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Saniertes Wohnhaus in Brüssel: Wegreißen und aufschneiden

K2A Fad wirkte der Altbau in Brüssel, eng und spießig. Ein Architektenduo plante die Sanierung und schuf eine lichtdurchflutete Wohnoase in der Stadt. Hier sehen Sie, wie sich das Haus verändert hat.
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#1 - 24.11.2018, 11:57 von duolin

Mal eine Frage (ich habe keine Ahnung von der Architekturwelt): In dieser grauen Wüste soll doch nicht wirklich jemand wohnen, oder? Das doch so eine Art "Demo", mit der die Architekten ihre Fähigkeiten zeigen?

Was passiert üblicherweise, wenn das Haus dann tatsächlich verkauft wird? Wird dann die ganze Inneneinrichtung rausgeworfen und alles übermalt?

#2 - 24.11.2018, 12:00 von jot-we

G!

Grässlich! Grauenhaft! Gendergedöns! Das wirkt ja wie eine Mischung aus Witz, Satire und Hallenbad. Und dabei sah's doch vorher so nett vermurkelt und humanesk aus. Also: Der Blitz möge architektierende Hippster beim Proseccotrinken treffen oder - besser noch - die sollten in solchen Bauten die nächsten 20 Jahre leben müssen - natürlich bei veganem Wasser und Marie-Antoinette-Brot!

#3 - 24.11.2018, 12:02 von unky

500 qm in freundlichem Anthrazit

Die Vorliebe von Architekten für Schwarz und Grau ist mir völlig unverständlich. Wer täglich auf dunkelgraue Wände starrt, muss ja trübsinnig werden. Da werden erst ganze Glasfassaden errichtet - und dann werden alle Wände dunkelgrau getönt. Mich würde auch einmal interessieren, wie groß die Familie ist, die hier 500 qm bewohnt. Aber wahrscheinlich ist Minimalismus hier nur ein Designmerkmal und keine Lebensart.

#4 - 24.11.2018, 12:07 von GrüneLeuchte

Richtig clever

Bei dem kommenden Klimawandel dafür zu Sorgen das möglichst viel Licht und somit Hitze rein kommt war wirklich richtig clever.

#5 - 24.11.2018, 12:26 von Mr Bounz

Hahaha

Alle sehen es sofort, der Umbau ist total daneben.
Erst Licht rein und dann wieder alles dunkel machen. Auch sonst ist die Raumaufteilung total blödsinnig. Der meiste Raum wird für all das genutzt was man täglich am wenigsten braucht.
... aber sicher gibt es Menschen die zum Lesen durchs Bad ins Ankleidezimmer gehen. NOT!
Da ist der Autor mal wieder ein paar Dampfplauderern auf den Leim gegangen.

#6 - 24.11.2018, 12:47 von Einhorn

Geht der Trend in Belgien zur Großfamilie? 500 m² richten sich doch bestimmt an Familien mit 4-5 Kindern, oder? Nein, leider sind es nur 4 Schlafzimmer. Geht man davon aus, dass die Eltern sich eines teilen, bleibt nur Platz für 3 Kinder. Oder - realistischer - 2 Kinder und das Au Pair.

Die Studenten, die sich dort früher "über den Vermieter geärgert haben" wären heute unter Umständen froh, einen Vermieter zu finden. Natürlich, Geld muss in die Wirtschaft fließen und wohlhabende Menschen brauchen teuren Wohnraum in der Stadt. Aber muss man dabei so tun als hätte man dabei etwas "besser" gemacht?

#7 - 24.11.2018, 12:58 von turjan

So sieht also ein Hoch auf die Gentrifizierung aus. Was vorher wohl eine bezahlbare Bleibe fuer eine ganze Reihe von Studenten war, steht nun ein Luxusobjekt fuer eine betuchte Einzelfamilie. Das ist wohl symptomatisch fuer die derzeitige Immobilienblase, in der Luxussanierungen ganze Nachbarschaften zerstoeren..

#8 - 24.11.2018, 13:06 von Sentimenta

Einfach nur hässlich!

Schade um die schöne alte Ziegelfassade!

#9 - 24.11.2018, 13:13 von Gut Reden

Ganz schlimm

Das ist doch eine Luxussanierung und jetzt wohnen auch noch viel weniger Leute drin als früher. Soll doch ganz böse sein, hier aber durften endlich die Studenten ausziehen. Endlich.

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