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Reals Niederlage gegen Barcelona: Klassische Demütigung

AFP Real Madrid musste zuletzt einige klare Pleiten gegen Barcelona hinnehmen. Doch diesmal war es anders: Dem Rivalen reichte eine dürftige Leistung - und Real ist im Angriff kein Spitzenteam mehr.
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#1 - 28.02.2019, 09:23 von kaiservondeutschland

Die Wahrheit über Real Madrid

In Deutschland verstehen die Leute nicht, dass Real Madrid viel schlechter als Barça ist. Barcelona hat in den letzten 10 Jahren 7 mal die Meisterschaft und 6 mal die Copa del Rey gewonnen, Real Madrid jeweils nur zweimal. 13:4 für Barcelona. Und das war mit Cristiano Ronaldo. Dieses Jahr ist CR7 weg. Deswegen hatte ich nichts anderes erwartet. Der bessere Club hat sich durchgesetzt. Real war auch mit CR7 nur in der Champions League überragend, national aber nicht. Genau deswegen zählt Guardiola Real Madrid nicht zur Weltspitze.

#2 - 28.02.2019, 09:27 von gnarze

Lahmer Classico

Also ich war sehr enttäuscht von diesem Classico - kaum Feuer im Spiel, schlechte Stimmung, auch das Niveau war überschaubar.
Ansonsten trifft der Artikel auch meine Meinung, dürftige Leistung von Barca, abschlussschwaches Real.

#3 - 28.02.2019, 10:21 von Pela1961

Herrlich,

wie unterschiedlich im gleichen Medium dasselbe Spiel beurteilt wird. Hier ist es die "klassische Demütigung". Der andere Artikel zum gleichen Spiel beginnt mit dem Satz "0:3 - das hört sich nach einer Demütigung an. Dabei war Real die bessere Mannschaft...."

#4 - 28.02.2019, 10:36 von golfstrom1

Real - Barca

Es ist bei Real ganz klar das Jahr Eins nach Ronaldo. Zidane wusste was auf ihm zukommen würde, wenn er da geblieben wäre. Fakt ist, das Team ist satt. Spieler wie Modric, Kroos, Ramos, Benzema, Bale, Navas,Marcelo oder auch Varane haben alles gewonnen was es mit Real zu gewinnen gibt. Zudem wirkt der Teamspirit nicht sonderlich hoch. Real wirkt eher wie eine Ansammlung guter Einzelakteure. Wie im Artikel beschrieben fehlt ganz vorne nach dem Weggang von Ronaldo die Durchschlagskraft. Der Mann hat pro Saison mindestens 30 Treffer erzielt wettbewerbsübergreifend. Und das waren eben häufig auch Treffer die vor allem aufgrund Ronaldos exzellenten individuellen Fähigkeiten entstanden sind. Diese Tore fehlen jetzt an allen Ecken. Es ehrt Real, dass sie dem Supertalent Vinicius die Spielpraxis geben, die ein 18jähriges Supertalent eben auf höchstem Niveau braucht. Aber man sieht eben häufig, dass dies nicht ohne Rückschläge dahergeht. Was Real braucht ist ein Umbruch jetzt. Man sollte sich von einigen Stars trennen und ein neues Team aufbauen. Real hat in den vergangenen 5 Jahren verhältnismäßig wenig Transferausgaben getätigt und im Verhältnis zum direkten Konkurenten Barcelona regelrecht sparsam gelebt. Barca hat Unsummen allein für Dembele und Coutinho investiert. Aber vor allem Dembele fängt an langsam in dieses Team hineinzuwachsen und wird meiner Meinung nach in den kommenden Jahren eine wichtige Stütze des Teams sein.

#5 - 28.02.2019, 10:44 von kufu

Zitat von kaiservondeutschland
Barcelona hat in den letzten 10 Jahren 7 mal die Meisterschaft und 6 mal die Copa del Rey gewonnen, Real Madrid jeweils nur zweimal. 13:4 für Barcelona.
Jetzt haben Sie glatt vergessen, das Verhältnis von 1:4 CL-Siegen zu erwähnen. Aber ich verstehe schon, wen interessiert schon so ein Kleine-Mädchen-Turnier, in dem sogar Mannschaften wie Bayern regelmäßig ins Halbfinale kommen.

