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Rezept für Veggie-Albóndigas in Mandelsauce: Kein Fleisch, viel Klops

Peter Wagner/ Foodbild Das mit Abstand beste vegane Kochbuch der vergangenen Jahre ist endlich auch auf Deutsch erschienen. Wir kochen daraus fleischfreie Klopse.
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#1 - 23.03.2019, 15:55 von karl-felix

Warum

der Aufwand mit dem Backofen ? Ich brate die Dinger wie Frikadellen knapp 20 Min direkt in der Pfanne rundum goldbraun .
In den letzten Jahren noch keine Beschwerden .
Lecker: Anstatt Kidney Bohnen getrocknete Steinpilze und Champignons verwenden .
Auch lecker: eine Salzbrezel vom Vortag drunter reiben anstatt Paniermehl.
Aber warum der Backofen ? Nur weil das Personal den wieder sauber macht ?

#2 - 23.03.2019, 16:23 von sargeantangua

Ach, dieses Theater ...

Tja, die kulinarische Weltreise hält viele Überraschungen bereit, unter anderem die, dass vegan nix Genussverzicht zu tun hat.
Ich bin's selber ja nicht, aber viele vegetarische Rezepte (die restliche Familie will nicht so viel Fleisch auf dem Tisch) vor allem aus Asien sind von vorneherein vegan, da dort halt Milchprodukte schlicht nicht bekannt sind. Sind aber trotzdem sehr gut , da hier viel mit Gewürzen gearbeitet wird, die den Gedanken an Genussverzicht gar nicht aufkommen läßt.
Man muss nur offen sein und mal was neues wagen....

#3 - 23.03.2019, 16:26 von newline

Der Backofen

soll vielleicht Grobmotoriker der Küche vor dem Anbrennen bewahren.
Vielleicht aber auch ein geerbtes Verfahren aus der Fleischküche. Große Mengen Frikadellen brate ich auch portionsweise erst in der Pfanne an und lasse sie dann im Ofen fertig garen.

#4 - 23.03.2019, 16:49 von dasfred

Ich glaube, ich muss noch bis Ostern warten

Nichts gegen Vegan, aber die letzten Rezepte sind nun mal nichts für mich. Da habe ich noch diverse Alternativen, bevor ich diese Klößchen nachbruzle. Leider ist in diesem Rezept nichts drin, was ich noch in abgewandelter Form für mich übernehmen kann, aber ich hoffe, es wird wieder für mich interessant.

#5 - 23.03.2019, 18:16 von RaKader

Bällchen

Eigentlich ganz lecker die Zutaten, wenn nicht die ewige Mandelmilch mit ihrer schlechten Ökobilanz wäre. Und bitteschön Klopse? Immer diese ideologische Abrenzung und aufgeblähten Disskussionen um die Zutaten in der Veggie-Szene, aber ohne Fleischbegriffe und Anlehnungen geht es dann doch nicht. Kulturelle Prägung nennt man das. Klopse sind mit Fleisch, ganz kulturell. Warum erobern sich vegane Rezepte nicht eigene Begriffe, wo doch so viel Wert auf Unterscheidung gelegt wird? Ich Carnivore koch mir das Rezept trotzdem - der Bohnen wegen.

#6 - 23.03.2019, 18:22 von karl-felix

Nehmen

Zitat von dasfred
Nichts gegen Vegan, aber die letzten Rezepte sind nun mal nichts für mich. Da habe ich noch diverse Alternativen, bevor ich diese Klößchen nachbruzle. Leider ist in diesem Rezept nichts drin, was ich noch in abgewandelter Form für mich übernehmen kann, aber ich hoffe, es wird wieder für mich interessant.
Sie anstelle der alten Nudeln einfach Semmeln und Bergkäse+Parmesan und anstatt der Bohnen Champignons+Steinpilze. Schön scharf anbraten und 15 Min. goldbraun durchbraten. .
Ist wirklich lecker. Auch am Tag danach kalt mit einem Stück Ciabata, einer Handvoll Oliven und Pepperoni und Artischockenherzen zum Abendbrot . .
Welchen Alternativvorschlag haben Sie ?

P.S. Das mit dem Backofen leuchtet mir ein, danke newline . .

#7 - 23.03.2019, 18:51 von poco4

Variante:

Die Bällchen aus je zur Halfte Kichererbsenbrei und gekochter Hirse machen, soweit pürieren, dass noch etwas von der Konsistenz der Hirse bleibt - lecker! Am besten nur im Backofen zubereiten, da beim Braten sehr viel Fett aufgenommen wird. Saugen die Bällchen hier im Rezept auch so viel Fett auf?

#8 - 24.03.2019, 16:34 von skytrader

Name des Geschirrs

Hallo, weiss jemand zufällig den Namen dieser Geschirrserie, der abgebildeten, schwarzen Schüssel? Danke... :-)