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Mecklenburg-Vorpommern: Zehn Seen, zehn Geschichten

See ist nicht gleich See. Schon gar nicht in Mecklenburg-Vorpommern, wo mehr als 2000 die Landschaft prägen. Zehn Ufer-Bewohner erzählen die Geschichte ihres Gewässers.
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#1 - 08.09.2016, 07:11 von c.PAF

Sehr schöne Gegend, aber mit ausländischem Nachnamen (obwohl seit 7 Generationen in Deutschland) fallen mir dann doch spontan andere Gegenden ein, die ich lieber besuche.

#2 - 08.09.2016, 07:16 von Premiumbernd

Ja, der Tollensesee,

dort im Heidehof hatte ich meinen ersten Urlaub in Ostdeutschland gemacht. Ich war sehr skeptisch, für mich war es irgendwie "Dunkeldeutschland" und als Wessi dahin? Na ja, meine Frau wollte aber. Und das war gut so. Es war ein wunderbarer Urlaub. Klasse Hotel, extrem freundliche Menschen. Phantastische Landschaft. Den ganzen Tag habe ich mit meiner Frau Ausflüge per Auto gemacht. Und selbst in dem kleinsten Dorf wurden wir herzlich behandelt. Und abends habe ich mir im Hotel meine Biere gegönnt. Leute, wenn ihr Gastfreundlichkeit wollt, ist Südeuropa nicht unbedingt die erste Wahl. Meck-Pom ist näher.
Gruß aus Duisburg.

#3 - 08.09.2016, 08:10 von KarK

@c.PAF

Mecklenburg lebt vom Tourismus.
Ich bin immer wieder verblüfft, wie Westdeutsche sich das hier vorstellen … und wie gut es sich mit diesen schön kultivierten Vorurteilen leben lässt. Muss ja so sein, wenn man nicht von ihnen lassen will. Man könnte sich ja vom Gegenteil überzeugen, steht dann aber dumm da, weil man den ganzen Quatsch geglaubt hat.
Meine Freundin ist halb Afrikanerin und niemand hat Probleme damit. Wieso auch? Lesen Sie mal das Telefonbuch, es wird Sie verblüffen, wieviele ausländische Namen Sie darin finden können.

#4 - 08.09.2016, 08:31 von nicht-schweiger

zu c.PAF

Jedem seine Vorurteile und diese bloß nicht ausräumen. Rund 80% haben nicht rechts gewählt. Aber wenn ich in der 7. Generation Mussolini hieße, traute ich mich auch nicht überall hin...

#5 - 08.09.2016, 09:16 von c.PAF

Nun, meine "Vorurteile" bedeuten ja nicht, daß ich dieses Bundesland garnicht besuchen werden. Es steht aber in der Besuchsliste der deutschen Bundesländer viel weiter unten, als es stehen müßte.
Klar ist auch, daß natürlich nicht alle Menschen dort dieses schräge Weltbild Fremden gegenüber haben. Im Gegenteil, natürlich ist das (zum Glück) die Minderheit.
Mit meinem Namen (übrigens nicht Mussolini), hatte ich noch nirgends Problem. In MV rechne ich auch nicht wirklich mit Problemen, auch wenn mir die Gefahr dafür doch höher erscheint als in allen anderen Bundesländern.
Vielmehr ist mein "Nicht-Hinfahren" eher ein politisches Statement. So wie der AfD-Wähler als "Protestewähler" dargestellt werden, bin ich halt ein "Protest-nicht-Hinfahrer". Protestbewegungen enden, so sicher auch meine. ;)
Daß MV vom Tourismus lebt, ist ja ok. Und sicher ist es ein sehr schönes Bundesland. Dann sollte es aber auch schauen, daß es nicht nur landschaftlich schön bleibt.

#6 - 08.09.2016, 09:17 von c.PAF

Zitat von Premiumbernd
Leute, wenn ihr Gastfreundlichkeit wollt, ist Südeuropa nicht unbedingt die erste Wahl.
Wie war das nochmal mit den Vorurteilen? ;)

#7 - 08.09.2016, 09:23 von hockeyversteher

Wie kann SPON nur ...

... jetzt wo Herr Gabriel und Herr Mazyek erklärt haben, nicht mehr in MvP Uaub machen zu wollen, Werbung für diese wunderschöne Kulturlandschaft machen?

Aber schön, dass es trotzdem passiert. Und wen mir beim Baden, Paddeln, Wandern ein paar Besserwesseis weniger entgegen kommen - kein Beinbruch.

MvP bietet übrigens neben den Seen sehr schöne Städte, wie Wismar, Reinsberg (Das das schon Brandenburg ist, merken Wessis eh eher selten) Güstrow, Sternberg, Greifswald (wo man lernen kann, das AKW's rückbaufähig sind). oder anderen, wie Prenzlau, Pasewalk und Anklam wo man noch heute sieht, wie irrsinnig der Krieg und 40 Jahre Sozialismus Stadtlandschaften zerstöre, ohne ihnen Ihre historischen Denkmäler nehmen zu können.

Es ist also nicht nur schön, sondern auch lehrreich, dieses "ferne" "exotische" Land zu bereisen.

#8 - 08.09.2016, 10:02 von Premiumbernd

Was haben wir denn nicht verstanden?

Zitat von c.PAF
Wie war das nochmal mit den Vorurteilen? ;)
Südeuropa ist sehr gastfreundlich, aber Meck-Pom auch. Und liegt näher. Wer natürlich alles falsch versteht, hat wohl überall Probleme.

#9 - 08.09.2016, 10:12 von Premiumbernd

Ach lassen wir es doch.

Zitat von KarK
Mecklenburg lebt vom Tourismus. Ich bin immer wieder verblüfft, wie Westdeutsche sich das hier vorstellen … und wie gut es sich mit diesen schön kultivierten Vorurteilen leben lässt. Muss ja so sein, wenn man nicht von ihnen lassen will. Man könnte sich ja vom Gegenteil überzeugen, steht dann aber dumm da, weil man den ganzen Quatsch geglaubt hat. Meine Freundin ist halb Afrikanerin und niemand hat Probleme damit. Wieso auch? Lesen Sie mal das Telefonbuch, es wird Sie verblüffen, wieviele ausländische Namen Sie darin finden können.
c.Paf kann ja auch nicht mehr, wenn es nach dem Wahlergebnis geht, nach Baden-Württemberg (über 15%). Auch Rheinland-Pflalz, Bremen und Hamburg muss er überdenken. Bald wohl auch Berlin.
Egal, nächstes Jahr komme ich wieder gerne nach Mack-Pom.
Stellt schon mal Bier klalt.

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