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Debatte nach Skandal-Finale der US Open: "Die Männer nerven den Schiedsrichter andaue

DPA Serena Williams bekommt bei ihren Klagen über den Final-Schiedsrichter bei den US Open Unterstützung von ihrem Verband. Novak Djokovic, Sieger bei den Herren, kann Williams verstehen - findet eine Debatte aber unnötig.
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#1 - 10.09.2018, 12:03 von Greg84

So ganz kann ich nicht nachvollziehen, was in der ganzen Geschichte das Problem ist. Williams' Trainer hat das Coaching hinterher sogar zugegeben mit dem Hinweis "aber das machen alle". Der Schiedsrichter hat also nichts falsch gemacht. Wenn Williams dann noch meint ihn als Dieb oder Lügner bezeichnen zu müssen und ihren Schläger zu zertrümmern, ist in meinen Augen recht deutlich, bei wem der Fehler lag. Vielleicht erst mal an die eigene Nase fassen bevor man etwas von Sexismus erzählt. In einem Sport, in dem Frauen für weniger Leistung (Anzahl der zu spielenden Sätze) die gleichen Preisgelder bekommen, scheint mir Sexismus gegen Frauen nicht gerade ein Problem zu sein.

#2 - 10.09.2018, 12:19 von wizzard74

Dieses Mimimi ist so nervig, dass man es kaum in Worte fassen kann. Ständig irgendwelche Behauptungen ohne jeden Beleg ("aber die Männer sind viel schlimmer") bzw. Konjunktive ("einen Mann hätte der Schiedsrichter anders behandelt"). Aber wenn's um Fakten geht, wird es ganz, ganz dünn. Wie immer.
Also bitte: Welcher ATP-Spieler mit einschlägigen Vorstrafen (nach dem Williams'schen Motto "I will shove that ball down your throat") hat in der jüngeren Vergangenheit ungestraft einen Schiedsrichter mit "Lügner" und "Dieb" beleidigt sowie offen bedroht ("Du schiedst kein Spiel von mir mehr") und ist damit ohne Code Violation davongekommen? Ich warte gespannt auf Beispiele.

#3 - 10.09.2018, 12:23 von white_rd

Skandalfinale?

Was soll denn diese Überschrift? Das klingt ja als ob Serena Williams durch Beschiß verloren hat. Hat sie aber nicht, ihre Gegnerin war in jeder Hinsicht klar besser und hatte das Spiel bis zum Schluß unter Kontrolle, anders als Williams sich selbst. Der einzige Skandal war das unverschämte und beleidigende Verhalten von Williams dem Schiedsrichter gegenüber, sicher auch mit dem Ziel ihre zu jedem Zeitpunkt faire und anständige Gegnerin aus dem Konzept zu bringen.

#4 - 10.09.2018, 12:30 von rieberger_2

billiges Verhalten einer schlechten Verliererin

Man kann darüber streiten, ob das Coaching-Verbot sinnvoll ist. Aber solange es Bestandteil des Regelwerks ist und verboten ist, solange muss es sanktioniert werden. Und genau das ist passiert. Wenn das ein Tennisstar nicht akzeptieren will, ist das das Problem des Stars. Daraus einen Genderskandal zu machen, ist billig und unwürdig. Übrigens wird es keine Gleichheit im Sanktionieren von Regelverstößen geben können, da es eben auch noch einen Ermessungsspielraum gibt.
Lösung dieser unwürdigen Geschichte: Frauen schiedsen Frauen. Somit ist der Vorwurf einer Diskriminierung dann wohl vom Tisch. Das würde allerdings als billige Ausrede dann nicht mehr gelten.

#5 - 10.09.2018, 13:01 von Gmorker

Whataboutism vom Feinsten

Der Fluch der Neuzeit. "aber die anderen", "aber bei denen", "aber sonst". Es ist unterm Strich vollkommen nebensächlich, wie Fehlverhalten in anderen Spielen von anderen oder demselben Unparteiischen geahndet oder nicht geahndet werden. Es gab für jede Strafe durch Ramos (reaktion!) einen klaren Grund von Seitens Williams/Trainer (Aktion). Auf Aktion erfolgt Reaktion, gemäß den Regeln. Das diese Regeln nicht mathematisch exakt immer und überall angewandt werden, ist schade, aber keinerlei Grund, sich über die Anwendung der Regeln so unwürdig aufzuregen.

#6 - 10.09.2018, 13:17 von spon-facebook-10000012354

Absurde Regel

Wie soll denn der Schiedsrichter das Coaching verhindern? Trainer und Spieler können doch einen Code vereinbaren (Hut aufsetzen mit Sonnenbrille bedeutet Serve-and-Volley-Spiel, nur Sonnenbrille bedeutet Grundlinienspiel, Hut ohne Sonnenbrille bedeutet Chip and Charge, weder Hut noch Sonnenbrille bedeutet Inside-Out-Schläge)?
http://www.insideout-tennis.de/on-court-coaching/

#7 - 10.09.2018, 13:18 von Luke1973

Schlimm ist nur der Begriff Whataboutism

Sollte es tatsächlich so sein, dass eine Regel, die zwar im Regelwerk steht, aber in der Praxis von den Schiedsrichtern nicht geahndet wird, dann ist die Frage "Aber was ist mit den anderen..?" durchaus berechtigt.

#8 - 10.09.2018, 13:21 von Olaf

Na ja, John Mcenroe war legendär für seine Beschimpfungen der Schiedsrichter und seine Ausfälle. Er wurde dafür auch einmal Disqualifiziert.

Aber heute ist mehr Mimimimi. Im Austeilen sind sie alle groß, aber wehe man soll selber mal einstecken.

#9 - 10.09.2018, 13:24 von Amadablam

Alles halb so wild!

Sereno war auf der Verliererstraße - da hat er halt die Fassung verloren.

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