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WM-Schiedsrichter: Brych vertritt DFB in Brasilien

AP Trotz Phantomtor: Felix Brych wird für den DFB als Schiedsrichter zur Fußball-WM fahren. Die Fifa nominierte ihn als einen von 25 Unparteiischen für das Turnier in Brasilien. Für den 38-Jährigen ist es seine erste Weltmeisterschaft.
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#1 - 15.01.2014, 10:34 von kahabe

Gut denn!

Wenn Herr Brych Vertreter ist, bestaht ja Hoffnung, das die FIFA ihn nicht einsetzt. Ist dann wie bei Vertretern üblich 'ne nette Sause an die Copacabana.

#2 - 15.01.2014, 10:50 von LapOfGods

Gelebte Tradition

Schließlich haben Phantom-Tore bei der WM Tradition, z.B. zwischen Deutschland und England 1966 und 2010 (@Oberlehrer: ja, ich weiß, dass der eine drin war und nicht gegeben wurde und der andere nicht aber gegeben wurde). So, der Spott musste sein, ansonsten ist das sicher OK.

#3 - 15.01.2014, 10:56 von ixfüru

Dass er den

hat, ist noch zu verstehen. Immerhin hat er nur eine Gelegenheit, sich die Situation anzusehen. Eine Sauerei ist, dass das Sportgericht sich hinter der "Tatsachenentscheidung" versteckt. Die Tatsache war nämlich eine andere.

#4 - 15.01.2014, 11:45 von hopicard

Na und?

Ja, er hat das Kießling-Tor nicht richtig gesehen. Na und? Die Qualität eines Schiedsrichters macht sich doch nicht an einem einzigen gravierenden Fehler fest, sondern an den Leistungen über Jahre hinweg. Da hat er sich das verdient und wird in Brasilien sicher auch eine gute Figur abgeben und von den beteiligten Teams sehr respektiert werden. (So wie von der TSG Hoffenheim übrigens auch.)

#5 - 15.01.2014, 12:30 von Schwarzbär

Entscheidung okay!

Brych gehört definitiv zu den besseren Schiedsrichtern in Deutschland. Meier und Kircher sind aber noch besser. Was mich stört, ist das Proporz-Prinzip. Deutschland und England - Spanien und Italien eher nicht - haben jeweils mehrere gute Schiris, die um Lichtjahre besser sind als jene, die dort an der WM teilnehmen. Es dient nicht dem fairen Wettbewerb, wenn die Schiedsrichter nach Verbandszugehörigkeit statt nach Leistungsstärke ausgewählt werden. Aber das ist die Fifa. Eigentlich sollte man sich jede Aufregung darüber ersparen, da der Sepp und seine korrupte Bande sowieso machen was sie wollen und sich einen Dreck um die Fans und den Fußball scheren. Siehe Katar, siehe Regelwerk etc.

#6 - 15.01.2014, 12:38 von randalgraves88

Wenigstens...

... nicht Gagelmann oder Aytekin. Brych is imA einer der schlechtesten BL-Schiedrichter. Nicht wegen des Phantomtors, aber wenn man das Spiel schon anführt: da lag er auch bei Vollands Tor und dem 11er für Hoffenheim krass daneben. Leider gibt es keine verlässliche, objektive und umfassende Leistungsbewertung. Die Kicker-Bewertungen sind teils sehr fragwürdig.

#7 - 15.01.2014, 13:13 von enivid

Zu dieser Wahl und den Schiedsrichtern in Deutschland gesamt ist nur zu sagen: unter den blinden ist der Einäugige König.

#8 - 15.01.2014, 15:58 von aurichter

@ randalgraves88

Welch geistreiche Feststellung. Brych zählt eindeutig mit Meyer zu den Top-Referees in Europa. Machen Sie nicht immer alles an ein/zwei Entscheidungen fest, sondern über Jahre, dann klappt das auch mit einer objektiven Beurteilung. Brych fährt zu Recht zur WM.

#9 - 15.01.2014, 17:45 von Karlsson auf dem Dach

Erkennt Schwalben nicht

Ich halte Brych für einen höchst unterdurchschnittlichen Schiedsrichter mit großen Schwächen vor allem in der Zweikampfbewertung. Wie die meisten deutschen Schiris erkennt auch er nicht bzw. viel zu selten, wenn Spieler mittels theatralischen Schwalben versuchen, sich Vorteile zu erschummeln. Die vielen kleinlichen Freistöße im Mittelfeld unterbinden zudem den Spielfluss. Es ist ja nett für den Schiedsrichter, dass er dadurch mehr Pausen zum Durchschnaufen hat und nicht so viel laufen muss, für den Zuschauer ist es aber eine Tortur. Schon bei Olympia in London fand ich Brychs Leistung grauenhaft, besonders beim Spiel Brasilien-Honduras, wo er die tapferen Honduraner mit unzähligen unberechtigten Freistößen, einem Elfmeter und 2 Roten Karten krass benachteiligt hat. Alleine ein Schauspieler wie Neymar kriegt bei unkritischen Spielleitern wie Brych mit seinen albernen Flugeinlagen locker 10-15 Freistöße pro Spiel. Deutsche und spanische SR haben nach meiner Beobachtung der Schauspielerei im Profifußball nichts entgegenzusetzen. Das darf man nicht verharmlosen, besonders wenn man sieht, wie (überwiegend) gut und anders dieselben Situationen in der Premier League - und übrigens auch in Italien - bewertet werden. Vor den WM-Spielen unter Brychs Leitung graut es mir jetzt schon, ich tippe auf 40-50 Freistöße pro Spiel... Dass die SR-Auswahl der Fifa und Ansetzung (!) durch den spanischen Fifa-Vertreter Villar während der WM darüber hinaus intransparent und manipulationsanfällig ist, kommt noch hinzu...

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