Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Reise

Lagune vor der Stadt: Venedigs einsame Inseln

Andrea Pugiotto Es muss ja nicht immer das Gedränge auf dem Markusplatz sein: 60 Inseln liegen in der Lagune vor der Stadt. Der Fotograf Andrea Pugiotto bringt Sie sicher auf Ideen.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
#1 - 01.03.2019, 13:00 von dr_gb

Exzeptionell !

Ergänzend kann nur auf Francesco da Mosto's Venice, BBC Serie [2004], hingewiesen werden.

#2 - 01.03.2019, 13:21 von krautrockfreak

Wohl besser als Venedig selbst! Kann nur abraten von Venedig!

Laut, Menschenmassen, Dreck, Gestank, Abzocke - hat mich angewidert und noch nie war ich so enttäuscht von einem Reiseziel. Vorne hui, hinten pfui bzw. alles über 3 m Sichthöhe verfällt und unten glänzt der Marmor, weil der sehnsuchtsuchende Tourist liebt das ja so. Ne, Vendig war vor 50 Jahren vielleicht mal schön, heute kann man sich das sparen.

#3 - 01.03.2019, 14:20 von hamburgerle

Die ganze Region Venedig an sich ist total unattraktiv. Und teuer. Und

total überlaufen. Und vor allem nur noch auf Tourikommerz abgestimmt. Kann ich nicht empfehlen.

#4 - 01.03.2019, 15:09 von Jay Huber

Venedig ist schön

Ich kann die Kritik an Venedig nur bedingt nachvollziehen. Über die Fehler der Stadt- und Landesverwaltung in den vergangenen Jahrzehnten ist viel geschrieben worden, vieles auch berechtigt. Dennoch bleibt Venedig eine gleichermaßen wundersame wie schöne Stadt. Wer Venezianer kennt und von diesen in ihre Viertel und Häuser geführt wird, entdeckt selbst in unmittelbarer Nähe der Tourismus-Hotspots wunderschöne Ecken. Viele Gebäude sehen äußerlich nur bedingt gepflegt aus, sind jedoch bis unters Dach ausgebaut und saniert. Andere Gebäude verfallen, da ihre Eigentümer schlicht nicht das Geld haben, sie zu erhalten. Das war allerdings vor 50 oder 500 Jahren nicht anders. Die Kosten zum Erhalt der Stadt sind immens, die Bemühungen der Bürger und Behörden vielfach groß. Die Venedig-Kritiker wünschen sich oft ein Disney-Venedig, eine Art Super-Resort à la Venetian-Casino in Las Vegas, nur eben größer und natürlich das Original. Sie glauben, dass sie mit einem Einkauf von ein paar Euro, einer Gondelfahrt oder 100 € pro Nacht in einem Hotel den Betrieb und Erhalt der Stadt großzügig finanzieren. In Wirklichkeit ist ihr Beitrag zum Leben der Stadt und ihrer Bewohner gering im Vergleich zu den Kosten. Die nun endlich vereinbarte Einführung einer Steuer für Tagestouristen ist das Beste, was Venedig für sich tun kann. Sie sollte, ähnlich wie auf den Galapagos-Inseln, am Besten 100 € pro Tag betragen, um nur näherungsweise für den Schaden aufzukommen, den der Tagestourismus in Venedig verursacht, und eine nachhaltige Finanzierung des Erhalts der Stadt gewährleisten. Venedig ist jeden Besuch wert - die Stadt, ihre Kirchen und Museen, ihre Hotels und Gastronomie, ihre Bewohner! Und teuer ist Venedig auch nicht. Wo kann man in Deutschland für 3 Euro einen Spritz trinken, wo für 100 Euro die Nacht in einem 500 Jahre alten Palast wohnen. Wer Venedig für teuer hält, beweist damit nur, dass er ausschließlich an den touristischen Hotspots war, sonst aber nichts von der Stadt gesehen hat.