Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Sport

Rücktritt von Lindsey Vonn: Byebye, Speed-Queen

REUTERS Lindsey Vonn ist eine der größten Skifahrerinnen der Geschichte. Ihr Körper zwingt sie zum Rücktritt, WM-Bronze sorgt für einen versöhnlichen Abschluss. Über eine Frau, die zu polarisieren wusste.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 2/3    
#10 - 11.02.2019, 09:35 von Papazaca

Die wahren Sieger sind alle Normalos und die Currywurst

Klar gibt der Artikel eingewisses Fazit vor. Aber ab und zu wird einem klar, wie schön es ist, kein Leistungssportler zu sein. Das ist gut für den Körper. Und man wird vor lauter Leistungsdruck auch nicht zum Stinker. Also, statt Sternerestaurant ein Hoch auf die Currywurst. Wie schön ist es, normal zu sein. Na ja fast.

#11 - 11.02.2019, 09:39 von hektor2

Danke

Danke Lindsey für tolle Jahre, super Leistungen und die Show!

Gute Besserung und bestimmt wird sich für Dich eine andere Tür öffnen!

Alles Gute

#12 - 11.02.2019, 09:56 von harald441

Übrigens,

der Höflichkeit halber schreibt man bei Damen, die noch nicht verheiratet sind, nicht nur den Nachnamen, sondern auch den Vornamen dazu. Also nicht "Vonn fuhr....", sondern "Lindsay Vonn fuhr.... Erstere Formulierung klingt so abfällig, wie wenn ein Kollege von einem anderen Kollegen sagen würde "Maier hat mal wieder......" anstatt "Herr Maier".
Soviel Höflichkeit sollte einem Schreiber eine junge und dazu noch hübsche und dazu noch erfolgreiche Dame schon wert sein.

#13 - 11.02.2019, 10:15 von ein-berliner

Was soll das?

Es stehen doch die nächsten Reklamefiguren der Skifirmen schon bereit und die Fernsehanstalten haben weiterhin ihre billigen tagesfüllende Sendezeiten für diesen Zirkus. Beim Biathlon hat die Reklame ja bereits die Schusswaffen komplett zugeklebt, glücklicherweise sind die Geschosse für derartige Zwecke noch nicht nutzbar.

#14 - 11.02.2019, 10:16 von gehirnaus

Ja die Überschrift

Ich wollte heute schon ganz früh schreiben aber da hatte ich noch keinen Kaffee. Ich dachte nur wie kann der Spiegel schon wieder so geil auf Quote sein das er die Weltbeste Skifahrern als Drama Queen in der Überschrift betitelt oder ist es der viel erwähnte Sexismus. Ich dachte ich werde erst nach meinem ersten Kaffee schreiben vielleicht bin ich dann weniger sauer. Aber siehe da aus der Überschrift wurde die
“ Speed Queen” Respekt dafür. Auch wenn ich immer noch etwas sauer bin.

#15 - 11.02.2019, 11:06 von cobaea

Zitat von harald441
der Höflichkeit halber schreibt man bei Damen, die noch nicht verheiratet sind, nicht nur den Nachnamen, sondern auch den Vornamen dazu. Also nicht "Vonn fuhr....", sondern "Lindsay Vonn fuhr.... Erstere Formulierung klingt so abfällig, wie wenn ein Kollege von einem anderen Kollegen sagen würde "Maier hat mal wieder......" anstatt "Herr Maier". Soviel Höflichkeit sollte einem Schreiber eine junge und dazu noch hübsche und dazu noch erfolgreiche Dame schon wert sein.
Ihr letzter Satz verwirrt nun aber doch: Höflichkeit nur, wenn die Frau hübsch, jung und erfolgreich ist? Gegenüber alten, erfolglosen und nicht so hübschen kann man dagegen die Höflichkeit vergessen? Und was hat der Vorname mit dem Zivilstand zu tun? Da sind wir endlich das "Fräulein" los, da will jemand sogar noch auf der Rennpiste den Ehenachweis wieder einführen! So lange die Schweizer Rennläuferin Lara Gut unverheiratet war, wäre es - Ihrer Meinung nach - also abfällig gewesen, nur "Gut" zu sagen (oder schreiben). Jetzt wo sie verheiratet ist, ist es nicht mehr abfällig "Gut Behrami" statt "Lara Gut Behrami" zu sagen/schreiben? Wie machen Sie das bei Männern? Wird dann aus "Bode Miller" nur noch "Miller" oder muss bei Männern keine Rücksicht auf den Zivilstand genommen werden?

