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Steuerdeal des Fußballstars: Ronaldos Mannschaft gewinnt

REUTERS Mit rückdatierten Verträgen haben Berater von Cristiano Ronaldo die Steuerbehörde getäuscht. Der Fußballstar gesteht seine Steuerhinterziehung ein, kommt aber um eine Gefängnisstrafe herum. Und die Hintermänner?
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#1 - 22.01.2019, 14:06 von claus7447

Spanien und Fussball,

Vielleicht wie deutsche und Auto. Bei der Summe hätte er bei uns ein Zimmer in Landsberg oder ähnlich buchen können.

#2 - 22.01.2019, 14:08 von Freidenker10

Alles schön und gut und das die Finanzämter dieser Welt gegen diese kriminelle Energie und die Top Steuerberater(Vermeider) auch recht Chancenlos sind kann ich auch noch nachvollziehen, ABER was ich nicht verstehe ist, warum der Staat das Spiel nicht umdreht und die Steuerberater verpflichtet Gesetzeslücken und Schlupflöcher zu melden?! Jeder der dann ein ungemeldetes Steuerschlupfloch nutzt macht sich persönlich strafbar, das hätte wohl eine echte Signalwirkung! Natürlich schafft der Staat auch gewollte Schupflöcher um seine Reichen im Land zu halten, aber das ist ein anderes Thema...

#3 - 22.01.2019, 14:12 von ma.wollny

vorbildfunktionen

sollten eben auch bestraft werden

#4 - 22.01.2019, 14:15 von ichliebeeuchdochalle

Die EU ist eine Werte-Gemeinschaft ... in der jedes Mitgliedsland eben seine ganz eigenen "Spezial-Werte" hat ... hier die spanische Justiz. "Frau Richterin, das Problem ist, wenn R. durch eine Frage verärgert wird, schießt er beim Spiel unkonzentriert Richtung Eckfahne statt aufs Tor. Wollen Sie das?"

#5 - 22.01.2019, 14:16 von zardoz77

Versteht keiner

Frei nachm Motto: Ich kapier das alles nicht, daher Freispruch! Wenn hier jemand kommt der behauptet es kapiert zu haben bitte. Aber es werden auch die 99%, die es nicht kapiert haben auf Ronaldo einschlagen. Guter Stammtisch-Fall.

#6 - 22.01.2019, 14:19 von Rassek

Schön

Daß es mal einen Bericht drüber gibt, der nicht mit Spiegel plus bezahlt werden muss. Nun, es scheint an Gerechtigkeit wenig Interesse zu walten. Vielleicht hat die Kanzlei auch noch andere Menschen beraten...
Welche, die an größeren Schaltstellen sitzen.
Die Leute kaufen trotzdem die sky Abos und verehren ihn... oder Hoeness oder .... oder.

#7 - 22.01.2019, 14:24 von oldman2016

Und in Deutschland

Spiegel Online kann doch nicht ernsthaft erwarten, dass die Justiz gegen Spieler von Real Madrid dem "Königlichen Club" vorgeht. Da könnte sie ja gleich eine Taschenpfändung bei den Mitgliedern des spanischen Königshauses durchführen. Wenn es ein Fußballclub aus Katalonien oder dem Baskenland wäre, sähe das womöglich anders aus. Aber warum in die Ferne schweifen. Versteuern denn die Fußballprofis der Bundesliga alle Einkünfte aus Werbung und Marketing in vollständiger Höhe. Warum sollen die nicht Amazon und Co. nacheifern? Diese Konzerne zahlen doch in Irland nur fünf Euro Steuern auf eine Million Gewinn.

#8 - 22.01.2019, 14:27 von Karlsson auf dem Dach

Widerlich

Ein weiterer Grund, weshalb ich als langjähriger Fan dem Fußball weitgehend den Rücken gekehrt habe. Nur Lug und Betrug. Und dass der spanische Staat das Goldene Kalb eisern beschützt, weiß man ja spätestens seit der Anweisung, die Fuentes-Proben zu vernichten bzw. nicht zu öffnen. Wenn erstmal rauskommen würde, dass all die Titel und Triumphe von Barcelona, Real und Spaniens "Goldener Generation" auf systematischem Doping beruhten, dann war es das mit der Glaubwürdigkeit auch beim letzten Deppen-Fan. Uefa und fifa sowieso korrupt, die WM in Katar wird der Sargnagel des Fußballs sein.

#9 - 22.01.2019, 14:31 von geraldwinkeler

Ja, auch die Spanier scheinen eine Klassenjustiz zu haben, die reiche Täter mit Samthandschuhen anfasst. Da könnte einem Herr Hoeneß fast schon wieder leid tun, wenn er nicht so ein selbstgerechter Umsympath wäre. Das schlimmste ist für mich aber etwas anderes: die Tatsache, dass solche Personen kaum Konsequenzen der Missetaten für ihre Rolle in Sport, Wirtschaft und Öffentlichkeit fürchten müssen. Herr Hoeneß ist wieder Präsident des FC Bayern und Herrn Ronaldo läuft auf Facebook und anderswo noch immer die Jugend hinterher. Auch von einem sinkenden Werbewert der Steuerhinterzieher habe ich noch nichts gehört. Viele Bürger begreifen nicht, dass das Geld, was die steuerflüchtigen Multimillionäre sparen, am Ende entweder für staatliche Leistungen fehlt, die Allen zugute kommen, oder aber von weniger betuchten Bürgern aufgebracht werden muss. Eins muss ich im diesem Zusammenhang auch noch mal loswerden: die billigen Populisten von AfD bis Orban sind die allerletzten, die an diesen Misständen etwas ändern werden.

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