukunft die Region meiden - und die Manager machen weiter massive Werbung für die Ferienregion. Die Einen wenden sich ab, die Anderen bekommen den Hals nicht voll genug. Wie immer Augenmaß behalten!

#2 - 02.11.2018, 17:17 von haraldinio

Bravo!!

Wir sind in Travemünde selbst davon betroffen und nicht begeistert von den teilweise alten Schiffen und Ihren Gaffern!! Morgens 7 Uhr anlegen und den ganzen Tag bis zum späten Abend verpesten die hier unsere Umwelt!!
Außerdem hat der Ort sowieso nichts davon Hamburg - Berlin werden dann als Ausflug gebucht ,weg damit !!!!

#3 - 02.11.2018, 17:42 von Sibylle1969

Im September war ich in Split, wo gerade ein Riesen-Kreuzfahrtschiff im Hafen lag. Die Altstadt war brechend voll, so dass man durch die engen Gassen quasi nur durchgeschoben wurde. Natürlich waren nicht alle Touristen Kreuzfahrttouristen, aber es waren schon viele, zu erkennen an Badges. In Dubrovnik soll es ja noch viel schlimmer sein. Ich denke, dass eine Begrenzung der Kreuzfahrttouristen an vielen Orten sinnvoll ist. Alternativ könnten die Städte pro Kreuzfahrttourist eine Art Eintrittsgeld verlangen, das deutlich höher ist als die übliche Touristensteuer, die Übernachtungsgäste vielerorts zahlen müssen.

#4 - 02.11.2018, 17:54 von StefanKluge

20 Euro ...

... Landgangsgeld. Da bleibt doch bestimmt ein Drittel der "Reisenden" schonmal aus Geiz an Bord. Und die betroffenen Städte können mit dem Geld bestimmt auch etwas anfangen ... IdS Ahoi ;o}

#5 - 02.11.2018, 18:29 von fred_m

Wo liegt die Grenze ?

Zitat von StefanKluge
20 Euro Landgangsgeld. Da bleibt doch bestimmt ein Drittel der "Reisenden" schonmal aus Geiz an Bord.
Eine geniale Idee. Da müsste man nur noch herausfinden, wie viel Geld die Touris bereit sind, für ihre Selfies hinzublättern. Denn schließlich muß man jedem beweisen können, welche Orte man zusammen mit zahllosen anderen schon plattgetrampelt hat.

Ist der Wert von ein Drittel bei 20 Euro nur eine Schätzung Ihrerseits, oder gibt es dazu schon Erfahrungswerte ?

#6 - 02.11.2018, 18:57 von lahozdeoro

Touristenheer

20 Euro wird wohl kaum einen Kreuzfahrer abschrecken. Landgang für 150 Euro vielleicht schon eher?

Und dann ist da noch die SPIEGEL-Grammatik: "Ein seit Jahren rapide anschwellendes Touristenheer, dass die Angebote gern in Anspruch nimmt" aha: "dass Touristenheer". Ein "dass"-Fehler von Dutzenden (kann ich gerne belegen). Wie wär's mit einem Lektor, der auch die Grammatik kennt?

#7 - 02.11.2018, 19:14 von geotie

Zitat von lahozdeoro
20 Euro wird wohl kaum einen Kreuzfahrer abschrecken. Landgang für 150 Euro vielleicht schon eher?
Soll doch die Landungsbrücke das Anlegegeld für die Stadt kassieren. Man kann es dann so hochschrauben, das auch wirklich nur die begrenzte Anzahl von Touristen kommt. Dürfte ein schöner Zugewinn für die Stadt sein, die wiederum den Ort ausschmücken könnte.

#8 - 02.11.2018, 19:51 von knok

Sehr gut. Kreuzfahrtschiffe sind gefährlich, hässlich, bringen den Orten wenig Gewinn im Vergleich zu anderen Übernachtungsformen und sie sind vor allem eines: extrem umweltschädlich. Mal davon abgesehen, das eine Reise mit dem Kreuzfahrtschiff für alle, die nicht dement und vollständig fußlahm sind, die Form des Reisens ist, bei der man am wenigsten sieht und erlebt.

#9 - 03.11.2018, 12:46 von fizzybubblech

Typisches Beispiel

Erst wollen die Orte Touristen, dann wieder nicht. Können die sich nicht entscheiden? Erinnert mich an einen ähnlichen Artikel zu Kroatien vor ungefähr zwei Wochen... Da kann man die Einheimischen nicht verstehen...

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