#16 - 11.02.2019, 12:19 von chense90

Ich bin beileibe kein Freund von Lindsey Vonn ...

... aber dieser Artikel kommt schon sehr wie ein Verriss daher, weil er das was man ihr ankreiden kann übertreibt.

Mich störte bei ihr (wie übrigens auch bei Riesch und Hirscher) vor allem dieses verbissene, das teilweise sogar krankhaft getrieben wirkte. Sie schien bereit sein für ihr Ziel 87 über Leichen zu gehen.

Genauso ihr Hang zur Selbstdarstellung.

In der letzten Zeit allerdings menschelte es bei ihr und man durfte eine andere Lindsey kennenlernen. Gestern im ORF kam sie sogar richtig sympathisch rüber. Daher freue ich mich mit ihr über diesen einen letzten Erfolg und wünsche ihr alles Gute für die Zukunft!

#17 - 11.02.2019, 13:37 von betonklotz

Da kann man nur alles Gute wünschen

Es wird mit Sicherheit nicht so einfach sein. Da sie bewiesenermaßen ehrgeizig und tatkräftig ist, ohne diese Eigenschaften wäre eine solche Karriere ja unmöglich, wird sie sich wohl kaum entspannt zurücklehnen und die Beine baumeln lassen. Die Frage ist ob sie etwas findet was sie ausfüllt. Bedingt durch ihr intensives Trainingsprogramm hatte sie ja nur wenig Zeit, noch etwas anderes ausser dem Rennsport kennenzulernen.

#18 - 11.02.2019, 14:09 von cave68

ich kann

an diesem Artikel nichts negatives finden.Unbestritten sind ihre Erfolge und ihr Können....aber ihr Charakter (zumindest wie sie ihn nach aussen trägt) mochte ich nie....und das schon bevor die Diagnose Depression durch die Presse lief.
Wenn ich jetzt über diesen Seitenhieb in Richtung Michaela Schiffren lese und die Tatsache,dass sie immer noch dieses typisch amerikanische Publicity-Verhalten an den Tag legt weiss ich nicht so recht was ich davon halten sollte. Selbstreflektion scheint meiner Meinung nach nicht ihre grosse Stärke zu sein.
Bleibt abzuwarten wie jemand wie sie damit umgehen wird ,dass das Medieninteresse nachlassen wird...ich befürchte,dass die Worte Lindsey Vonn und Depression nicht zum letzten Mal in einem Zusammenhang genannt wurden....beispiele von Menschen,die den Sprung aus der Sport- und Glitzerwelt nicht geschafft haben gab es ja genügend.

#19 - 11.02.2019, 16:51 von Kritik

Zitat von krautrockfreak
bezahlt die Allgemeinheit viel Geld (Sportförderung, Fernsehrechte etc.), damit eine kleine Zahl an Spitzenathleten immer weiter die Rundenzeiten unterbieten und ihr Ego befriedigen können, machen dabei ihren Körper kaputt und am Ende bezahlt die Allgemeinheit wieder für die Spätschäden und die immensen Krankenkosten.
Und Sie glauben wirklich, diese Hochleistungssportler sind bei der AOK versichert, so daß die Gesundheitskosten von der Allgemeinheit, also auch von Ihren Beiträgen bezahlt werden.
Was ist das denn für eine komische Annahme?

    Seite 2/3