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Reise

Rom: Spanische Treppe nach Restaurierung wieder eröffnet

DPA Die 138 Marmorstufen sind vom Schmutz befreit, die Restaurierung ist abgeschlossen. Ab heute dürfen Rom-Touristen wieder die Spanische Treppe betreten - sogar nachts, was nicht allen gefällt.
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#1 - 23.09.2016, 13:20 von ge1234

Traurig,...

... dass eine Stadt wie Rom mit ihren unzähligen Touristen kein Geld hat und auf private Spenden zur Erhaltung seiner Bauwerke angewiesen ist. Vielleicht sollten Sie einfach mal den Vatikan stärker in die Finanzierung mit einbinden, die haben nicht nur das nötige Kleingeld, sondern profitieren auch immens von der gesamten römischen Infrastruktur. Voraussetzung wäre natürlich, dass man erstmal den römischen Korruptionssumpf mitsamt seiner mafiösen Strukturen trockenlegt.

#2 - 23.09.2016, 14:28 von El pato clavado

Spanische Treppe ? Netter Versuch

Rom ist nur mit einem Augutuszu bändigen

#3 - 23.09.2016, 15:19 von carlitom

Zitat von ge1234
... dass eine Stadt wie Rom mit ihren unzähligen Touristen kein Geld hat und auf private Spenden zur Erhaltung seiner Bauwerke angewiesen ist. Vielleicht sollten Sie einfach mal den Vatikan stärker in die Finanzierung mit einbinden, die haben nicht nur das nötige Kleingeld, sondern profitieren auch immens von der gesamten römischen Infrastruktur. Voraussetzung wäre natürlich, dass man erstmal den römischen Korruptionssumpf mitsamt seiner mafiösen Strukturen trockenlegt.
Leider hat die Stadt nicht nur unzählige Touristen, sondern auch unzählige Sehenswürdigkeiten, die zu erhalten eben sehr teuer ist.

Der Vatikan bringt sich ja - außer mit Worten - nicht mal in der Flüchtlingshilfe ein, obwohl er Vermögen genügend hätte, um helfend tätig zu werden. Warum sollte er dann in Bauten investieren? Im Übrigen profitiert nicht nur der Vatikan von Rom, sondern natürlich auch Rom vom Vatikan, der Touristen aus aller Welt anzieht.

#4 - 23.09.2016, 15:33 von Flying Rain

Hm

In Italien mit Sicherheit keine schlechte Idee das Unternehmen erledigen zu lassen. Stellt euch mal vor die Stadt und mit ihr verbandelte Unternehmen würden das erledigen....zig Millionen aus der Stadt- bzw Staatskasse würde sonstwohin versickern und am ende würden zwei Arbeiter mit nem Kärcher drüber schruppen...

#5 - 25.09.2016, 08:29 von auswerter25

Falscher Eindruck

Das private Sponsring ist in diesen Fällen leider keine positive Entwicklung. Die Firmen (einige sind ja schon genannt) sichern sich in Rom damit Nutzungsrechte für ihre Unternehmen. Die Verträge sind undurchsichtig und sorgen dafür, das ganze Plätze tagelang für Firmen feiern oder Werbetermine gesperrt werden. Schade, dass dieser vor Ort schon kritisierte Ausverkauf der Kulturstätten im Beitrag nicht erwähnt wird.

#6 - 25.09.2016, 10:44 von spmc-12355639674612

Das Geld des Vatikans

Zitat von carlitom
Leider hat die Stadt nicht nur unzählige Touristen, sondern auch unzählige Sehenswürdigkeiten, die zu erhalten eben sehr teuer ist. Der Vatikan bringt sich ja - außer mit Worten - nicht mal in der Flüchtlingshilfe ein, obwohl er Vermögen genügend hätte, um helfend tätig zu werden. Warum sollte er dann in Bauten investieren? Im Übrigen profitiert nicht nur der Vatikan von Rom, sondern natürlich auch Rom vom Vatikan, der Touristen aus aller Welt anzieht.
reicht vielleicht, um die eigenen Kunstschätze zu bewahren, aber nicht, um Rom zu sanieren. Es wird vielfach auch extrem überschätzt, über wie viel freies Vermögen (also nicht Immobilien etc.) der Vatikan verfügen kann. Im Übrigen bringt sich die katholische Kirche nicht nur in der Flüchtlingshilfe, sondern auch in vielen anderen Bereichen aktiv ein - auch und besonders in Italien, z. B. über die Caritas (http://www.avvenire.it/Cronaca/Pagine/Cos-la-Chiesa-apre-le-porte-ai-profughi-.aspx). Dass das nicht alle mitbekommen, steht auf einem anderen Blatt.

#7 - 25.09.2016, 11:05 von held_der_arbeit!

Fantastische Stadt

...aber wie schon angemerkt wurde unterschätzen viele die schiere Masse der Sehenswürdigkeiten. Da liegen Säulenreste aus der Antike, die in jeder anderen Stadt der Welt eine Hauptattraktion wären, auch schon mal als Sitzgelegenheiten (!) auf der grünen Wiese. Einfach weil es so viel anderes vorrangig zu erhalten gibt.

#8 - 25.09.2016, 13:10 von k70-ingo

Zitat von auswerter25
Das private Sponsring ist in diesen Fällen leider keine positive Entwicklung. Die Firmen (einige sind ja schon genannt) sichern sich in Rom damit Nutzungsrechte für ihre Unternehmen. Die Verträge sind undurchsichtig und sorgen dafür, das ganze Plätze tagelang für Firmen feiern oder Werbetermine gesperrt werden. Schade, dass dieser vor Ort schon kritisierte Ausverkauf der Kulturstätten im Beitrag nicht erwähnt wird.
Besser so ein "Ausverkauf", bei dem die Monumente erhalten, gepflegt und restauriert werden, als die organisierte Verantwortungslosigkeit, wie sie bisher der Fall war. So hat das ja eindeutig nicht funktioniert.

#9 - 25.09.2016, 21:47 von swissit

Wahrscheinlich hat Rom alleine

soviele historische Schätze wie ganz Deutschland zusammen.