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Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn: Der Kater nach Red Bull

Sven Simon/ imago images Die Begeisterung über den Erstligaaufstieg ist in Paderborn verschwunden. Nach der angekündigten Kooperation mit RB Leipzig steht ein Fanboykott ins Haus. Der Aufsteiger zahlt jetzt schon Lehrgeld.
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#10 - 10.06.2019, 17:56 von zauberer2112

@1 Nichts verstanden

Abgesehen davon, dass Leipzig so mehr Spieler verpflichten und bei Bedarf transferieren kann (das ist schon was anderes als ein Ausleihgeschäft zwischen zwei "normalen" Vereinen mit fest vereinbarter Laufzeit und Rückkehr oder Kaufoption), dann verraten Sie mal, wie es gehen soll, wenn diese zwei Mannschaften gegeneinander spielen? Oder die "Filiale" spielt gegen einen Konkurrenten, der eine Woche danach gegen RasenBallsport ran muss? Und ausgerechnet verletzt sich ein Akteur womöglich noch durch ein (grobes) Foul eines PadeRBorners?

#11 - 10.06.2019, 17:59 von twominus

Ergebnismanipulation???

Wie sieht s denn aus:
Sagen wir, 33. Spieltag: Leipzig ist Zweiter 8 Pkte hinter Bayern, 7 Punkte vor Platz 4. Paderborn ist 16. Abstand nsch oben/unten ist minimal. Und jetzt spielt Lipzig - Paderborn 0 - 1. Tja, was wollen wir davon halten?

#12 - 10.06.2019, 18:03 von NilsOle

Kooperation

... bedeutet immernoch, dass beide Seiten sich einen Vorteil von punktueller Zusammenarbeit versprechen. In der Marktwirtschaft wird sowas gern gemacht und Fußball ist schon seit längerem im Kapitalismus angekommen. Ich kann nicht verstehen was das Geschwätz soll. Offensichtlich wird hier ja kein Verein aufgekauft.

#13 - 10.06.2019, 18:06 von kopi4

Macht Sinn

Vorerst dürfen ja auch bei Rasenball nicht mehr als 11 spielen. Sollen die deshalb die schöne Tradition,jedes Jahr die besten aus Salzburg zu holen,einstellen? Vier bis acht eigene Spieler nach Paderborn, vertraglich abgesichert das die alle, wenn’s gegeneinander geht, auf der Bank sitzen: so funktioniert der Fußball bei RB, die Welt ist eine Dose. Wenn die DFL auch das durchwinkt Gute Nacht.

#14 - 10.06.2019, 18:16 von srbler

na ja

die fans wollen nicht das der scp ein marketinginstrument wird, was prangt den so auf den trikots, die bande im stadion ist auch komplett vermietet und die diversen nebensponsoren wollen ja eigentlich lieber im hintergrund bleiben oder wie? keiner kennt details, ja das ist eher unglücklich aber erst mal wird dumpf losgehetzt... ich warte mal ab, kann mir durchaus vorstellen das die koop. was bringen kann.. und lustig ist wie interessiert mancher forist solche artikel konsumiert obwohl er mit dem profifußball abgeschlossen hat... ich weiß übrigens sehr genau das zb. in der 5. liga geld durchaus eine rolle spielt, zb.autohäuser als sponsoren arbeitsplätze bieten um spieler abzuwerben oder oder oder, soviel zum ehrlichen fußball

#15 - 10.06.2019, 18:18 von -nip-

Tja, Nils Ole....

Mal nachdenken. Siehe einen Kommentar davor.

#16 - 10.06.2019, 18:19 von KlausMeucht

Ob das Geld jetzt von einem Vetränkeliefera Teen kommt oder von einem Versicherungskonzern spielt für mich keine Rolle. Am Ende schiesst Geld doch die Tore.

Wirklich stolz können nur die Mannschaften sein, die trotz geringen finanziellen Einsatz gut mithalten können.

Problematischer wird es, wenn Mannschaften die eigentlich Konkurrenten sein sollten Kooperationen eingehen. Problematisch wird es, wenn eine der Mannschaften im Verdacht stehen absichtlich zu verlieren

#17 - 10.06.2019, 18:23 von widower+2

Marktwirtschaft?

Zitat von NilsOle
... bedeutet immernoch, dass beide Seiten sich einen Vorteil von punktueller Zusammenarbeit versprechen. In der Marktwirtschaft wird sowas gern gemacht und Fußball ist schon seit längerem im Kapitalismus angekommen. Ich kann nicht verstehen was das Geschwätz soll. Offensichtlich wird hier ja kein Verein aufgekauft.
Diese Kooperationen, von denen sich beide oder mehrere Seiten Vorteile versprechen, sind nicht selten illegale Absprachen und rechtswidrige Kartelle. Ob man die jetzt auch noch im Fußball haben muss?

Eine solche "Kooperation" zwischen zwei Mannschaften (zwei Vereine sehe ich da gar nicht, sondern nur einen), öffnet illegalen oder zumindest anrüchigen Absprachen zu Lasten Dritter Tür und Tor. Dass RB Leipzig unter den gegebenen Umständen überhaupt eine Lizenz für den Profifußball erhalten hat war Skandal und Tabubruch gleichermaßen. Es wird Zeit, diesem Treiben äußersten Widerstand entgegenzusetzen. Die Paderborner Fans haben da nicht nur meine Unterstützung, sondern die Unterstützung nahezu aller organisierten Fanszenen in Deutschland. Und ohne diese Fanszenen verliert das Produkt Bundesliga mittelfristig massiv an Wert und Red Bull dürfte die Lust verlieren. Entweder die Fans schaffen RB wieder ab, oder RB erledigt das auf diese Art und Weise selbst.

#18 - 10.06.2019, 18:26 von mannakn

Ja, Leipzig und Red Bull....

...sind ganz böse weil sie Geld VERDIENT haben und wie armen Ultras und Hools haben nichts ausser unserer Tradition. Das ist soooo gemein....
Wenn man solche Aktionen betrachtet denkt man wirklich man ist im Kindergarten. Und die Chefs von Paderborn sollen sich nur nicht weichkochen lassen, wenn die genannten Personengruppen dann dankenswerter Weise den Spielen fernbleiben würden wäre dann wieder mehr Kapazität und vor allem Sicherheit für normale Menschen....

#19 - 10.06.2019, 18:27 von burlei

Jetzt schon dieses Verfahren in Grund und Boden verdammen ...

... ist zwar angebracht, aber verfrüht. Mal abwarten, wie es sich "bewährt". Tut es das, also bringt es Vorteile für einen Verein (und damit für den geldgebenden Konzern) wird das in den kommenden Spielzeiten immer mehr die Regel werden. Die Bundesliga hat dann eben nur noch sechs oder acht "Vereine", die in unendlichen Play-Offs einen "Konzern-Meister" (deutscher Meister kann man das dann wohl nicht mehr nennen) auswürfeln. Siehe die amerikanische Rugby-Liga. Den Konzernen selbst ist es doch völlig egal, wer oder was da rum läuft und welches Sportgerät malträtiert wird. Die Gewinne müssen stimmen, mehr nicht. Der "Fan" selbst ist ja so dumm und findet es ganz toll, wenn "sein" Verein gewinnt. Ob das nun Red Bull, VW, E.On, Gaszprom oder sonst wer ist interessiert ihn nicht. Er zahlt und ist friedlich. Friedlich ist der Begriff dafür, dass er nicht gegen den Konzern wettert.

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