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Kroos über Özil: "Die Art und Weise seines Rücktritts war nicht in Ordnung"

AFP Mesut Özil sei "ein lieber Kerl" - habe aber "Quatsch" verbreitet, sagt sein ehemaliger Teamkollege Toni Kroos: "Ich denke, dass er selbst weiß, dass es Rassismus innerhalb des DFB nicht gibt."
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#1 - 16.08.2018, 01:22 von Proggy

Aktuell hat Özil auch ein Problem mit den Gunner-Fans auf der Insel. Man kann gespannt sein, in welcher Sprache er sich diesmal erklärt und ob er die Kritik der englischen Fans ebenfalls als Rassismus sieht.
Es sind übrigens die gleichen Kritikpunkte, die auch die deutschen Fans äußerten und dafür dem Vorwurf des Rassismus ausgesetzt wurden!

#2 - 16.08.2018, 01:23 von roadcrew

Gesteh deine Fehler ein, Toni...

Toni Kroos ist derzeit ein merkwürdiger Kicker. Bei dieser WM war er einer der deutlichen Underperformer. Bereitete gegen Schweden ein Tor vor (und schoss auch eins) und eins gegen Südkorea. Seinen Patzer gegen Sverige trabte er flockig bis zum 0:1 hinterher, ebenso wie dem Tor der Mexikaner.

Impulse nach vorn waren nicht viele bei Kroos.

Edler wäre daher gewesen, wenn er nicht über Özil gelabert hätte, sondern über seine schwache WM.

#3 - 16.08.2018, 03:21 von quark2@mailinator.com

Man würde erwarten, daß bei strukturellem Rassismus nicht so viele Spieler mit Migrationshintergrund in die Nationalmannschaft berufen würden. Die Mischung ist derart vielfältig, daß man wohl schon davon ausgehen darf, daß nach Leistung gewählt und Leistung auch möglichst objektiv beurteilt wird. DFB, UEFA, FIFA sind nun wirklich Organisationen, deren Integrität ich nicht 100%ig für gegeben halte. Aber wenn Özil meint, er wäre Opfer von Rassismus und Nationalismus - wie ist der denn in die Mannschaft gekommen ? Er ist sicher sehr gut, aber nicht alternativlos.

#4 - 16.08.2018, 06:24 von radioactiveman80

Auweia, Toni, das fliegt Dir um die Ohren

Es ist nur noch eine Frage von Stunden, bis die ersten Tweets oder Artikel erscheinen, in denen Dir erzählt wird warum Du Unrecht hast und dass der Rassismus überall ist, auch und gerade beim DFB. Geschrieben von Menschen die exakt null Minuten auf dem Fussballplatz, im Nationaltrikot oder anderweitig in den Diensten des DFB standen. Sie werden auf Dich eindreschen, sie werden Dir hysterisch ins Gesicht schreien dass Du Teil des Problems bist. Dass Du es ja garnicht nachvollziehen kannst. Dass Du es mitverschleierst. Warum Du die Pflicht hast Özil zu verteidigen. Es ist irrelevant ob Du in der Sache Recht haben könntest - denn hier geht es um moralische geprägte Hoheitsansprüche. Du hast leider die falsche Kritik geäussert...

#5 - 16.08.2018, 06:57 von ncassady

Achso?

Vielen Dank ans Toni Kroos dafür, dass er Mesut Özil erklärt, was Rassismus ist und was nicht. Denn das bestimmen ja wohl immer noch wir selber. So wie Männer bestimmen, wann eine Frau sich sexuell belästigt fühlen darf. Diese Mannschaft gibt wirklich ein erbärmliches Bild ab.

#6 - 16.08.2018, 07:02 von hooge789

Lehnt sich weit aus dem Fenster,

der Toni Kroos. Rassismus läuft sehr versteckt ab. Woher will Toni Kroos wissen welche Kommentare und Andeutungen im Gespräch mit Grindel gefallen sind. Er war nicht dabei. Dass die NM rassistisch ist, hat Mesut Özil nicht gesagt, er hat ausschließlich vom DFB gesprochen. Mesut Özil hätte auch sagen können ich lasse jetzt Platz für jüngere Spieler und sein wahres Empfinden verstecken können. Damit haette er sich keine Feinde gemacht, aber er war mutig genug auszusprechen was er denkt.

#7 - 16.08.2018, 07:10 von romeov

Wie oft...

wird diese "Staatsaffäre" denn noch verhackstückt? Dieses missionarische Getue hier in diesem Land ist kaum noch noch zu ertragen.

#8 - 16.08.2018, 07:35 von genaumeinding

Reden ist Silber schweigen ist Gold

Bevor Kroos so einen Mist redet, haette er besser geschwiegen. Netter Kerl ... Quatsch, keine Selbstreflexion über die eigene schlechte Leistung. So braucht man ihn nicht mehr in der NM. Besser er waere auch zurück getreten und haette jüngeren Spielern Platz gemacht, die keine Alibiausreden wie überspielt zu sein verwenden.

#9 - 16.08.2018, 07:50 von mansky

'Quatsch' sagt der saturierte Exil-Kicker, der behauptet,

viele in Deutschland hätten sich über eine Niederlage der dt. Nationalmannschaft währen der WM 2018 gefreut. Keine Spur von Selbstkritik und Reflektiertheit, aber Özil Dummheit unterstellen?! Er war nie der tiefste Teller, aber jetzt beweist er auch, dass er keine eigene Meinung hat. Schon auffällig, dass sich Bayernspieler (Müller, Neuer) und Ex-Bayernspieler im Hoeness-Sprech äußern. Das wird in Zukunft zu Problemen in der Nationlamannschaft führen, dessen bin ich mir sicher. Ich glaube nämlich, dass Khedira, Boateng und Rüdiger nicht der gleichen Meinung sind. Wir werden Verhältnisse wie im franzöischen Team von 8 Jahren haben - nämlich eine Spaltung der Mannschaft in Bio-Deutschen und die mit Migrationshintegrund.

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