#6 - 28.02.2019, 11:20 von bcpt8

Kleine und große Rituale der Demütigung gehören bekanntlich zum Standardrepertoire dieser Erzrivalen untereinander. Trotzdem dürften die "Königlichen" den frechen (ich nenn's statt Panenka- mal) Pirlo-Gedächtniselfer von Suárez wie einen unfairen finalen Tiefschlag beim Boxen empfunden haben (je ein weiterer Elfer wäre bei Ramos vs. Suárez zwingend, bei Semedo vs. Vinícius möglich gewesen). Konsterniertheit aber auch darüber, nach ihrem Chancenwucher dieses Spiel noch so deutlich verloren zu haben. Nicht zu übersehen waren dabei wieder die (die auch in #4 erwähnten) Umbruchwehen einer teils in die Jahre gekommenen, teils im Verjüngungsprozess befindlichen Truppe auf der Suche nach verlorengegangener Souveränität nicht erst mit Ronaldos Abgang. Ähnliches zeichnet sich auch bei Barça mehr oder weniger schleichend ab. Parallelen zu einem derzeit (zumindest in der Liga) allenfalls "zweiten Leuchtturm" könnten gezogen werden.

Ja, der 18-jährige Vinícius hätte zum Matchwinner für Real werden können, wären ihm neben seinen feinen Dribbelkünsten schon jetzt ebensolche Knipserqualitäten gegeben. Ein inzwischen in div. Ligen wie Pilze aus dem Nachwuchsboden schießender Spielertyp, der auch gestern mit verzückender Ballfertigkeit ansonsten kaum vorhandenes Spektakel in diesem Clásico entfachte und Barças ohnehin labile Abwerreihen unschmeichelhaft alt aussehen ließ (wobei das Überraschungmoment den auf eine Defensive in der Rückwärtsbewegung zustürmenden Spieler sicherlich im Vorteil sieht).

Stattdessen wurde also sein Pendant Dembélé auf Barça-Seite für seinen Beitrag als doppelter Assistgeber neben dem Doppeltorschützen gefeiert. Wie gewohnt auch von Messi, der damit mehr in Erscheinung trat als mit seinem diesmal fast auf eine Beobachterrolle reduzierten Vortrag nach seiner Gala jüngst in Sevilla. Mann des Abends war bei den meist uninspirierten Katalanen aber wohl ter Stegen, der sein Team einmal mehr lange Zeit überhaupt im Spiel hielt, bevor seine Kollegen nicht wirklich absehbar vorne noch die Kurve bekamen (bis zur Pause reichte es zu keinem Torschuss).

Bei den Madrilenen spielte neben Vinicius auch Reguilón eine m. E. auffällige Partie. Als Konkurrent des nunmehr zum Reservisten degradierten Marcelo sorgte er in dessen Manier auf linksaußen für ähnlich temporeiche Vorstöße und gefährliche Hereingaben, die von den Abnehmern im Sturmzentrum aber ein ums andere Mal nicht zählbar verwertet wurden. Selber scheiterte er mit seinem fulminanten Flugkopfball allerdings ebenfalls an ter Stegens Reflexen. Auf die u. a. wird Barça auch am Samstag vermutlich wieder besonders angewiesen sein. Ob dort One-Man-Shows mal von ihm, Messi oder Suárez mittelfristig noch reichen werden?

#7 - 28.02.2019, 13:14 von hefe21

Max Mourinho

"Wenn der Name Mourinho fällt, ist Alarmstufe Rot in Madrid."
Haha, dazu passt, Sepp Maier gibt sie aktuell anlässlich seines 75ers ausgiebig zum Besten, die Geschichte von den Bayern, denen einst Max Merkel als Medizin verordnet hätte werden sollen. Da finden sich bei Real sicher auch ein paar Charakterköpfe, die Mourinho zu verhindern wissen.
Ich gehe davon aus, dass sich die Realspieler nun endgültig auf die CL fixieren. Ein Cupausscheiden wäre völlig belanglos, wenn sie mit einem 4. Triumph in Folge den europäischen Vereinsfußball endgültig der Lächerlichkeit preisgeben könnten.

#8 - 28.02.2019, 13:31 von Athlonpower

Da wird wohl bald die Einkaufstour in Europa beginnen

Dann würde ich mal vorhersagen, daß ab Frühling in Europa die große Einkaufstour von Real Madrid beginnen wird, die blamablen letzten Jahre in der spanischen Liga wurden ja von den CL-Erfolgen ausgeglichen, sollte das wie zu erwarten nichts werden mit der Titelverteidigung, wird wohl nicht nur der Trainer sich neuen und aufregenden Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt stellen dürfen,

dann kommt ja Lewandowski vielleicht doch noch zu seinem Lieblingsverein, bei dem er schon seit Jahren unbedingt spielen will und die halbe Dortmunder Mannschaft gleich mit dazu:-)

#9 - 28.02.2019, 13:59 von zauberer2112

Ich verstehe nicht, dass Real so schlecht

spielt, obwohl sie doch immer noch DEN Mittelfeldstrategen schlechthin in ihren Reihen haben. Sogar aufs Tor geschossen soll er haben, unser Querpass-Toni.