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Wimbledon-Halbfinalistin Strycova: Die Netzstürmerin

Adrian Dennis/AFP Boris Becker kritisiert die Eintönigkeit im Tennis, John McEnroe vermisst das "alte" Wimbledon. Die Hoffnung heißt Barbora Strycova. Mit ihrem offensiven Spielstil will die Tschechin nun Serena Williams ärgern.
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#1 - 11.07.2019, 14:29 von hansen555

Wimbledon früher

Gut zu erkennen, wie sich das Tennis in Wimbledon heute zum Wimbledon der 80er und 90er Jahre verändert hat, ist es an der Abnutzung des Rasens. Früher, als fast alle Topspieler bei den Herren und einige wenige bei den Damen, Serve and Volley gespielt haben, war die Fläche rund um die T-Linie fast genauso abgenutzt wie die an der Grundlinie. Heute sieht die T-Linie wie neu aus, dafür die die Stelle, wo aufgeschlagen wird, ziemlich hinüber.

#2 - 11.07.2019, 15:20 von ulisses

Rasentennis

Rasentennis hat immer noch diesen nicht zu vernachlässigen Teil von Improvisation. Viele Bälle verspringen, ein Slice kommt kaum noch hoch. Die Taktik war bis zum Jahr 2000, 2005, den Ball möglichst nicht aufspringen zu lassen. Alle rannten nach dem Aufschlag ans Netz. Bis 1985-90 sah das noch einigermaßen spannend und ästhetisch aus. Aber mit den modernen Carbonrackets ließen sich dann so schnelle Aufschläge erzielen, dass aus gepflegtem Serve n Volley ein BummBumm Tennis mit unzähligen Assen wurde. Das war langweilig anzusehen. Ich persönlich mag Tennis auf allen anderen Belägen lieber.

#3 - 11.07.2019, 16:49 von Silversurfer2000

Hartplatztennis mit schlechtem Belag...

... das ist aus Wimbledon geworden. Das Gras stumpfer und langsamer, alles Grundlinienduelle wie auf Hartplätzen, nur dass hin und wieder der Ball verspringt.

Sehr schade!

Vielleicht geht es nicht anders mehr, nachdem die Schläger so schnell und leicht geworden sind, dass die Netzspieler mit einem Schlag aus dem Handgelenk vom verteidigenden Spieler passiert werden können.

Aber das Zuschauen ist schon extrem langweilig geworden.