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Liverpools Matchwinner Origi: Die Rolle seines Lebens

PETER POWELL/EPA-EFE/REX Vor einem Jahr hat Divock Origi noch mit dem VfL Wolfsburg in der Relegation gespielt. Jetzt war er der Mann des Abends für den FC Liverpool gegen den FC Barcelona - und zeigte wieder sein besonderes Talent.
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#1 - 08.05.2019, 11:15 von wolfgang.heinz441

Verdienter Sieg

Auf Grund katastrophaler Abwehrleistungen hat Liverpool verdient gewonnen. Allerdings hatte man Glück, wie Videobilder beweisen, dass Robertson nach klarer Tätlichkeit gegen Messi in der 1.Min. nicht vom Platz gestellt wurde. Wahrscheinlich hatte Videoschiedsrichter Felix Zwayer seinen Platz noch nicht eingenommen ??!!!

#2 - 08.05.2019, 11:19 von der_aufklaerer

Jordi Alba war katastrophal

Wenn jemand gestern das Spiel für Barcelona verloren hat dann der katastrophale Jordi Alba mit zwei kapitalen Fehlern die direkt zu Liverpool Toren führten. Pique war ebenfalls unterirdisch. Wie auch der Rest der Barca Abwehr. Das 4.Tor für Liverpool nach dem Eckball war Slapstick.

#3 - 08.05.2019, 12:01 von Hörbört

Origi in Trance

Seine Entrücktheit/Abwesenheit war in der Tat sehr auffällig. Selbst beim Ständchen nach dem Spiel hielt dieser Zustand an. Für mich ein Indiz dafür, dass sich der Mann in Trance befand. Und damit auch einer der wenigen Sportler, die den formelhaften Satz "Ich werde das wohl erst in einigen Tagen realisieren..." tatsächlich für sich reklamieren können.

#4 - 08.05.2019, 12:26 von kakophoniephobie

Mannschaftsgeist

Dieses legendäre Spiel zeigt, dass der Glaube an sich selbst Berge versetzen kann - dank eines starken Mannschaftsgeistes, eines ungebrochenen Siegeswillen und euphorisierten, enthusiasmierten Zuschauern, die als unsichtbarer, aber deutlich spürbarer zwölfter Spieler in das Geschehen eingreifen. Überschwänglich könnte man von "purer Magie" sprechen. Nicht die technisch bessere Mannschaft hat gewonnen, sondern die mental stärkere. Das macht Fußball einerseits so unberechenbar und andererseits so sehenswert. Und Klopp klopft sich nicht selbst auf die Schulter, nein, er ist menschlich so groß und als Mentaltrainer und "Schamane" so raffiniert und ausgebufft, seine Mannschaft weiter aufzurüsten mit Worten wie "fucking mentality giants". Das ist nicht nur ein Kompliment, das ist psychologische Finesse der allerfeinsten Art. Klopp hat seine Jungs in vielerlei Hinsicht besser gemacht, und so ist es diesen gerade in entscheidenden Spielen möglich, förmlich über sich hinauszuwachsen. Gut zu sehen auch an Nicht-Stammspielern wie Divock Origi.

#5 - 08.05.2019, 13:50 von tzoumaz

Im Unterschied zu Barca...

hätte Real ein 3:0 nicht mehr hergeschenkt. Barca ist eine große Mannschaft, aber dazu gehört auch eine große Abwehr und die ist schon längere Zeit unterirdisch (TerSteegen ausgenommen) Ein Piquet aber auch ein Jordi Alba gehören da nicht hin. Piquet, ein alter, relativ langsamer Spieler hat außerdem erhebliche technische Defizite. Nur weil ein starker Kopfballspieler ist, gehört er nicht in eine solche Mannschaft. Gratulation an Liverpool!!!. Ehrlich gesagt: das hat selbst keiner der Spieler für möglich gehalten.