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Ferrari beim Großen Preis von Monaco: Kleinlaute Freude über Platz zwei

Mark Thompson/Getty Images Vor der Formel-1-Saison galt Ferrari als Favorit - endlich sollte wieder ein Titel her. Sechs Rennen später ist der Rennstall desillusioniert. Schon die schwachen Leistungen der Piloten Vettel und Leclerc werden gefeiert.
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#1 - 27.05.2019, 07:35 von hefe21

Niederwalzen

Ohne Not hat man 2 Jahre vor dem großen (?) Umbruch aufgrund des Auslaufens des Concordeabkommens nochmal die Reifenspezifikationen getauscht. Obwohl sich am Ende der letzten Saison ein brauchbares Konkurrenzverhältnis bezüglich des "Verständnisses" der Walzen eingependelt hat. Mercedes gibt unumwunden zu, dass die breiteren Pneus ihre alten "'Fensterprobleme" auf wundersame Weise gelöst haben. Aus Fansicht stellt sich da die Frage: Wie dumm sind die Verantwortlichen, inclusive der Teams selbst, eigentlich, dass sie das seit 6 Jahren alles plattwalzende Werksteam auch noch bevorzugen, statt es wie einst alle zu lange dominierende Teams mittels Eingriffen einzubremsen.

#2 - 27.05.2019, 08:01 von hollowman08

Es fehlt

ein klares Bekenntnis des Teams zu Leclerk als Nummer eins. Er war es der den ersten Sieg hätte einfahren können und an Führung liegend technische Probleme bekommen hatte. Stattdessen versaut man bei ihm jedesmal die Strategie und behandelt ihn als ob er nicht der Siegfahrer ist sondern die nummer zwei und in Monaco hat man in völlig in der Quali ignoriert dabei hat er im 3 Freien Training gezeigt dass er soger die Pole holen könnte.

#3 - 27.05.2019, 08:06 von Charlie Whiting

In der Tat

Auf der kurzen Strecke sind 0,7 sec ne Menge Holz. Liegt wohl an den vielen langsamen Kurven. Das mit Leclerc setzt die Reihe der Fehlentscheidungen fort. Hätte ihm eine gelungene Aufholjagd gegönnt. Andere hatten nicht den Mut zum Überholen. Wäre Bottas Wagen nicht beschädigt worden hätte es noch schlechter für Ferrari ausgesehen. Ich bezweifle dass die noch eine entscheidende Verbesserung finden. Schade um die Spannung und für Seb.

#4 - 27.05.2019, 08:21 von Furchensumpf

Zitat von hefe21
Wie dumm sind die Verantwortlichen, inclusive der Teams selbst, eigentlich, dass sie das seit 6 Jahren alles plattwalzende Werksteam auch noch bevorzugen, statt es wie einst alle zu lange dominierende Teams mittels Eingriffen einzubremsen.
Also die, welche ihre Hausaufgaben vernünftig machen, einbremsen? Was soll denn der Blödsinn? Demnächst auch in der Schule die besten in der Klasse einbremsen, damit die anderen besser darstehen?

Ferrari soll seine Hausaufgaben machen. So einfach...

#5 - 27.05.2019, 08:25 von Nutzer ohne Namen

der 1. absatz müsste lauten

Wohlgemerkt nach einem zweiten Platz beim Großen Preis von Monaco, den der 31-Jährige nur erreichte, weil der eigentlich als Zweiter ins Ziel gekommene Max Verstappen zuvor in der Boxengasse mit dem Mercedes von Bottas zusammengestoßen ist. Der Red Bull Pilot bekam für die Aktion eine Fünf-Sekunden-Strafe, was ihm im Endergebnis den 4. statt der 2. Platz einbrachte. Durch die Kollision wurde eine Felge an Bottas Rennwagen beschädigt, weshalb ein weiterer Besuch in der Box notwendig war und der Ferrari-Pilot Bottas überholen konnte. Vettel profitierte in dieser Saison erstmalig von einer Kollision zweier direkter WM-Konkurrenten.

#6 - 27.05.2019, 08:33 von Anindo

Leistung muss nunmal gedeckelt werden...

...wie in so gut wie jeder anderen Motorsport-Disziplin, weil es ansonsten kein faires Rennen ist. In der Formel E können die Hersteller zumindest am Antriebsstrang ran und je nach Kurs gewinnt eher ein Wagen mit Gängen oder einer ohne...

#7 - 27.05.2019, 08:38 von mantrid

Die pure Langeweile

Es reicht, wenn das Auto an bestimmten Stellen schnell genug ist, dann kann man auf dem Rest der Strecke trödeln. Dazu fahren die Piloten eher ferngesteuert. Man sollte den Funkverkehr auf ein Minimum beschränken, d.h. Funk nur bei sicherheitsrelevanten Vorkommnissen und zur Absprache des Boxenbesuchs. Sonst sollen die Piloten ihr Rennen fahren. So sind die Rennen zunehmend öde und langweilig, weil es nur noch um das Material, nicht mehr um fahrerische Intelligenz geht.

#8 - 27.05.2019, 09:27 von Nonvaio01

naja man haette erwaehnen koenne das Vettel

probleme mit der Kuehlung hatte und deshalb abstand halten musste. Immer wenn er 2 runden zu dicht hinter Verstappen war, wurde der Motor zu heiss. Jedenfalls kam es so ueber den Boxenfunk.

Trotzdem muss Ferrari sich keine gedanken um die WM machen. Wer auch immer fuer die Taktik dort verantwortlich ist macht seit 3 jahren einen mieserablen job.

#9 - 27.05.2019, 09:29 von Nonvaio01

stimme zu

Zitat von mantrid
Es reicht, wenn das Auto an bestimmten Stellen schnell genug ist, dann kann man auf dem Rest der Strecke trödeln. Dazu fahren die Piloten eher ferngesteuert. Man sollte den Funkverkehr auf ein Minimum beschränken, d.h. Funk nur bei sicherheitsrelevanten Vorkommnissen und zur Absprache des Boxenbesuchs. Sonst sollen die Piloten ihr Rennen fahren. So sind die Rennen zunehmend öde und langweilig, weil es nur noch um das Material, nicht mehr um fahrerische Intelligenz geht.
Monaco sollte man streichen, es macht keine sinn. Im letzten jahr war Ricardo zum schluss 5 sek langsamer als der rest des feldes, weil man aber nicht uebrholen konnte hat er gewonnen.

Die autos sind 2M breit, man braucht also mindestens 4 meter breite um zu ueberholen.....das gibt Monaco leider nicht her.

Nichts gegen hamilton und seine leistung, aber Monaco ist keine rennstrecke mehr.

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